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Kreisliga Nord: Kampf an der Tabellenspitze geht in die Endphase

Nordoberpfalz. Tabellenführer Auerbach, sowie die Verfolger aus Trabitz, Grafenwöhr und sogar noch Eslarn kämpfen um die Meisterschaft.

Kreisliga Nord: Kampf an der Tabellenspitze geht in die Endphase

Auerbachs Trainer Daniel Maier ist nun mit seinem SV 08 Auerbach wieder der Gejagte in der Kreisliga. Foto: Jürgen Masching

Nachholspiel

Mittwoch, 15.04.2026

SV Kulmain – SV 08 Auerbach 1:2 (0:0)

Nach dem hart erkämpften Auswärtssieg in Kulmain hat der SV 08 Auerbach erneut die Tabellenspitze übernommen. In einer intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Partie setzte sich die Mannschaft am Ende knapp mit 2:1 durch. Kulmain, das mit einem vergleichsweise dünnen Kader antrat, zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg großen Einsatz und Moral. Besonders in der zweiten Halbzeit steigerte sich das Team deutlich. „Ich bin stolz auf meine Jungs, die ab der 60. Spielminute die bessere Mannschaft waren und sich den Punkt wohl verdient gehabt hätten“, resümierte Trainer Oliver Drechsler nach der Partie. Dennoch blieb am Ende das Gefühl, um den verdienten Lohn gebracht worden zu sein. Vor allem die Entstehung des entscheidenden Treffers sorgte für Unmut: Drechsler sah beim 1:2 durch Paul Zura in der 88. Minute eine klare Abseitsposition. Auch insgesamt zeigte er sich mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters unzufrieden.

Zur Halbzeit hatte es noch 0:0 gestanden, wobei beide Teams bereits Chancen verbuchen konnten. Kurz nach Wiederanpfiff gingen die Gäste in der 52. Minute in Führung, als Michael Keil mit einer energischen Einzelaktion erfolgreich war. Der verdiente Ausgleich fiel schließlich in der 76. Minute: Noah Groß zirkelte einen sehenswerten Freistoß unhaltbar ins Netz. In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften auf den Sieg drängten – mit dem glücklicheren Ende für Auerbach. Auf Seiten der Gäste zeigte sich Trainer Daniel Maier zufrieden mit dem Ergebnis: „Unterm Strich war es ein verdienter Sieg. Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben uns Torchancen herausgespielt.“ Nach dem Ausgleich sei die Partie zunehmend zu einem Kampfspiel geworden. „Wir haben uns, wie auch schon zuletzt, nicht aufgegeben und bis zum Schluss an den Sieg geglaubt.“ Trotz kleinerer Schwächen über die gesamte Spielzeit hinweg wolle man den Erfolg realistisch einordnen – doch jeder Sieg fühle sich aktuell umso besser an.

Freitag, 17.04.2026

ASV Haidenaab (8) – SpVgg Trabitz (2)

„Ein Freitagabendspiel gegen den absoluten Aufstiegsfavoriten – Fußballherz, was willst du mehr“, blickt ASV-Trainer Michael Kaufmann mit Vorfreude auf das anstehende Duell gegen den Tabellenzweiten. Seine Mannschaft geht mit viel Rückenwind in die Partie, nachdem zuletzt nicht nur Ergebnisse, sondern auch die spielerische Leistung überzeugt haben. „Wir haben nicht nur gewonnen, sondern zweimal so Fußball gespielt, wie ich mir das vorstelle und wünsche“, betont Kaufmann. Entsprechend selbstbewusst will der ASV auftreten, auch wenn allen Beteiligten bewusst ist, dass die Rollen klar verteilt sind. Ob es gelingt, dem Favoriten ein Bein zu stellen, werde sich im Spielverlauf zeigen. „Das hängt oft von Faktoren ab, die man nicht vorhersehen oder beeinflussen kann. Aber wir können ohne Angst in die Partie gehen, und der Druck liegt klar auf der anderen Seite.“

Dort ist die Ausgangslage deutlich angespannter. Die SpVgg konnte aus den letzten beiden Begegnungen lediglich einen Punkt mitnehmen und steht nun unter Zugzwang. Mit Blick auf die verbleibenden Spiele ist ein Ausrutscher kaum noch erlaubt. Trainer Thomas Baier mahnt entsprechend zur Konzentration: „Im oberen Tabellendrittel ist alles extrem eng, da dürfen wir uns keinen Fehler erlauben.“ Zudem warnt er vor der kommenden Aufgabe, denn mit Haidenaab wartet ein unangenehmer Gegner. Entscheidend werde sein, von Beginn an präsent zu sein und die eigene Qualität konsequent auf den Platz zu bringen. Nur so könne man im Aufstiegsrennen weiter ein gewichtiges Wort mitreden. (Hinspiel 0:3)

