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Kreisliga Nord: Spitzenspiel in Auerbach

Weiden. Tabellenführer Auerbach erwartet am Sonntag Verfolger Grafenwöhr. Die SpVgg Trabitz könnte mit einem Erfolg der lachende Dritte sein.

Kreisliga Nord: Spitzenspiel in Auerbach

Im Hinspiel war es ein perfekter Einstand für den Tremmersdorfer Trainer Robert Schäffler. Foto: Jürgen Masching

Kreisliga Nord, 20. Spieltag

Sonntag, 29.03.2026, alle 15 Uhr

TSV Erbendorf (7) – ASV Haidenaab (10)

Der TSV Erbendorf will nach dem gelungenen Auftakt ins Jahr 2026 nachlegen und auch gegen den ASV Haidenaab punkten. Nach dem 2:0-Erfolg gegen den SC Eschenbach setzt Trainer Andreas Häupl vor allem auf Kontinuität und Einsatzbereitschaft. „Wichtig ist, den Schwung mitzunehmen und von Beginn an hellwach zu sein“, betont Häupl. Seine Mannschaft überzeugte zuletzt mit einer geschlossenen Teamleistung und großem Kampfgeist – genau daran soll nun angeknüpft werden. Personell wird sich im Vergleich zum Auftaktspiel kaum etwas ändern. Zudem hat man aus dem Hinspiel gelernt, als man einen möglichen Sieg noch in den Schlussminuten aus der Hand gab.

Beim ASV Haidenaab verlief der Start ins neue Jahr dagegen holprig. Aus zwei Spielen sprang lediglich ein Punkt heraus, wodurch man weiterhin im Bereich der Abstiegsränge steckt. Erschwerend kommt hinzu, dass Trainer Michael Kaufmann auf zwei wichtige Leistungsträger verzichten muss. „Mit unserem Kader sind diese Ausfälle schwer zu kompensieren“, so Kaufmann. Dennoch blickt er kämpferisch auf die Partie: „Ich wünsche mir mehr Mut mit dem Ball, daran haben wir unter der Woche gearbeitet. Wir fahren nach Erbendorf, um zu gewinnen.“ Angesichts der kommenden schweren Aufgaben wäre ein Auswärtserfolg für Haidenaab besonders wichtig. (Hinspiel 2:2)

SC Kirchenthumbach (12) – FC Tremmersdorf-Speinshart (5)

Im Lokalderby zwischen dem SC Kirchenthumbach und dem FC Tremmersdorf-Speinshart treffen zwei Nachbarn mit unterschiedlichen Ausgangslagen aufeinander. Während die Gastgeber mitten im Abstiegskampf stecken, kann der FC Tremmersdorf etwas entspannter auf die restliche Saison blicken. Beim SCK sorgt der Last-Minute-Sieg in Kulmain zuletzt für neuen Auftrieb. „Der Sieg hat uns gut getan, den Schwung wollen wir mitnehmen“, erklärt Trainer Andreas Freiberger. Trotz des Erfolgs bleibt die Situation angespannt: Jeder Punkt zählt im Kampf um den Klassenerhalt. Zudem hat Kirchenthumbach nach der deutlichen Hinspielniederlage noch eine Rechnung offen. „Das war nur ein Schritt, wir müssen weiter nachlegen“, so Freiberger.

Ganz anders die Stimmung beim FC Tremmersdorf. Nach der enttäuschenden Leistung gegen den TSV Reuth will die Mannschaft nun im Derby eine Reaktion zeigen. Gerne erinnert man sich an das Hinspiel, das mit 5:0 deutlich gewonnen wurde. Dennoch warnt das Umfeld vor Leichtsinn: „Diesmal wird es deutlich schwieriger“, betont Vorstand Wolfgang Seitz. Personell kann Trainer Robert Schäffler nahezu aus dem Vollen schöpfen, lediglich Sven Kopp fehlt. Ziel ist klar: Mit einem Sieg will man die Heimreise antreten. Doch im Derby gelten bekanntlich eigene Gesetze – und Kirchenthumbach wird alles daransetzen, wichtige Punkte im Abstiegskampf zu holen. (Hinspiel 0:5)

SC Eschenbach (13) – SV Kulmain (8)

