Landesliga Mitte: ASV Burglengenfeld wahrt Ambitionen auf Rang zwei gegen den SV Etzenricht

Landesliga Mitte: ASV Burglengenfeld wahrt Ambitionen auf Rang zwei gegen den SV Etzenricht
Der ASV Burglengenfeld bleibt mit dem nach Saisonende ausscheidenden Trainer Erkan Kara bei noch acht ausstehenden Spieltagen in Tuchfühlung zu Relegationsrang zwei und feierte mit dem Kantersieg gegen den SV Etzenricht einen Auftakt nach Maß in das Spannung verheißende Restprogramm der Landesliga Mitte. „Die Punkte bleiben im Naabtalpark und das war unser Ziel“, freute sich Kara. Überzogene Erwartungen hatte man im Lager des gastierenden SVE ohnehin nicht, die Favoritenrolle der Gastgeber war trotz des zu Hause ein wenig glücklich in den beiden Schlussminuten herausgespielten 2:2-Unentschieden eine klare Sache.
Auch aus personellen Aspekten, denn neben den wohl länger ausfallenden Jannik Herrmann, Andreas Wendl und Sebastian Ermer fielen auch Martin Pasieka und Noah Scheler nach Krankmeldungen aus. Dennoch waren die mitgereisten SV-Fans und die sportliche Leitung an der Außenlinie mit der Darbietung lange Zeit sehr zufrieden: solides Zweikampfverhalten und durchaus einzelne gute Gelegenheiten für die SV-Stürmer Johannes Janker und Bastian Schreml.
Zwei Deckungsfehler fehlender Konsequenz im Strafraum ermöglichten dem ASVler Fernando Rösler und Routinier Benjamin Epifani innerhalb kurzer Zeit zwei Tore und sicherten den komfortablen 2:0-Vorsprung in die Halbzeitpause. Die Führung förderte das Selbstbewusstsein bei den Platzherren, die den Ballbesitz steigerten und mit flüssigem Kombinieren das Spiel dominierten. In der Schlussphase verlor der Gast dann die Linie und kassierte innerhalb von zehn Minuten noch drei Gegentore.
ASV Burglengenfeld: Wagner, Glöckner (81. Krogmann), Wunderle, Jürrs (81. Stadler), Schüll, Spickenreuther (63. Suckert), Käufer (63. F. Schüll), Fritz, Epifani, Dziemba, Rösler (75. Cieslik)
SV Etzenricht: Pautsch, M. Herrmann (75. Riebel), Wexlberger, König, Koppmann, Strehl, Ermer (63. Sperlich), S. Herrmann (81. Scheirer), Bock (87. Neumeier), Schreml, Janker
Tore: 1:0 (38.) Fernando Rösler, 2:0 (43.) Benjamin Epifani, 3:0 (79.) Nico Käufer, 4:0 (86.) Mario Cieslik, 5:0 (88.) Dominic Fritz
SR: Matthias Schubert
Zuschauer: 190
Stimmen zum Spiel
Erkan Kara (ASV-Coach) kommentierte das Match gegenüber den Medien so: „Zu Beginn haben wir uns noch schwergetan. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz und Spielanteile, Chancen haben wir uns jedoch nicht erspielt. Das 1:0 hat uns dann gutgetan in dieser Hinsicht. Das zweite vor der Pause war Gold wert. Nach der Pause waren wir dann richtig drin. Wir haben den Ball gut laufen lassen und uns einige Chancen erspielt. Insgesamt eine gute Vorstellung, auch wenn wir es dem Gegner immer wieder zu einfach gemacht haben.“
SVE-Trainer Andy Wendl analysierte wie folgt: „Das Ergebnis heute war aus meiner Sicht zu hoch. Das ist bitter für uns und wäre vermeidbar gewesen. Wir waren in der ersten Halbzeit gut dabei, haben dem ASV Burglengenfeld kaum Lösungen finden lassen. Im Grunde hat jeder Einzelne umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Durch zwei Aktionen innerhalb von fünf Minuten vor der Halbzeit haben wir uns den bis dahin sehr guten Auftritt durchkreuzt. Nach dem Wechsel haben wir mehr riskiert, auch einiges probiert, Burglengenfeld wurde allerdings zunehmend stärker, ließ den Ball besser laufen. Es darf uns nicht passieren, dass wir am Schluss so den Faden verlieren und drei Gegentore hinnehmen.“
Aus den positiven Momenten ziehen der Trainer und die Mannschaft die Motivation für die kommenden Aufgaben. Wendl ergänzt entsprechend: „Dennoch gilt, über weite Strecken in der ersten Halbzeit haben wir gesehen, was möglich ist, und dementsprechend machen wir weiter.“ Die nächste Gelegenheit steht mit dem Kellerduell gegen Roding am Wochenende auf dem Programm.
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Weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.




