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Mit Herz, Glauben und Gemeinschaft nach Gößweinstein

Kirchenthumbach. Bei nahezu idealem Wallfahrtswetter machten sich am vergangenen Wochenende knapp 80 Wallfahrer aus Kirchenthumbach auf den 42 Kilometer langen Weg zur Basilika nach Gößweinstein. Begleitet wurden sie von neun Musikern, die mit ihren Liedern und Weisen zur feierlichen und besinnlichen Atmosphäre der traditionellen Fußwallfahrt beitrugen.

Mit Herz, Glauben und Gemeinschaft nach Gößweinstein

Gezeichnet von den Strapazen, aber stolz und glücklich erreichen die knapp 80 Wallfahrer wieder ihre Heimatpfarrei. Viele Pfarrangehörige säumten die Straße, um die Pilger zu begrüßen. Foto: Petra Lettner
Am Anfang und am Ende des Pilgerzuges sorgten einige Pilger für die Sicherheit. Auch die Rotkreuzbereitschaft begleitete die Pilger mit einem Sanka und verarztete kleinere Blessuren. Foto: Petra Lettner
Angekommen in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt nahm Pater Johannes Bosco Ernstberger und Wallfahrtsleiterin Michaela Zeitler die Ehrung vor. Ausgezeichnet wurden die Pilger Sophia Seemann, Lina Plößner, Angelika Kroher, Heidi Kroher-Goß, Elias Heindl (10), Jakob Zeitler, Markus Heindl (15), Lilly Ruhland (20), Martina Heindl (25), sowie der Musiker Georg Müllner (40 Mal). Foto: Petra Lettner
Josef Schreglmann (links) gab 2026 die Wallfahrtsleitung an Michaela Zeitler (rechts) ab. Für 40 Jahre Fußwallfahrt nach Gößweinstein, davon 20 Jahre Wallfahrtsleiter erhielt er als Vergelt´s Gott eine Bildercollage mit den Unterschriften der Pilger. Sichtlich gerührt bedankte er sich herzlich und äußerte den Wunsch an die jüngere Generation „Macht weiter so und animiert vielleicht noch mehr“. Foto: Petra Lettner
Am Ende der Wallfahrt stellten sich alle Pilger zu einem Gruppenbild. Gezeichnet, aber stolz wurde beim Verzehr der „Käsefüsschen“, Plätzchen, noch über die Wallfahrt gesprochen, bevor jeder dann zufrieden nach Hause ging. Foto: Petra Lettner

Das Wetter zeigte sich überwiegend von seiner freundlichen Seite. Nur wenige Regentropfen fielen unterwegs. Zeitweise sorgte jedoch ein kräftiger Wind für erschwerte Bedingungen. Vor allem der Träger des Wallfahrtsbildes hatte alle Hände voll zu tun, das Bild aufrecht zu halten.

Ehrungen für 10 Wallfahrer

Von den Strapazen gezeichnet, aber stolz und glücklich erreichten die Wallfahrer am Sonntagnachmittag ihre Heimatpfarrei. Im Anschluss fanden die traditionellen Ehrungen langjähriger Wallfahrer statt. Ausgezeichnet wurden die Pilger Sophia Seemann, Lina Plößner, Angelika Kroher, Heidi Kroher-Goß, Elias Heindl (10), Jakob Zeitler, Markus Heindl (15), Lilly Ruhland (20), Martina Heindl (25), sowie der Musiker Georg Müllner (40 Mal).

40 Wallfahrten, 20 Jahre Leitung: Dank an Josef Schreglmann

Einen besonderen Höhepunkt bildete die Verabschiedung des langjährigen Wallfahrtsleiters Josef Schreglmann. Er hatte sein Ehrenamt im Jahr 2026 an Michaela Zeitler übergeben. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung erhielt er eine Bildercollage, die an seine insgesamt 40 Wallfahrten nach Gößweinstein erinnerten, wovon er 20 Jahre die Wallfahrt leitete. In den Dankesworten von Michaela Zeitler wurde sein außerordentliches Engagement gewürdigt. Josef Schreglmann habe die Wallfahrt stets sicher, souverän, aufmunternd und zugleich würdevoll geleitet. Immer habe er die passenden Worte gefunden und mit sorgfältig ausgewählten Liedern und Texten die Gemeinschaft gestärkt und den Glauben lebendig werden lassen.

„Vergiss uns nicht“ – Bewegender Dank mit stehenden Ovationen

Besonders bewegend wurde es, als die Wallfahrer ihm zu Ehren ein eigens umgedichtetes Lied zur Melodie von „Vergiss mein nicht“ sangen. „Heute danken wir dir, Josef, für die Jahre voller Treue. Vergiss uns nicht, das ist unsere Bitt. Oh Josef, vergiss uns nicht.“ Die spontane und herzliche Geste rührte viele Anwesende. Mit langanhaltendem Applaus und stehenden Ovationen bedankten sich die Wallfahrer bei ihrem ehemaligen Wallfahrtsleiter für dessen jahrzehntelangen Einsatz und die vielen unvergesslichen Wallfahrten nach Gößweinstein und zurück.

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