Vor dem Duell zwischen dem SC Eschenbach und dem SV Kulmain stehen beide Mannschaften unter unterschiedlichen Vorzeichen. Während die Gäste aus Kulmain noch komfortabel über dem Strich stehen, kämpfen die Gastgeber vom Russweiher weiterhin um den Klassenerhalt. Für Eschenbach läuft es im Jahr 2026 bislang alles andere als rund. Zwei Spiele, zwei Niederlagen – und vor allem die Offensive bereitet große Sorgen. In den letzten fünf Partien gelang lediglich ein Treffer, der immerhin zu einem Punktgewinn reichte. Ansonsten blieb die Ausbeute mager, was sich auch tabellarisch bemerkbar macht: Zuletzt wurde man sogar von Kirchenthumbach überholt. Umso wichtiger wird es nun, im Heimspiel wieder zu treffen und sich für den Aufwand zu belohnen. „Wir wollen unser Heimspiel gewinnen“, so SCE-Trainer Muhammet Dal.

Der SV Kulmain reist dagegen mit einer insgesamt stabileren Ausgangslage an. Zehn Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz. Dennoch sitzt die 1:2-Niederlage gegen Kirchenthumbach vom vergangenen Spieltag tief. Trainer Oliver Drechsler kündigte daraufhin interne Gespräche an, hielt sich zu deren Inhalt jedoch bedeckt. In Eschenbach will Kulmain nun eine Reaktion zeigen und möglichst drei Punkte mitnehmen. „Wir haben einiges gutzumachen“, so der Trainer im Vorfeld. Alles andere als ein Auswärtssieg wäre angesichts der Tabellensituation eine Überraschung – doch gerade im Abstiegskampf gelten bekanntlich eigene Gesetze. (Hinspiel 1:1)

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SV 08 Auerbach (1) – SV TuS/DJK Grafenwöhr (3)

Am 20. Spieltag der Kreisliga steht ein echtes Topspiel an: Tabellenführer SV 08 Auerbach empfängt den direkten Verfolger SV TuS/DJK Grafenwöhr. Die Partie verspricht Hochspannung, denn für beide Teams geht es um eine richtungsweisende Standortbestimmung im Titelrennen. Im Hinspiel hielt Grafenwöhr lange gut dagegen, musste nach einem Platzverweis jedoch in Unterzahl den Kürzeren ziehen. Nun wollen es die Gäste besser machen. „Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit“, betont Trainer Turan Bafra mit Blick auf die kommenden Spitzenspiele gegen Auerbach, Trabitz und Eslarn. „Danach wird man sehen, ob es eine ordentliche oder eine herausragende Saison wird. Wir gehen all in.“ Entsprechend selbstbewusst reist Grafenwöhr an: „Auerbach muss sich strecken, um uns zu schlagen.“ Personell kann Bafra bis auf einige Langzeitverletzte nahezu aus dem Vollen schöpfen.

Auch in Auerbach ist man gewarnt. Nach einem holprigen Start ins Jahr fand der Spitzenreiter zuletzt wieder in die Spur und möchte nun die Tabellenführung verteidigen. Trainer Daniel Maier erwartet ein Duell auf Augenhöhe: „Grafenwöhr steht zurecht oben und hat uns im Hinspiel an unsere Grenzen gebracht.“ Entscheidend werde sein, wer seine Leistung besser abrufen könne. Alles ist angerichtet für ein echtes Spitzenspiel, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben dürften. (Hinspiel 3:1)

SpVgg Trabitz (2) – VfB Rothenstadt (9)

Im Schatten des Topspiels in Auerbach könnte sich für die SpVgg Trabitz eine große Chance ergeben. Sollte es zwischen dem Spitzenreiter und Grafenwöhr keinen Sieger geben, winkt Trabitz mit einem eigenen Erfolg sogar die Tabellenführung. Doch Trainer Thomas Baier warnt eindringlich vor dem kommenden Gegner aus Rothenstadt: „Wir wissen, dass uns ein schwieriges Spiel erwartet. Rothenstadt werden wir auf keinen Fall unterschätzen.“ Entscheidend sei, von Beginn an konzentriert aufzutreten und das eigene Spiel konsequent durchzuziehen. „Wenn wir das schaffen, bin ich überzeugt, dass wir die nächsten Punkte holen können“, so Baier. Ein Sieg würde das große Ziel Aufstieg in die Bezirksliga ein weiteres Stück näher rücken lassen.

