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Handball: HSG Weiden mit starker Willensleistung zum ersten Sieg

Weiden. Die HSG ist mit einem umkämpften Heimsieg in die neue Bezirksoberliga-Saison gestartet. Gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld setzte man sich nach 60 intensiven Minuten knapp durch.

Handball: HSG Weiden mit starker Willensleistung zum ersten Sieg

Die Herren der HSG Weiden feiern nach dem ersten Sieg in der BOL. Foto: HSG Weiden

Handball BOL

HSG Weiden – HSG Nabburg/Schwarzenfeld 26:25 (11:12)

Dabei bewies die HSG vor allem in der zweiten Halbzeit große Moral: Nach einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft zurück, drehte die Partie und belohnte sich in einer dramatischen Schlussphase mit dem entscheidenden Treffer zum ersten Saisonsieg.

Mit der HSG Nabburg/Schwarzenfeld wartete zum Auftakt gleich ein anspruchsvoller Gegner auf die Weidener. Die Gäste hatten bereits eine Woche zuvor mit einem deutlichen 41:28-Erfolg gegen den Mitaufsteiger TV Wackersdorf auf sich aufmerksam gemacht. Entsprechend gewarnt ging die HSG in die Partie und wollte vor heimischem Publikum mit einem Erfolgserlebnis in die neue Spielzeit starten.

Komplett ausgeglichene Partie

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und schenkten sich nichts. Keine der beiden Seiten konnte sich entscheidend absetzen. Vor allem die Weidener Defensive stellte die Gäste immer wieder vor schwierige Aufgaben. Dahinter erwischte Torhüter Tobias Dirnberger einen starken Tag und entschärfte mehrere gute Chancen der Nabburger.
Auch auf der anderen Seite sorgte die kompakte Defensive der Gäste dafür, dass die HSG im Angriff um jeden Treffer kämpfen musste. Einige technische Fehler auf beiden Seiten verhinderten zudem einen flüssigeren Spielverlauf. So blieb die Partie bis zur Halbzeit eng, mit einer knappen 11:12-Führung für die Gäste ging es in die Kabinen.

Gäste kommen besser aus der Pause

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte zunächst die Gäste. Die Weidener verschliefen die ersten Minuten nach Wiederanpfiff und lagen schnell mit vier Toren zurück. Doch die HSG ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit großem Einsatz in der Abwehr und mehr Konsequenz im Angriff kämpfte sich die Mannschaft zurück in die Partie. Ein 5:0-Lauf brachte den Ausgleich, ehe die HSG wenig später erstmals nach dem Seitenwechsel mit 17:16 in Führung ging.

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Angeführt von den beiden Mittelmännern Matthias Werner und Fabian Szameitat fand die HSG zunehmend bessere Lösungen im Angriff. Gleichzeitig blieb die Defensive der entscheidende Rückhalt. Dadurch gelang es der Mannschaft, sich zwischenzeitlich einen Drei-Tore-Vorsprung zu erarbeiten.
In der Schlussphase konnten sich die Gäste noch einmal herankämpfen und die Partie wurde zu einem echten Krimi. Die Spannung in der Halle war enorm, doch die HSG bewahrte die Ruhe. Kurz vor dem Ende war es schließlich Thomas Hafner, der den viel umjubelten Siegtreffer zum 26:25 erzielen konnte. Die letzten Sekunden verteidigte die HSG mit großem Einsatz und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Erster Sieg als Aufsteiger

Damit feierte die Mannschaft einen wichtigen ersten Sieg in der neuen BOL-Saison. Die Partie verlief trotz der hohen Intensität insgesamt sehr fair. Auch das Schiedsrichtergespann Timo Bayer und Ingo-Ludwig Hammer leitete die Begegnung souverän.

Grammer Solar
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Nach dem Schlusspfiff zeigte sich HSG-Trainer Jannis Prelle besonders stolz auf die Moral seiner Mannschaft: „Wir wussten, dass uns dieses Jahr kein Punkt geschenkt wird. In jedem Spiel müssen wir bis zur letzten Minute kämpfen und das haben meine Jungs heute bis zur letzten Minute gemacht. Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft im heutigen Spiel.“

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der HSG allerdings nicht. Bereits am kommenden Samstag wartet die nächste Aufgabe. Um 19 Uhr gastiert die HSG Weiden bei der HG Amberg und möchte dort an die kämpferische Leistung aus dem Auftaktspiel anknüpfen.

HSG Weiden

Dirnberger (0), Popp (0), Böttcher (0), Werner (4), Rakotomalala (2), Hafner (2), Szameitat (5), Marterer (5), Neulinger (0), Baunoch (2), Flierl (3), May (0), Boithling (3), Wiesner (0), Meßner (0), Rocha De Oliveira Brito (0).