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Blue Devils in der Krise: Viele Fragezeichen, aber kaum konkrete Antworten

Weiden. Bei den Blue Devis läuft die bisherige Saison alles andere als rund. Nach nur einem Sieg in sechs Spielen, ungeklärten Situationen um Trainer und Spieler sowie gehöriger Unruhe im Vereinsumfeld bezieht sportlicher Leiter Stephan Seeger jun. Stellung, ohne dabei aber konkret zu werden.

Blue Devils in der Krise: Viele Fragezeichen, aber kaum konkrete Antworten

Bei der Vorstellung von Trainer David Matsos (rechts) war die Welt der Blue Devils noch einigermaßen in Ordnung. Das Foto zeigt den mittlerweile erkrankten Coach zusammen mit Sportlichem Leiter Stephan Seeger jun. (links) und Moderator Daniel Sommer. Foto: Udo Fürst

Die Nervosität bei den Blue Devils steigt. Nicht nur bei vielen Fans, sondern mittlerweile auch bei einigen Spielern. So kritisierten zuletzt Vladislav Filin und Captain Tommy Muck mehr oder weniger offen die defensiven Probleme, die mangelnde Abstimmung und die fehlende Struktur innerhalb der Mannschaft. Ohne Namen zu nennen, dürfte damit eine klare Aufforderung sowohl an die Mannschaft als auch an die sportliche Leitung verbunden gewesen sein. Von vielen Anhängern wird zudem die „fehlende Leidenschaft“ am Spielfeldrand von Interimscoach Mikhail Nemirovsky thematisiert.

Maxim Golod spielt frühestens am 16. Oktober

In der Tat wurden in der jüngsten Partie bei der Düsseldorfer EG (1:5) weitere Fragen offenbar: Warum schickt man zwei Förderlizenzspieler (Georg Thal, Philipp Faulhaber) zu den anderen Clubs, während man selbst beim Tabellenführer gerade noch 15 Feldspieler in drei Reihen aufbieten kann? OberpfalzEcho hat dem Verein einige Fragen zukommen lassen, die der sportliche Leiter Stephan Seeger jun. wie folgt beantwortet hat.

Vom Verein als enorme Verstärkung angekündigt, stellt sich die Frage, warum Maxim Golod nicht bereits eingesetzt wird. So erklärte Stephan Seeger jun. bei der Verpflichtung des 26 Jahre alten Kanadiers: „Wir erwarten, dass Max für uns offensiv Akzente setzen und insbesondere im Powerplay eine wichtige Rolle einnehmen wird.“ Foto: UTE Jegkorong
Mikhail Nemirovsky (auf dem Foto noch als Trainer der Freiburger Wölfe) steht auch in der Kritik. Foto: Selber Wölfe

„Luca Gläser trainiert täglich“

Vor einigen Tagen wurde Maxim Golod als Neuzugang verkündet. Warum hat er bisher nicht gespielt?

Stephan Seeger jun.: Wir planen, Max frühestens am Freitag, 16. Oktober, einzusetzen. Bis dahin wird er mit der Mannschaft trainieren, sich an die taktischen Anforderungen des Teams gewöhnen und sich auf seiner neuen Position in Weiden einfinden.

Plant der Verein noch etwas auf der Torwartposition?

Seeger: Es war von Beginn an vorgesehen, mit drei einsatzfähigen Torhütern in die Saison zu gehen. An diesem Plan beabsichtigen wir grundsätzlich festzuhalten. Sobald sich eine passende Option ergibt, die unseren aktuellen Anforderungen entspricht, werden wir entsprechend reagieren.

Witron – Koch und Servicekraft gesucht
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Sind weitere Aktivitäten auf dem Transfermarkt vorgesehen?

Seeger: Wir sind grundsätzlich immer aktiv und halten Ausschau nach Spielern, die zum jeweiligen Zeitpunkt gut zu unseren Anforderungen passen und eine Verstärkung für den Kader darstellen können. Im weiteren Saisonverlauf wollen wir möglichst breit aufgestellt sein und unseren Kader weiter verstärken, wann immer sich eine entsprechende Möglichkeit ergibt.

Wie ist der Stand bei Luca Gläser, der kein Saisonspiel bestritten hat?

Seeger: Luca trainiert derzeit täglich mit der Mannschaft.

Bleibt Mikhail Nemirovsky verantwortlicher Trainer?

Seeger: Während der krankheitsbedingten Abwesenheit von Coach Dave Matsos fungiert Mikhail Nemirovsky als Interimstrainer. Nach Ablauf dieses Zeitraums werden wir – abhängig von verschiedenen Faktoren – entscheiden, welche Lösung für den Verein langfristig die beste ist. Sobald eine offizielle Entscheidung getroffen wurde, werden wir umgehend darüber informieren.

Das ziemlich letzte Aufgebot der Blue Devils ist beim Spitzenreiter chancenlos

Das ziemlich letzte Aufgebot der Blue Devils ist beim Spitzenreiter chancenlos

Düsseldorf/Weiden. Chancenlos waren die Blue Devils im Sonntagsspiel bei Spitzenreiter Düsseldorfer EG. Am Ende hätte man noch höher verlieren können, als 1:5. Zugutehalten muss man den Devils, dass sie mit einer Rumpftruppe und nur drei Reihen antreten mussten.