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Landesliga Mitte: Remis gegen Dingolfing bringt SV Etzenricht elftes Unentschieden

Etzenricht. Der SV Etzenricht trotzt dem favorisierten FC Dingolfing ein Remis ab und bleibt im Rennen um Platz 14. Nach Rückstand gleicht Mirko Griesbeck aus, Pautsch pariert stark, der FC drückt vergeblich.

Etzenricht. Der SV Etzenricht trotzt dem favorisierten FC Dingolfing ein Remis ab und bleibt im Rennen um Platz 14. Nach Rückstand gleicht Mirko Griesbeck aus, Pautsch pariert stark, der FC drückt vergeblich.
Foto: Rudi Walberer

Landesliga Mitte: Remis gegen Dingolfing bringt SV Etzenricht elftes Unentschieden

Der tief stehende SV Etzenricht konterte mit Glück und Geschick. Mirko Griesbeck glich die mit einem Kunstschuss vorgelegte Führung des Favoriten aus Dingolfing aus. Trotz neuer Ausfälle gelang ein Remis gegen den Tabellensiebten Dingolfing. Der FC schnürte den SV in der Schlussphase ein.

Spielverlauf und starke Defensivleistung des SVE

Der SV Etzenricht bleibt nach dem Dreier gegen Bogen und der Punkteteilung gegen Dingolfing auf Tuchfühlung mit dem Platz 14, den die Konkurrenz aus Tegernheim einnimmt. Ein toller Doppelerfolg, denn die beiden Gegner setzten im Kalenderjahr Zeichen als zwei außergewöhnlich formstarke Landesligateams aus Niederbayern. Besonders in der Startphase und in der letzten Viertelstunde war der vom FC ausgeübte Druck auf das Tor von Dominik Pautsch auf hohem Niveau. Der Keeper hielt wie seit langem grundsolide und sicher; beim Gegentreffer vor der Pause erwischte ihn der FC-Torschütze Maximilian Wilhelm mit einem perfekten 30-Meter-Kunstschuss, präzise und scharf, als er die Situation unterschätzte und weit vor seinem Gehäuse stand.

Mit schnellen Steil- und Diagonalpässen startete der Tabellensiebte aus der Feldüberlegenheit zahlreiche Angriffe, schnürte die Gastgeber vor allem gegen Ende der Partie in der eigenen Hälfte ein. Gute Chancen blockte die SVE-Deckung mit Geschick und jeder Menge Engagement. Nach dem 0:1 landete ein Geschoss an der Querlatte des SV. Marcel Müller in der Sturmspitze des FCD war ständig ein Unruheherd für die Abwehr der Oberpfälzer.

Konter, Verletzungen und der Ausgleich

„Wir wissen, dass wir mit schnellem Umschaltspiel immer für ein oder zwei Tore gut sind“, war sich Andy Wendel sicher, und seine Sturmreihe versetzte bei Konteraktionen den Gästen durchaus Nadelstiche. Dabei schienen erneute Verletzungen die Erfolgschancen zu minimieren. Ben König kam für Michael Wexlberger Mitte des ersten Abschnitts, musste aber nach wenigen Minuten durch Deniz Bock ersetzt werden. Für Kapitän Andy Koppmann kam Lukas Riebel schon in der Pause.

Der bejubelte Ausgleichstreffer ging auf das Konto von Mirko Griesbeck. Sein Abschluss, abgefeuert an der Strafraumkante, wurde abgefälscht, unerreichbar für den tüchtigen Louis Tournier im Dingolfinger Tor.

Stimmen zum Spiel und Belastung der Gäste

„Wir haben mit einem harten Stück Arbeit wie in den letzten Spielen einen wertvollen Punkt gemacht, weil wir wiederum kompakt gestanden sind und kämpferisch alles herausgeholt haben. Mit Moral und Einsatz haben wir trotz schwerer Beine aus dem gewonnenen Samstagsspiel alles gegeben, die spielerischen Vorteile von Dingolfing ausgeglichen. Vier Punkte aus den beiden Terminen über Ostern haben uns mehr als gut getan“, fasste der SVE-Trainer im Pressegespräch zusammen.

Spedition Wagner
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FC-Coach Thomas Seidl hat sich mehr als die beiden 1:1 aus den zwei Spielen über die Feiertage erwartet. Allerdings hatte seine keineswegs enttäuschende Truppe aus der niederbayerischen Stadt auf dem Siegfried-Merkel-Platz die vierte Partie innerhalb von nur neun Tagen bestritten.

Spieldaten

SV Etzenricht – FC Dingolfing 1:1 (0:1)

SVE spielt zum elften Mal unentschieden

Tore: 0:1 (42., Maximilian Wilhelm), 1:1 (49., Mirko Griesbeck)

SV Etzenricht: PautschMax Herrmann, Koppmann (46. Riebel), Wexlberger (23. König, 33. Bock), Stephan Herrmann (89. Neumeier), Scheler, Schreml, Griesbeck (81. Christian Ermer), Janker, Pasieka

FC Dingolfing: TournierBüchner, Yannick Justvan, Egelseder (16. Wilhelm), Heinz, Weber (90. Füllner), Bauer, Stuckenberger (81. Tim Justvan), Müller, Prebeck-Sanches (69. Kehl), Wimmer (56. Nicklas)

SR: Valentin Striebich (Thuisbrunn)

Zuschauer: 130