Können die Weidener Wasserballer den Favoriten Esslingen nochmal ärgern?
Können die Weidener Wasserballer den Favoriten Esslingen nochmal ärgern?
Sollte dem SV Weiden am Samstag in Esslingen eine Sensation gelingen, gäbe es am Sonntag wieder im Schwabenland ein Entscheidungsspiel. Das Spiel findet im Freibad auf der Neckarinsel in Esslingen statt und ist Teil des Rahmenprogramms am “Tag der offenen Tür”.
Erste Spiel im Freibad
Erstmals in dieser Saison im Freibad zu spielen, macht die ohnehin sehr schwere Aufgabe für die Max-Reger-Städter nicht leichter. Ein großes Spielfeld im Freien und das gegen den an Nummer 1 gesetzten Favoriten: das ist für die Aigner-Schützlinge eine riesige Herausforderung. Man kann es aber auch als hervorragende Trainingsmöglichkeit im Hinblick auf die weitere Runde gegen Plauen oder Würzburg betrachten.
Schwung mitnehmen
„Nach der Vorstellung am vergangenen Samstag dürfen wir erhobenen Hauptes nach Esslingen reisen. Die Chancen, ein drittes Spiel zu erzwingen, stehen zwar nicht besonders gut. Aber wir werden alles geben“, betont SV-Trainer Thomas Aigner. Man könne sehr viel aus dieser Begegnung mitnehmen, müsse aber aufpassen, dass der Schuss auf dem langen Spielfeld nicht nach hinten losgehe. „Essling ist sehr konterstark. Wir müssen über die gesamte Spieldauer wach bleiben“, so der Coach.
Derby in der nächsten Runde?
Am Sonntag wird dann feststehen, wie es weitergeht. Wenn der SV gegen Esslingen ausscheidet, gibt es schon eine Woche später (Samstag, 29. April) ein Heimspiel gegen den Verlierer der Paarung Plauen-Würzburg. Das ist auf jeden Fall ein Klassiker und Lokalderby für den SV Weiden.
Nur der Sieger der Halbfinal-Runde hat den direkten Klassenerhalt sicher. Der Verlierer muss eine Finalpaarung spielen, in der noch ein Platz im Relegationsturnier erreicht werden kann. Der Verlierer der letzten Runde muss den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Es bleibt auf jeden Fall spannend für die Weidener Wasserballer.
SV Weiden
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann, Denis Underberg, Louis Brunner, Thomas Kick, Cedrik Zupfer, Denis Reichert, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Stepan Rezek, Sean Ryder