Samstag, 18.04.2026

FC Tremmersdorf-Speinshart (5) – SV Kulmain (9)

In Tremmersdorf herrscht nach zuletzt drei Siegen in Folge spürbar Aufbruchstimmung. Die Mannschaft hat sich damit nicht nur aus dem Tabellenmittelfeld herausgearbeitet, sondern auch wieder an das in der Winterpause ausgegebene Saisonziel – Platz vier – herangeschoben. Mit etwas mehr Konstanz nach der Winterpause wäre für die „Schäffler-Jungs“ sogar noch ein Eingreifen ins zunehmend spannende Meisterschaftsrennen möglich gewesen. Dennoch überwiegt aktuell die Zufriedenheit über die positive Entwicklung. Sorgen bereitet allerdings die angespannte Personalsituation. „Da aktuell einige Verletzte zu beklagen sind und unsere Zweite in der A-Klasse voll auf Platz zwei und die damit verbundene Relegation fokussiert ist, ist die Personalsituation sehr angespannt“, erklärt Vorstand Wolfgang Seitz. Ungeachtet dessen will das Team eine Reaktion zeigen und sich für die Hinspielniederlage in Kulmain revanchieren – mit dem klaren Ziel, die Punkte diesmal in Tremmersdorf zu behalten.

Die Gäste aus Kulmain stehen ebenfalls unter Zugzwang. Nach dem kräftezehrenden Nachholspiel unter der Woche gilt es zunächst, die Belastung aus den Beinen zu bekommen. Dennoch reist die Mannschaft nicht ohne Ambitionen an. Rein rechnerisch ist der Klassenerhalt noch nicht gesichert, auch wenn der Vorsprung von sieben Punkten auf den ersten Relegationsplatz bei noch vier ausstehenden Spielen eine gute Ausgangslage bietet. Trainer Oliver Drechsler blickt daher mit gemischten Gefühlen auf die Partie: „Wir werden sehen, ob wir besser aufgestellt sind als im Nachholspiel unter der Woche.“ Klar ist jedoch, dass Kulmain alles daransetzen wird, etwas Zählbares mitzunehmen, um die verbleibenden Zweifel endgültig zu beseitigen. (Hinspiel 0:3)

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Sonntag, 19.04.2026

SV 08 Auerbach (1) – TSV Eslarn (4)

Nach dem erfolgreichen Nachholspiel am Mittwoch richtet sich der Blick der Mannschaft von Trainer Daniel Maier nun auf das nächste Topspiel. Mit dem TSV Eslarn gastiert ein formstarker Gegner in Auerbach, der zuletzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, wie unangenehm er zu bespielen ist. Das bekam auch der vorherige Tabellenführer aus Grafenwöhr zu spüren. Entsprechend gewarnt geht Maier in die Partie und weiß um die Schwere der Aufgabe: „Am Sonntag erwartet uns mit Eslarn eine anspruchsvolle und unangenehme Aufgabe. Die Mannschaft ist offensiv sehr gut aufgestellt, weshalb wir über die gesamte Spielzeit hinweg im Defensivverbund äußerst diszipliniert sein müssen.“ Gleichzeitig zeigt er sich zuversichtlich: „Ich bin überzeugt, dass meine Mannschaft eine kämpferisch starke Leistung zeigen wird, und wir werden alles daransetzen, die drei Punkte in Auerbach zu behalten.“ Ein Sieg wäre gleichbedeutend mit der Verteidigung der Tabellenführung.

