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Menschenkickerturnier in Burkhardsreuth: Eschenbach gewinnt den Meisterpreis

Burkhardsreuth. Beim Menschenkickerturnier der Landjugend traten 18 Teams fair und verletzungsfrei an und sorgten für Stimmung. Spin2win aus Eschenbach holte den Meisterpreis vor Westside Pichlberg.

Burkhardsreuth. Beim Menschenkickerturnier der Landjugend traten 18 Teams fair und verletzungsfrei an und sorgten für Stimmung. Spin2win aus Eschenbach holte den Meisterpreis vor Westside Pichlberg.
Bild: Bernhard Piegsa

Menschenkickerturnier in Burkhardsreuth: Eschenbach gewinnt den Meisterpreis

Diszipliniert, fair, verletzungsfrei: Das ist wohl die beste Bilanz, die man für ein Fußballturnier ziehen kann. Dass beim Menschenkicker-Nachmittag auf dem Burkhardsreuther Bolzplatz auch die Organisation mit Speisen, Getränken, Technik und Moderation reibungslos klappen würde, war bei den bekannten, erfahrenen Gastgebern von der Katholischen Landjugend selbstverständlich – belohnt wurden sie dafür mit einer großen Besuchergemeinde, die bei graduell weniger „knalligen“ Hochsommertemperaturen vielleicht noch mehr Schlachtenbummler gezählt hätte.

Menschenkicker in Burkhardsreuth: Dynamik und faire Duelle

Doch nicht nur für die Jugend der Pfarrei Burkhardsreuth war der Wettstreit von 18 sechsköpfigen Teams aus vielen Orten zwischen Kirchenthumbach, Pressath und Kemnath eine überzeugende Werbung, sondern auch für die ungewöhnliche Sportart, die dem klassischen Tischfußball nachempfunden ist: Die Hände der Spieler – auch des Torwarts – sind mit Riemen an Querstangen gebunden, sodass mehr als beim gewöhnlichen Fußball körperliche Elastizität und Geschick gefordert sind. Der Spieldynamik und der Spannung tat das keinen Abbruch, und bei mehr als einem der insgesamt 53 Duelle kam es vor, dass ein Team im fünf- bis zehnsekündigen Abstand drei Tore schoss und damit sogar dem Gegner den sicher geglaubten Sieg streitig machte.

Finals und Auszeichnungen: Spin2win gewinnt Meisterpreis

Am Ende waren es je ein Trabitzer und ein auswärtiges Team, die sich in den beiden Finalbegegnungen gegenüberstanden. Im „kleinen Finalduell“ um den dritten Platz musste sich der Trabitzer LBV dem Pressather Burschenverein mit null zu zwei Toren geschlagen geben, und auch der Hauptpreis für den „Meister“, ein 30-Liter-„Fassl“, ging über die Gemeindegrenze: Das „Spin2win“-Sextett aus Eschenbach verwies „Westside Pichlberg“ mit vier zu zwei Treffern auf den „Silberplatz“. Den Ehrenpreis für das originellste „Kostüm“ holte der Lokalmatador „FC Bierkhardsreuth“ mit pinkfarbenen Shirts als Parodie auf die viel diskutierten DFB-Auswärtstrikots und farblich passenden Hüten, die mit je zwei Bierdosen geschmückt waren, und der Mädchenteam-Sonderpreis ging an die einzige rein weibliche Formation „Kickerellas“.

Keinen Preis gab es leider für den prägnantesten Teamnamen – ihn hätten wohl „Dynamo Tresen“, „Atletico Hopfenheim“ und die „Stressikas und Flennjamins“ unter sich ausgemacht. Nach der Siegerehrung genossen Spieler und Besucher beim „Public Viewing“ auf dem Schulhof die spannende WM-Torjagd der Profis aus Deutschland und der Elfenbeinküste.

Mit Schwung zum Sieg: „Spin2win“ hieß das Siegerteam, das beim Menschenkickerwettbewerb das 30-Liter-„Fassl“ als Siegerpreis mit nach Eschenbach nahm. Für die Vizemeister von „Westside Pichlberg“ blieb immerhin noch ein 20-Liter-Fass Helles. Von links Bürgermeisterin Carmen Pepiuk und Katharina Baumann (Landjugend), rechts Alexander Wolf (Landjugend). Bild: Bernhard Piegsa
Mit ihrer Parodie auf die viel diskutierte pinkfarbene DFB-Auswärtstracht holte „FC Bierkhardsreuth“ den Sonderpreis für das originellste Outfit: fünf Liter „Hopfenkaltschale“. Bild: Bernhard Piegsa
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