Kreisliga Nord: Kann Grafenwöhr im nächsten Derby siegen?
Kreisliga Nord: Kann Grafenwöhr im nächsten Derby siegen?
Kreisliga Nord, 12. Spieltag
Samstag, 10.10.2026
TSV Erbendorf – SV Altenstadt/WN
Beide Mannschaften treffen als formstarke Teams aus dem oberen Tabellendrittel in einem echten Topspiel aufeinander. Beim TSV Erbendorf steht die Defensive sicher, doch Trainer Roland Lang sieht spielerisch noch Luft nach oben und zollt den Gästen Respekt: „Altenstadt ist offensiv die zweitstärkste Kraft in der Kreisliga. Nur der Tabellenführer hat mehr Tore erzielt. Das wird für uns eine schwere Aufgabe, gegen diese angriffsstarke Truppe. Bei uns ist derzeit spielerisch eine kleine Delle, was sich auch bemerkbar macht. Dafür stehen wir hinten aber relativ sicher. Wir wollen unsere gute Heimbilanz weiter ausbauen. Personell schaut’s recht gut aus für Samstag.“
Auf der Gegenseite reist der Aufsteiger aus Altenstadt nach dem fulminanten 7:1-Kantersieg gegen den FC Weiden-Ost mit enormem Rückenwind an. Trainer Marvin Häffner will diesen Schwung nutzen: „Samstag steht der nächste schwere Gegner vor der Brust und zwar Erbendorf! Mit Erbendorf bekommen wir einen Gegner, der seit Jahren fester Bestandteil der Kreisliga ist und auch zu den Top-Teams oben dazu gehört! Mit ihrer Offensive sind sie ein absolutes Brett, was uns erwartet, aber wir haben die Saison oft genug bewiesen, wozu wir fähig sind! Für uns wird enorm wichtig sein, wie wir wieder in die Partie starten, wir wollen den Flow von Weiden-Ost mitnehmen und alles reinhauen auf einem super Gelände in Erbendorf!“
ASV Haidenaab – FC Dießfurt
Nach dem erlösenden Auswärtssieg in Vorbach konnte sich der ASV Haidenaab etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Trainer Michael Kaufmann fordert nun Konstanz: „Nachdem wir in Vorbach den Negativlauf aus dem September deutlich stoppen konnten, wollen wir gegen Dießfurt nun unbedingt sofort nachlegen. Die Tabelle lügt nicht, 4 x 0 Punkte haben uns hinten reingespült. Aber ich bin keinesfalls negativ eingestellt. Im Gegenteil. Wir haben in 3 von 4 Spielen mithalten können […] von daher bin ich überzeugt, dass wir vor der Winterpause nochmal einiges holen können.“ Respekt hat er vor der Offensive der Gäste: „Die Ruda´s sind natürlich torgefährlich, aber die Mannschaft kommt auch über die Geschlossenheit und den Kampf.“
Die Gäste aus Dießfurt haben durch den jüngsten Heimsieg gegen Eschenbach ebenfalls wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt. Henry Schraml gibt die Marschroute vor: „Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Eschenbach will der FC Dießfurt gegen Haidenaab endlich mal wieder auswärts punkten. Das Angriffsspiel wurde verbessert und wichtig war, dass nicht viel Chancen gegen sich zugelassen wurden. Haidenaab war schon immer ein heißes Pflaster, aber mit einer guten Einstellung und wenn man die Zweikämpfe annimmt, ist sicherlich mindestens ein Teilerfolg gewährleistet.“
Sonntag, 11.10.2026
TSV Reuth – TSV Pleystein
Der TSV Reuth steht derzeit auf dem Relegationsplatz, hat jedoch bereits ein solides Punktepolster auf das Tabellenende aufgebaut. Um sich weiter ins sichere Mittelfeld abzusetzen, fordert Spielertrainer Martin Bächer am Sonntag einen Heimerfolg: „Wir wollen natürlich schnellstmöglich den Relegationsplatz verlassen und werden versuchen, die Punkte in Reuth zu lassen. Dafür müssen wir vor dem Tor wieder abgezockter werden.“
Die Gäste aus Pleystein spielen bislang eine mehr als zufriedenstellende Vorrunde. Trainer Alexander Schön warnt jedoch vor Nachlässigkeiten und verlangt volle Konzentration: „Für uns gibt es keine leichten Spiele, wir fahren jetzt zum Auswärtsspiel zum TSV Reuth. Wir haben entschieden, dass wir an die Leistung von letzter Woche anknüpfen. Wenn wir die Leistung so bringen, haben wir auf jeden Fall auch eine Möglichkeit, in Reuth Punkte zu holen. […] Der Kader bleibt gleich für uns, wir haben immer noch ein paar Verletzte, damit müssen wir eben leben. Aber wie gesagt, wir haben Spieler, die sich einkämpfen, die alles geben für den Verein und auch für die Mannschaft.“
FC Weiden-Ost II – TSV Eslarn
Mit einem Heimsieg im Rücken geht der FC Weiden-Ost II selbstbewusst in die nächste Heimpartie. Trainer Tim Schlesinger warnt sein Team jedoch davor, den Gegner an dessen jüngster 1:7-Niederlage zu messen: „Mit Eslarn wartet am kommenden Spieltag ein weiterer starker Gegner auf uns. Die hohe Niederlage am vergangenen Wochenende spielt für unsere Einschätzung dabei keine entscheidende Rolle. […] Viel aussagekräftiger ist für uns, dass Eslarn zuvor vier Spiele in Folge ungeschlagen geblieben ist. Entsprechend wissen wir, welche Qualität uns erwartet. Wir richten den Blick auf unsere eigene Leistung, bleiben realistisch und wissen, dass derzeit gegen einen solchen Gegner vieles zusammenpassen muss, um Punkte zu holen.“
