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Stephan Seeger begeistert Fans als nahbarer Teampräsident der Blue Devils Weiden

Weiden. Einen ganz besonderen Abend erlebten viele Blue Devils-Fans am Freitag im Devils Diner. Beim Meet & Greet gab es Teampräsident Stephan Seeger, Eishockey-Ikone Glenn Anderson und einige Devils-Akteure sozusagen zum Anfassen.

Stephan Seeger begeistert Fans als nahbarer Teampräsident der Blue Devils Weiden

Stephan Seeger (Stehend, Zweiter von rechts) und Glenn Anderson (sitzend, Zweiter von links) mit den Devils-Akteuren Michael Mc Niven (links neben Seeger) und Nick Jermain (rechts) sowie Freunden und Familie im Devils Diner. Foto: Udo Fürst

Stephan Seeger ist ein beeindruckender Mann. Beeindruckend wegen seiner Nahbarkeit, seiner Freundlichkeit und seinem einnehmenden Wesen. Der Deutsch-Kanadier geht offen auf die Menschen zu, schüttelt viele Hände, als er am Freitagabend beim Bubble-Hockey-Turnier und Meet & Greet der Blue Devils Weiden durch das Devils-Diner schlendert. Der Teampräsident grüßt die vielen Blue Devils-Fans, als kenne er jeden persönlich, hat für alle ein freundliches Wort parat.

Glenn Anderson im Schlepptau

Im Schlepptau hat der Retter der Blue Devils eine Eishockey-Legende, Glenn Anderson. Der heute 65-Jährige hat als Flügelstürmer 1354 Spiele unter anderem für die Edmonton Oilers, die Toronto Maple Leafs und die New York Rangers bestritten und gewann insgesamt sechsmal den Stanley Cup, davon fünfmal mit Edmonton. Seine Karriere wurde mit der Aufnahme in die Hockey Hall of Fame 2008 gekrönt.

Die beiden “Hockey-Verrückten”, wie sie sich selbst sehen, erleben allerdings ein aus Devils-Sicht recht bitteres Wochenende. Zunächst müssen sie am Freitag die 0:4-Niederlage bei den Lausitzer Füchsen am Fernseher mitansehen, ehe sie am Sonntag den Spielabbruch wegen einer kaputten Scheibe in der Hans-Schröpf-Arena selbst hautnah mitbekommen.

Kaputte Scheibe: Spiel der Blue Devils gegen die Kassel Huskies abgebrochen

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Weiden. Dieses Spiel wird in die Annalen der Blue Devils eingehen. Aber nicht wegen des Spiels selbst, sondern wegen eines Scheibenbruchs, der dem DEL 2-Match am Sonntag gegen die Kassel Huskies ein vorzeitiges Ende bescherte. Wie es weitergeht, müssen nun die Sportrichter entscheiden.

Einblick in die Gefühlswelt

Natürlich steht Stephan Seeger im Interview mit OberpfalzECHO bereitwillig Rede und Antwort. Ausführlich beantwortet der Teampräsident alle Fragen, holt schnell noch Glenn Anderson und die derzeit verletzen Blue Devils-Akteure Michael Mc Niven und Nick Jermain an den Tisch. Seeger gestattet Einblicke in seine Gefühlswelt, wenn er zum Beispiel schildert, was er am meisten an Deutschland und Weiden vermisst, wenn er wieder zu Hause in Kanada ist. “Die Blue Devils natürlich.”

Ein Mann zum Anfassen

Was jedem ins Auge fällt beim Teampräsidenten der Blue Devils, ist seine völlig unkomplizierte Art. Immer wieder sucht er die Gesellschaft an diesem Freitag, holt die Familien von Michael Mc Niven und Nick Jermain zu sich. Taucht wenig später bei den Devils-Fans auf, schüttelt Hände und erkundigt sich nach dem Befinden. Stephan Seeger, ein Mann zum Anfassen.

Dann gratuliert Stephan Seeger den Siegern des von Pressesprecher Christian Kaminsky moderierten Bubble-Hockey-Turniers, das soeben zu Ende ging. Dabei setzte sich Philipp-Elvis Rum unter 16 Startern in einem packenden Endspiel gegen Christian Hanauer durch. Dritter wurde Tobias Seidel vor Michael Strobel.

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Sieger, Organisatoren, Sponsoren und Spieler bei der Siegerehrung des Bubble Hockey-Turniers. Foto: Udo Fürst
Stephan Seeger, ein sympathischer und sehr nahbarer Mensch. Foto: Udo Fürst
Immer für einen Plausch bereit. Foto: Udo Fürst
Spannende Spiele gab es beim Bubble Hockey-Turnier. Foto: Udo Fürst
Glenn Anderson, eine kanadische Eishockey-Legende, im Small Talk mit einem kleinen Fan. Foto: Jonas Zentner