Beim VfB Rothenstadt stehen die Vorzeichen dagegen alles andere als günstig. Nach den Partien gegen Grafenwöhr (2:2) und Auerbach (0:2) wartet bereits der nächste Gegner aus der Spitzengruppe. Trainer Roland Lang muss dabei weiterhin improvisieren: „Wir sind stark geschwächt“, erklärt er mit Blick auf zusätzliche Ausfälle durch Verletzungen und Urlaub. Dennoch hat seine Mannschaft bereits bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen bestehen kann. Beim Remis in Grafenwöhr zeigte Rothenstadt großen Kampfgeist – und genau diesen wird es auch gegen Trabitz brauchen, um erneut für eine Überraschung zu sorgen. (Hinspiel 3:0)

TSV Eslarn (4) – FC Vorbach (11)

Der TSV Eslarn will nach zwei Auswärtssiegen im Jahr 2026 nun auch vor heimischem Publikum nachlegen. Im ersten Heimspiel des Jahres empfängt der Tabellenvierte den FC Vorbach – mit dem klaren Ziel, die nächsten drei Punkte einzufahren und den Anschluss nach oben zu halten. Trainer Peter Rackl macht die Marschroute deutlich: „Natürlich wollen wir im ersten Heimspiel einen Dreier holen und die Hinspielniederlage wiedergutmachen.“ Dabei fordert er vor allem spielerische Verbesserungen im Vergleich zum letzten Auftritt: „Wir müssen wieder mehr Struktur in unser Spiel bringen.“ Trotz der vermeintlich klaren Ausgangslage warnt Rackl davor, den Gegner zu unterschätzen. Personell kann er nahezu aus dem Vollen schöpfen, lediglich der rotgesperrte Lukas Dobmeier fehlt.

Beim FC Vorbach steht hingegen eine lange Auswärtsfahrt an die Grenze an. Trainer Markus Tusek weiß um die Herausforderung: „Eslarn ist ein schwerer Gegner mit individuell starken Spielern.“ Genau dort will er ansetzen und die Stärken des Gegners möglichst neutralisieren. Zudem fordert Tusek von seiner Mannschaft mehr Konsequenz: „Wir müssen die leichten Fehler abstellen und vor dem Tor effektiver werden.“ Gelingt dies, traut er seinem Team durchaus zu, etwas Zählbares aus Eslarn mitzunehmen. (Hinspiel 0:2)

TSV Reuth (6) – SV Kohlberg/Röthenbach (14)

Der TSV Reuth ist mit einem wichtigen 2:1-Auswärtssieg in Tremmersdorf erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet und hat sich damit wieder in Schlagdistanz zu den oberen Tabellenplätzen gebracht. Nun soll im ersten Heimspiel des Jahres gegen Schlusslicht SV Kohlberg/Röthenbach der nächste Dreier folgen. Das Trainerduo Thomas Wildenauer und Martin Bächer zeigt sich jedoch gewarnt: „Wir wollen an die Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen, dürfen den Gegner aber auf keinen Fall unterschätzen.“ Vor allem das Hinspiel dient dabei als Mahnung, die Partie mit voller Konzentration anzugehen.

Für Kohlberg geht es derweil um nicht weniger als die letzte Chance, im Abstiegskampf noch einmal heranzukommen. Trotz der Niederlagen zuletzt gegen Auerbach und Eslarn zeigte die Mannschaft phasenweise gute Ansätze. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt aktuell sechs Punkte. Trainer Eugenio Wild fordert daher eine klare Reaktion: „Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen, drei Punkte sind Pflicht, um den Anschluss nicht zu verlieren.“ Er setzt vor allem auf Einsatz und Mentalität: „Wenn Einstellung und Wille stimmen, bin ich guter Dinge.“ Während Reuth seine gute Ausgangsposition festigen will, kämpft Kohlberg um die vielleicht letzte Möglichkeit, im Tabellenkeller noch einmal für Spannung zu sorgen. (Hinspiel 2:1)