Landesliga Mitte: Doppelspieltag gegen Bogen und Dingolfing fordert SV Etzenricht
Landesliga Mitte: Doppelspieltag gegen Bogen und Dingolfing fordert SV Etzenricht
Gelingt in zwei schweren Partien gegen zwei formstarke Klubs aus Niederbayern der ersehnte Punktegewinn? Wettbewerber drohen, davon zu ziehen.
Der SV hat bis zum 2. Mai acht Termine vor der Brust und stellt sich über die Feiertage einem Doppelspieltag. Er empfängt auf eigener Anlage am Karsamstag 16 Uhr den TSV Bogen und am Ostermontag den FC Dingolfing. Das ist zumindest theoretisch eine doppelte Gelegenheit, Boden in Richtung rettende Ränge gutzumachen, weist aber beide Male wegen der zunehmenden Qualität der Gäste hohe Hürden für den auf einem Relegationsrang rangierenden SVE auf. Die zuletzt in Folge erzielten 1:1 gegen Ettmannsdorf und Kötzting sowie das 1:1 im Hinspiel beim TSV Bogen stimmen, wie das ausgeglichene Konto der Heimspiele (3-5-3 und 14 Zähler), die Fangemeinde ein Stück weit hoffnungsvoll. All das brachte aber wegen der parallel gelandeten Punktgewinne der Konkurrenz nur eine marginale Verbesserung. So hat vor allem Tabellennachbar Tegernheim allein im März neun Punkte gebunkert und gleicht mit diesem Zwischenspurt die inzwischen zehn Remis des SVE aus der kompletten Serie fast aus.
Trainerblick und Personal
Andy Wendls Vorschau lautet: „Erwartet werden zwei Mannschaften, die nach der Winterpause sehr stark in Form gekommen sind. Dementsprechend wird es logischerweise sehr schwierig für uns werden. Wir gehen jetzt aber Zug um Zug ein Spiel nach dem anderen an und werden immer alles reinlegen, was wir haben. Gerade zuhause musst du auch einfach punkten, um die Liga halten zu können. Personell müssen wir noch abwarten, ob beispielsweise Koppmann, Bock oder König einsatzfähig sind. Strehl kommt wieder dazu. Ansonsten wird es ähnlich aussehen wie letzten Freitag.“
Gegnercheck: Formstarke Teams aus Niederbayern
Gegner TSV Bogen kommt mit diversen frischen Empfehlungen an. Man hat Passau vor einer Woche 1:0 geschlagen, ein 1:1 beim Zweiten Seebach erarbeitet und in Luhe-Wildenau einen klaren 3:0-Sieg gefeiert. Das Mittwochsspiel am 1. April in Eggenfelden endete mit einem 1:0-Erfolg. Bogen ist mit Trainer Max-Bachl-Staudinger, der die Regie von Peter Gallmeier während der Serie übernahm, als der Tabellenneunte der Favorit. Mehr noch gilt diese Rolle für den FC Dingolfing auf Platz sechs. Nach dem siebten Rang im Vorjahr legt sich der von Trainer Thomas Seidl eingestellte FC konstant im oberen Drittel des Rankings fest.
Im zweiten Jahr schon, denn zuvor trat der Verein zehn Jahre in der Bezirks- und Kreisliga an. Den Nachbarn SC Luhe-Wildenau schlug der FC 4:0, holte auch auswärts bei Kosova Regensburg und beim heimstarken ASV Burglengenfeld die volle Punktzahl. Am Karsamstag ist Roding auch bei Heimrecht der Underdog gegen den FCD, der den SVE im Sommer mit 1:0 besiegte. Dienstag dieser Woche schlug sich Dingolfing gegen die Profis von Drittligist 1860 München famos, machte den Löwen den 2:1-Sieg schwer und führte lange mit 1:0.
Blick in die Historie
Interessant für Statistiker: Erinnerst du dich? 2011 gab es das voller Spannung geladene Duell SVE–FCD zuletzt mit Endstand 2:2. Der aktuelle sportliche Leiter des FC, Manuell Wimmer, traf vor der Pause, Benny Werner und der Co-Trainer des Sportvereins Klaus Herrmann glichen aus. 2017 gastierte Bogen, das mit dem Weidner Schrepel (neuer NLZ-Leiter in Weiden) seine Glanzzeit feierte und vier Jahre zur Bayernliga zählte, zuletzt in Etzenricht.
Landesliga Mitte
Weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.