Doch auch die Gäste reisen mit viel Selbstvertrauen an. Nach zuletzt starken Ergebnissen hat Eslarn weiterhin die Chance, zum Spitzentrio aufzuschließen und sich im Aufstiegsrennen zurückzumelden. Spielertrainer Peter Rackl sieht sein Team vor der nächsten großen Herausforderung: „Nach Grafenwöhr haben wir nun den nächsten Top-3-Club vor der Brust. Es gilt, mit der gleichen Konzentration und Laufbereitschaft anzutreten.“ Dabei ist ihm bewusst, dass schon kleinste Nachlässigkeiten bestraft werden können: „Wenn wir auch nur einen Prozentpunkt nachlassen, wird es für uns in Auerbach nicht möglich sein zu punkten.“ Positiv stimmt ihn jedoch die Personalsituation, denn im Laufe der Trainingswoche konnten sich einige angeschlagene Spieler erholen. Angesichts der langen Anreise wäre aus Sicht der Gäste bereits ein Punktgewinn ein respektabler Erfolg. (Hinspiel 3:0)

SV Kohlberg/Röthenbach (14) – TSV Erbendorf (7)

Die Lage beim Tabellenletzten aus Kohlberg ist weiterhin äußerst schwierig. Mit lediglich fünf Punkten auf dem Konto und einem Rückstand von zehn Zählern auf den Relegationsplatz bleiben nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Dennoch hat man sich im Lager der Gastgeber längst darauf eingeschworen, die Saison nicht kampflos ausklingen zu lassen. Der erste Sieg der Spielzeit steht weiterhin aus, doch genau dieser soll möglichst bald eingefahren werden. Trainer Eugenio Wild setzt vor dem Duell mit dem TSV Erbendorf vor allem auf Einsatz und Disziplin: „Am Sonntag erwartet uns ein schweres Spiel. Wir sind zuhause und müssen über den Kampf ins Spiel kommen und endlich unsere Fehler minimieren, denn wir haben uns dadurch in den letzten Wochen oft selbst geschlagen.“

Die Gäste aus Erbendorf reisen hingegen mit deutlich entspannterer Ausgangslage an. Im gesicherten Tabellenmittelfeld gelegen, geht es für sie vor allem darum, die verbleibenden Spiele seriös zu bestreiten und die Saison ordentlich zu Ende zu bringen. Nach der jüngsten Niederlage gegen Tremmersdorf will die Mannschaft jedoch eine Reaktion zeigen. Trainer Andreas Häupl fordert von seinem Team vor allem die Rückkehr zu den Basics: „Nach der Niederlage im Heimspiel geht es nach Kohlberg. Hier gilt es, mit vollem Einsatz und voller Konzentration in das Spiel zu gehen und sich wieder auf die Grundtugenden zu besinnen.“ Große personelle Veränderungen wird es im Vergleich zur Vorwoche wohl nicht geben. Für Erbendorf bietet sich somit die Chance, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, während Kohlberg alles daransetzen wird, endlich den ersten Saisonsieg einzufahren. (Hinspiel 0:4)

FC Vorbach (11) – SC Eschenbach (13)

Am Sonntagnachmittag richtet sich der Blick im Tabellenkeller auf Vorbach, wo es im Derby gegen Eschenbach um enorm wichtige Punkte im Kampf um die Relegationsplätze geht. Bei noch zwölf zu vergebenden Zählern beträgt der Rückstand der Gäste aktuell sechs Punkte – ein Sieg könnte die Spannung im Tabellenkeller also noch einmal deutlich erhöhen. Genau das will Vorbach jedoch unbedingt verhindern und selbst einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Trainer Markus Tusek sieht vor allem in den individuellen Fehlern den Knackpunkt der vergangenen Wochen: „Durch haarsträubende individuelle Fehler bringen wir uns wie zuletzt in Dumba immer wieder ins Hintertreffen. Diese müssen wir ab sofort abstellen.“ Entsprechend fokussiert geht seine Mannschaft in das Derby: „Gegen Eschenbach werden wir alles reinhauen, um den Bock umzustoßen. Mit den Fans im Rücken sollen die Punkte bei uns bleiben.“

In Eschenbach hat man nach dem Trainerwechsel und dem jüngsten Erfolg gegen Schlusslicht Kohlberg wieder etwas Mut geschöpft. Dennoch ist die Situation weiterhin angespannt, denn der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen zwingt die Mannschaft dazu, in den verbleibenden vier Spielen möglichst viele Punkte einzufahren. Trainer Benjamin Scheidler spricht daher von einem echten Endspiel: „Die Ausgangslage ist klar: Nur bei voller Punkteausbeute gegen einen Mitkonkurrenten besteht noch ein kleiner Funken Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt.“ Gleichzeitig zeigt er sich zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft im Training und hofft, dass sich der Einsatz auch im Spiel auszahlt. Trotz der schwierigen Aufgabe in Vorbach geht Eschenbach mit Zuversicht und einem klaren Ziel in die Partie – den Abstand zu verkürzen und das Rennen offen zu halten. (Hinspiel 3:3)

