Traumtor und kurzes Zittern: SV Etzenricht besiegt den FC Wernberg und bleibt Zweiter
Traumtor und kurzes Zittern: SV Etzenricht besiegt den FC Wernberg und bleibt Zweiter
Bezirksliga Nord: SV Etzenricht – FC Wernberg 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 (18.) Ben Kippes, 2:0 (70.) Mirko Griesbeck, 2:1 (83.) Bastian Lobinger – SR: Luca Riedl – Zuschauer: 190. – Durch den Sieg bleibt der SVE erster Verfolger des Spitzenreiters SpVgg SV Weiden 2. „Unsere Mannschaft hat sich den Dreier verdient, weil sie in der Abwehr konsequent und sehr gut aufgetreten ist“, lobte SVE-Abteilungsleiter Manfred Herrmann sein Team. In Gefahr geriet der inzwischen neunte Saisonsieg in den Schlussminuten, als dem wie immer engagierten FC-Spielertrainer Bastian Lobinger der Anschlusstreffer gelang. Das lag wohl auch an den kurz zuvor vollzogenen Auswechslungen und damit verbundenen Umstellungen in der Formation: Jannik Herrmann und Bastian Schreml mussten angeschlagen ersetzt werden. Aber auch in der um die Nachspielzeit verlängerten Phase passierte nichts Entscheidendes mehr.
Kippes trifft nach Ecke
Wernberg war der erwartet schwere Gegner und trat auch selbstbewusst auf. Die Fäden bei den Grün-Weißen zogen die Routiniers Kapitän Christoph Lindner und Bastian Lobinger. Beim Führungstreffer der Einheimischen war die Gästeabwehr aber extrem schlecht sortiert. Nach einem Eckball traf Ben Kippes ungehindert mit einem schulmäßigen Kopfball. SVE-Spielertrainer Andy Wendl fasste den Auftritt so zusammen: „Ich denke, wir haben heute ein intensives Spiel abgeliefert, trotz der vielen Fehler, die wir uns geleistet haben. Den Gegentreffer haben wir selbst aufgelegt. Zahlreiche Angriffe wurden nicht perfekt zu Ende gespielt, vor allem aber haben wir heute sicher verteidigt. Am Schluss waren wir natürlich froh, nicht noch den Ausgleich zu kassieren. Die Einstellung hat auf jeden Fall gestimmt.“
Griesbecks Traumtor zum 2:0
Die Gäste übten nach dem Seitenwechsel mehr Druck aus: Das Duell verlagerte sich zunehmend in die Etzenrichter Hälfte. Der SVE stand tief und verlegte sich auf Konter. In einigen Szenen fehlte das Timing beim finalen Pass. Es dauerte etwa 20 Minuten, bis klare Torchancen für Oliver Danzer (65.) und Johannes Janker (67.) entstanden. FC-Keeper Noah Schmidt beherrschte seinen Kasten souverän. Gegen das 2:0 aus der Güteklasse „Tor des Monats“ aus etwa 20 Metern durch Mirko Griesbeck war er machtlos. „Nach der Halbzeit gingen wir zu Recht mit 2:0 in Führung und mussten dann das Spiel eigentlich nur runterspielen“, sprach Wendl die nun auftretende Fehlerquote und die vergebenen Torchancen.
Lobinger sieht Chancen aufs Remis
Wernbergs Spielertrainer Bastian Lobinger sagte: „Ein ziemlich ausgeglichenes 50:50-Spiel mit dem besseren Ende für Etzenricht. In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten nur wenige Toraktionen. Leider gerieten wir nach einer Ecke früh in Rückstand und mussten anschließend entsprechend mehr investieren. In der zweiten Halbzeit kamen wir gut aus der Kabine und hatten die Chance auf den Ausgleich zum 1:1. Stattdessen mussten wir das 0:2 hinnehmen. Wir haben aber weitergekämpft und hatten in der Schlussphase sogar noch die Möglichkeit zum 2:2.“
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