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Landesliga Mitte: Bezdicka glänzt beim Sieg des SC Luhe-Wildenau in Etzenricht

Etzenricht. SC Luhe-Wildenau siegt verdient mit zwei zu null beim SV Etzenricht. Caner Gümüsbas trifft früh nach Vorlage von David Bezdicka, der nach einer Stunde zum zweiten Mal zuschlägt und als prägendster Akteur glänzt.

Etzenricht. SC Luhe-Wildenau siegt verdient mit zwei zu null beim SV Etzenricht. Caner Gümüsbas trifft früh nach Vorlage von David Bezdicka, der nach einer Stunde zum zweiten Mal zuschlägt und als prägendster Akteur glänzt.
David Bezdicka war der Matchwinner beim Sieg des SC Luhe-Wildenau im Derby beim SV Etzenricht. Foto: Rudi Walberer

Landesliga Mitte: Bezdicka glänzt beim Sieg des SC Luhe-Wildenau in Etzenricht

Das Beste aus der Perspektive des gastgebenden SV Etzenricht war am Mittwochabend die Zuschauerzahl. Abteilungsleiter Manfred Herrmann hatte mit „500 plus“ gerechnet und wurde nicht enttäuscht. Die Punkte landeten ein paar Kilometer weiter, wurden vom favorisierten SC Luhe-Wildenau mitgenommen. Matchwinner war der Mann mit der Rückennummer acht beim SC, der Offensivspieler David Bezdicka. Schon weil er an beiden Toren maßgeblich beteiligt war, auch sonst war er entscheidend präsent, wenn die Gäste ihre Qualitäten zeigten. SC-Trainer Benjamin Urban war daher auch zufrieden, sah seine Elf agiler und mehr in Bewegung im Vergleich zum zurückliegenden Auftritt gegen Lam. Als kleines Manko sah der Coach, dass der Sack nicht früher zugemacht wurde; Chancen seiner Angreifer waren vorhanden.

Stimmen zum Spiel

Sein Gegenüber, Andy Wendl, der wie Urban das Spielgeschehen von der Außelinie aus beobachtete, sprach von einem vor der Pause offen gehaltenen Duell mit einigen eigenen nennenswerten Torgelegenheiten, richtete aber seinen Fokus dann sofort auf die nächsten drei und womöglich vorentscheidenden Spieltage. „Die erneut folgende englische Woche gibt voraussichtlich die Richtung vor“.

Der frühe Treffer prägt die Partie

Wie schon erwähnt, leitete der Ausnahmestürmer David Bezdicka über die linke Seite einen Bilderbuchangriff ein, zog einen Querpass präzise auf den innen mitgelaufenen Caner Gümüsbas und dieser chippte das Zuspiel unhaltbar für SV-Goalie Dominik Pautsch neben den linken Torpfosten zum 0:1 in die Maschen. Keine Frage, das frühe Gegentor nach nur drei Minuten wirkte sich auf den weiteren Spielverlauf aus. Luhe-Wildenau kombinierte mit breiter Brust über die volle Distanz, hatte aber auch deutliche Vorteile in fast allen Zweikämpfen. Körperlich präsenter und robuster gelangten die Rot-Schwarzen zu Vorteilen und mehr Ballbesitz. Vor dem Wechsel ließ Bezdicka eine dicke Chance nach einer Maßvorlage von Sturmpartner Nico Argauer noch aus. Nach einer Stunde Spielzeit zirkelte er einen Schuss aus der zweiten Reihe im Stil von Arjen Robben ganz genau links oben in den Winkel. Damit war der Widerstand der Heimelf reduziert, Wendl wechselte in der folgenden Sequenz mit Blick auf die kommenden Aufgaben sein maximales Kontingent aus. Gefahr für den am Ende hochverdienten Auswärtsdreier des Tabellensechsten bestand definitiv nicht mehr.

Aufstellungen und Tore

SV Etzenricht: PautschStrehl (77. Riebel), Janker, Koppmann (65. Tom Herrmann), Pasieka (71. Christian Ermer), Herrmann, Scheler (65. Sebastian Ermer), Schreml, Stephan Herrmann (27. Neumeier), Mirko Griesbeck, Sperlich

SC Luhe-Wildenau: HartneggGümüsbas, Held, Bezdicka, Hofbauer (57. Meckl), Magerl, Dubois, Hiltl (57. Lorene), Gradl (81. Kiener), Ettl, Argauer (86. Siemski)

Tore: 0:1 (3.) Caner Gümüsbas (Bezdicka), 0:2 (60.) David Bezdicka

SR: Fabian Büchner (FC Mariakirchen) – Zuschauer: 580

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