VfB Rothenstadt (10) – SC Kirchenthumbach (12)

In Rothenstadt steht am kommenden Spieltag ein echtes Kellerduell mit richtungsweisendem Charakter an. Der aktuell zehntplatzierte VfB mit 21 Punkten empfängt den direkten Verfolger aus Kirchenthumbach, der mit 20 Zählern auf Rang zwölf liegt. Der Sieger dieser Partie kann einen großen Schritt in Richtung direkter Klassenerhalt machen und sich etwas Luft im engen Tabellenkeller verschaffen. Die personelle Situation beim VfB bleibt jedoch angespannt. Trainer Roland Lang musste zuletzt auf einen ohnehin kleinen Kader zurückgreifen, der durch Verletzungen und urlaubsbedingte Ausfälle zusätzlich geschwächt wurde. „Dadurch waren wir teilweise nur bedingt bereit“, räumt er ein. Für das wichtige Spiel gegen Kirchenthumbach gibt es zumindest leichte Entspannung, da voraussichtlich zwei Spieler in den Kader zurückkehren. Inhaltlich ist die Marschroute klar: „Wir müssen die Fehler rund um das eigene Tor reduzieren und nach vorne entschlossener agieren.“

Die Gäste reisen hingegen mit Rückenwind an. Nach der Winterpause hat sich Kirchenthumbach mit starken Leistungen zurückgemeldet und aus den letzten fünf Spielen zehn Punkte geholt. Damit konnte man bis auf einen Zähler an die Nichtabstiegsplätze heranrücken. Trainer Andreas Freiberger sieht sein Team auf einem guten Weg: „Wir haben uns das mit intensiver Vorbereitung, absolutem Willen und großem Kampfgeist erarbeitet.“ Die Bedeutung der Partie ist ihm dabei völlig bewusst: „Das Spiel gegen Rothenstadt bietet nun die Möglichkeit auf einen Platz oberhalb der Linie – das sagt alles.“ Entsprechend entschlossen will seine Mannschaft auftreten und wie zuletzt alles in die Waagschale werfen, um wichtige Punkte im Abstiegskampf mitzunehmen. (Hinspiel 1:1)

SV TuS/DJK Grafenwöhr (3) – TSV Reuth (6)

Nach zuletzt wechselhaften Ergebnissen wollen die Gastgeber aus Grafenwöhr im Meisterschaftsrennen wieder ein Zeichen setzen. Mit Siegen gegen die direkten Konkurrenten aus Auerbach und Trabitz hatte sich die Mannschaft zwischenzeitlich sogar an die Tabellenspitze gesetzt. Am vergangenen Spieltag folgte jedoch ein Dämpfer: Bei der Niederlage in Eslarn musste man sich verdient geschlagen geben. Für Trainer Turan Bafra ist dies jedoch kein Grund zur Sorge. „Die Niederlage wird uns nicht umhauen“, stellt er klar. Vielmehr habe man das Spiel unter der Woche aufgearbeitet und den Fokus schnell wieder nach vorne gerichtet. Mit dem kommenden Gegner aus Reuth wartet allerdings keine leichte Aufgabe: „Die beste Rückrundenmannschaft kommt zu uns, mit zwei super Spielertrainern.“ Dennoch ist die Marschroute eindeutig: Grafenwöhr will das Heimspiel gewinnen und wieder voll angreifen. „Wir sind wieder der Jäger und schauen nur auf uns“, so Bafra.

Die Gäste aus Reuth reisen mit breiter Brust an. Auf einem starken sechsten Tabellenplatz liegend, kann die Mannschaft entspannt auf die verbleibenden Spiele blicken. Die Spielertrainer Thomas Wildenauer und Martin Bächer haben es geschafft, ein eingespieltes und formstarkes Team zu entwickeln, das gerade in der Rückrunde überzeugt. Wildenauer sieht dem Duell daher gelassen entgegen: „Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu und wir spielen noch gegen alle Meisterschaftsanwärter.“ Die Partie in Grafenwöhr bezeichnet er als erstes von mehreren „Bonusspielen“. Ohne Druck, aber mit viel Selbstvertrauen will Reuth auftreten: „Wir sind sehr gut drauf und können völlig frei aufspielen – vielleicht können wir dem Favoriten ein Bein stellen.“ (Hinspiel 3:0)