Der TSV Eslarn sinnt nach der klaren Pleite in Altenstadt auf sofortige Wiedergutmachung. Spielertrainer Peter Rackl nimmt seine Mannschaft in die Pflicht: „Das 1:7 war ein herber Rückschlag. Jetzt müssen wir defensiv wieder kompakter stehen und als Mannschaft konsequenter arbeiten. Im kommenden Spiel wollen wir eine klare Reaktion zeigen und mit Einsatz und Zusammenhalt wieder punkten.“
FC Tremmersdorf-Speinshart – SV TuS/DJK Grafenwöhr
Derbyzeit beim FC Tremmersdorf: Nach einer bitteren 0:1-Niederlage ist das Team von Trainer Robert Schäffler aus dem oberen Tabellendrittel gerutscht und empfängt nun ausgerechnet den ungeschlagenen Primus. Die Motivation ist entsprechend hoch: „Am kommenden Sonntag empfangen wir mit dem SV Grafenwöhr den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter. Die Grafenwöhrer reisen mit breiter Brust an, elf Spiele, elf Siege sprechen eine deutliche Sprache. […] Wir rechnen mit einer tollen Kulisse und zahlreichen Zuschauern, die uns gegen den klaren Favoriten unterstützen werden. Unser Ziel ist es, dem Spitzenreiter von Beginn an Paroli zu bieten, geschlossen aufzutreten und um jeden Ball zu kämpfen.“
Grafenwöhrs Trainer Turan Bafra will den Derbysieg der Vorwoche gegen Trabitz nun bestätigen, mahnt aber zur Vorsicht vor der Heimstärke der Gastgeber: „Tremmersdorf, zwei Niederlagen in Folge. Die heimstärkste Mannschaft mit uns haben alle fünf Heimspiele gewonnen. Auf jedem kleinen Platz mit ihrer Spielweise können sie jedem Gegner wehtun. Da müssen wir auf der Höhe sein. Wir wollen natürlich mit dem Sieg in Tremmersdorf den Sieg vom Spitzenspiel vergolden.“ Verzichten muss er dabei lediglich auf Urlauber Anthony Brown.
SpVgg Trabitz – FC Vorbach
Nach dem verlorenen Spitzenspiel gegen Grafenwöhr will die SpVgg Trabitz im anstehenden Derby gegen den FC Vorbach zurück in die Erfolgsspur finden. Christian Recht fordert einen dominanten Auftritt seines Teams: „Die Niederlage vom vergangenen Samstag ist abgehakt und wir haben die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Jetzt erwarten wir am Sonntag eine klare Reaktion der Mannschaft auf dem Platz. Unser Anspruch muss jetzt sein, sofort wieder eine neue Serie zu starten. […] Gerade Mannschaften aus dem hinteren Tabellendrittel haben gegen uns nichts zu verlieren und werden alles investieren, um uns das Leben schwer zu machen.“ Bis auf Wächter und Mike Grimm steht der komplette Kader zur Verfügung, Änderungen in der Startelf sind jedoch geplant.
Die Gäste aus Vorbach reisen als Vorletzter mit der klaren Rolle des Außenseiters an. Nach der enttäuschenden Derbyniederlage gegen Haidenaab sieht Trainer Manuel Lautner sein Team jedoch nicht gänzlich chancenlos und nimmt den Druck heraus: „Wir wollen bei der SpVgg Trabitz ein anderes Gesicht wie gegen Haidenaab zeigen. Der alte Spruch, wir haben keine Chance, aber diese wollen wir nutzen, passt hier ganz gut. Wir haben nichts zu verlieren, der Druck liegt bei den Gastgebern. Am Ende werden wir sehen, was dabei herauskommt.“
SC Eschenbach – SV Kulmain
Beim Tabellenschlusslicht in Eschenbach herrscht weiterhin Frust: Trotz teilweise guter Auftritte und Führungen steht das Team noch immer ohne einen einzigen Punkt da. Spielertrainer Benjamin Scheidler beschwört vor dem Heimspiel den Befreiungsschlag: „Gegen Kulmain zählt für uns nur ein Sieg, um nicht komplett den Anschluss zu verlieren. Wir haben unter der Woche viel analysiert und aufgearbeitet und wollen uns nach einer langen Negativserie endlich auch belohnen. Es wird ein enges Match, da Kulmain sehr gut verteidigt, aber wir werden alles probieren, um endlich erfolgreich zu sein! Die Mannschaft ist trotz aller Rückschläge gut drauf und brennt darauf, jetzt endlich die ersten 3 Punkte zu holen!“
Für den SV Kulmain bietet die Partie die Chance, sich mit einem weiteren Sieg von der Gefahrenzone abzusetzen. Nach dem 1:0-Heimerfolg gegen Reuth reist das Team selbstbewusst an. Florian Greger ordnet die Aufgabe sachlich ein: „Mit dem Erfolg konnten wir neues Selbstvertrauen sammeln und wollen dieses Gefühl mit in die nächste Partie nehmen. Eschenbach steht aktuell am Tabellenende und wartet noch auf die ersten Punkte. Trotzdem wissen wir, dass uns dort keine einfache Aufgabe erwartet. Wir wollen von Beginn an konzentriert auftreten, als Mannschaft geschlossen agieren und alles daransetzen, auch in Eschenbach erfolgreich zu sein.“




