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SSV Jahn Regensburg kassiert deutliche 1:5-Niederlage bei TSG Hoffenheim II

Regensburg. Für den SSV Jahn Regensburg gibt es am dritten Spieltag der 3. Liga einen deutlichen Rückschlag. Bei der TSG Hoffenheim II verliert die Mannschaft von Sascha Hildmann mit 1:5. Lucas Hermes sorgt nach der Pause kurz für Hoffnung, doch die Gastgeber schlagen umgehend zurück und entscheiden die Partie vor 824 Zuschauern klar für sich.

Regensburg. Für den SSV Jahn Regensburg gibt es am dritten Spieltag der 3. Liga einen deutlichen Rückschlag. Bei der TSG Hoffenheim II verliert die Mannschaft von Sascha Hildmann mit 1:5. Lucas Hermes sorgt nach der Pause kurz für Hoffnung, doch die Gastgeber schlagen umgehend zurück und entscheiden die Partie vor 824 Zuschauern klar für sich.
SSV Jahn Regensburg Kapitän Felix Strauss. Foto: Gatzka / SSV Jahn

SSV Jahn Regensburg kassiert deutliche 1:5-Niederlage bei TSG Hoffenheim II

Der SSV Jahn Regensburg erlebt bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim einen enttäuschenden Nachmittag. Nach dem 0:1 gegen den 1. FC Saarbrücken muss die Jahnelf die nächste Niederlage hinnehmen. Vor allem in der ersten Halbzeit finden die Regensburger kaum ein Mittel gegen die spielstarken Gastgeber, die ihre Angriffe immer wieder gefährlich zu Ende spielen.

Jahn-Trainer Sascha Hildmann vertraut derselben Startelf wie im Heimspiel gegen Saarbrücken. Auch Adrian Fein kann nach seinen muskulären Problemen von Beginn an mitwirken. Doch die erhoffte Stabilität bleibt zunächst aus.

Hoffenheim übernimmt früh die Kontrolle

Die Gastgeber bestimmen von Beginn an das Geschehen. Bereits in den ersten Minuten kommen Jakov Dedić und Yasin Zor zu Abschlüssen. Der Jahn tut sich dagegen schwer, eigene Angriffe aufzubauen und in die Zweikämpfe zu finden.

Nach elf Minuten zeigt sich Regensburg erstmals gefährlich. Ein Pass in die Tiefe schickt Lucas Hermes auf die Reise. Seine Hereingabe auf David Philipp verfehlt den mitgelaufenen Mitspieler allerdings knapp.

Wenig später kommt Philipp nach einer Ablage von Patrick Hobsch erneut zum Abschluss, trifft den Ball aus rund 16 Metern aber nicht richtig. Hoffenheims Torhüter Lukas Petersson hat keine Schwierigkeiten. In der 14. Minute muss der Schlussmann auch bei einem Versuch von Hermes eingreifen.

In der 18. Minute geraten die Regensburger in Rückstand. Tiago Poller überspielt mit einem Pass die Jahn-Defensive und schickt Zor auf den Weg zum Tor. Dessen Lupfer landet zunächst am Pfosten. Den Abpraller verwertet der Hoffenheimer jedoch zum 1:0. Die TSG bleibt am Drücker und erhöht in der 26. Minute. Diesmal bereitet Zor den Treffer vor. Er findet Poller in der Mitte, der zum 2:0 einschiebt.

Witron – Koch und Servicekraft gesucht
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Der Jahn bekommt die Kombinationen der Hoffenheimer weiterhin kaum unter Kontrolle. Die Gastgeber lassen den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und halten Regensburg über weite Strecken vom eigenen Strafraum fern. Mit dem Zwei-Tore-Rückstand geht es für die Jahnelf in die Kabine.

Hermes bringt Regensburg kurz zurück ins Spiel

Hildmann reagiert in der Halbzeit mit einem Doppelwechsel. John Posselt und Sascha Hingerl kommen für Patrick Hobsch und Erik Majetschak. Die Umstellungen zeigen zunächst Wirkung. Regensburg tritt entschlossener auf und setzt die Hoffenheimer früher unter Druck. Bereits in der 49. Minute erobert Posselt den Ball und bedient Philipp, der einen Gegenspieler aussteigen lässt. Sein anschließender Schlenzer geht nur knapp am Pfosten vorbei.

Die Jahnelf findet nun besser in die Partie. Nach einer Stunde belohnt sie sich für die Leistungssteigerung: Fein bringt einen Eckball in den Strafraum, wo Hermes zur Stelle ist und per Kopf auf 1:2 verkürzt. Der Anschlusstreffer in der 60. Minute lässt Regensburg wieder hoffen. Nach der schwachen ersten Halbzeit scheint die Mannschaft zurück im Spiel zu sein.

Zor erstickt die Regensburger Hoffnung

Die Freude über den Anschlusstreffer hält allerdings nur kurz. Bereits in der 62. Minute stellt Hoffenheim den alten Abstand wieder her. Nach einem Eckball gelangt der Ball in den Rückraum zu Zor. Der Torschütze zum 1:0 trifft erneut und erhöht auf 3:1. Für die Jahnelf ist es ein schwerer Rückschlag. Gerade als sich Regensburg in die Begegnung zurückgekämpft hat, nutzen die Gastgeber die nächste Gelegenheit konsequent aus.

In der 69. Minute wird es noch bitterer. Eine Freistoßflanke segelt in den Regensburger Strafraum. Jahn-Torhüter Hannes Hermann scheint den Ball bereits sicher zu haben, lässt ihn jedoch wieder fallen. Klaus Gjasula reagiert am schnellsten und schiebt zum 4:1 ein.

Damit ist die Partie praktisch entschieden. Die Regensburger finden nach den beiden schnellen Gegentreffern keine Antwort mehr, während Hoffenheim offensiv gefährlich bleibt.

Hoffenheim legt nach – Jahn bleibt ohne Antwort

Die Gastgeber begnügen sich nicht mit dem deutlichen Vorsprung. In der 83. Minute spielt Lion Wagenbach einen Diagonalball auf Blessing Makanda. Der Hoffenheimer hat Platz vor sich und lässt Hermann mit seinem Abschluss keine Chance.

Das 5:1 ist zugleich der Schlusspunkt eines ernüchternden Nachmittags für den SSV Jahn. Auch in den verbleibenden Minuten gelingt es Regensburg nicht mehr, das Ergebnis zu verbessern.

Nach dem Spiel zeigt sich Hildmann enttäuscht. Seine Mannschaft habe sich viel vorgenommen, sei aber nicht richtig in die Partie gekommen. Besonders ärgerlich ist aus Regensburger Sicht die Phase unmittelbar nach dem Anschlusstreffer: Statt den Druck auf Hoffenheim zu erhöhen, kassiert der Jahn innerhalb weniger Minuten zwei weitere Gegentore.

Auch Hermes sieht im schnellen 3:1 einen entscheidenden Moment. Nach dem Treffer zum 1:2 habe die Mannschaft kurz Hoffnung geschöpft, die neue Energie jedoch nicht mitnehmen können. Nach drei Saisonspielen bleibt Regensburg damit bei drei Punkten. Vor allem die deutliche Niederlage und die Art der Gegentore zeigen, dass die Jahnelf in den kommenden Begegnungen wieder mehr Stabilität entwickeln muss.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag, 5. September. Um 14 Uhr empfängt der SSV Jahn Regensburg den MSV Duisburg im Jahnstadion Regensburg. Gegen die Duisburger wartet eine weitere anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Sascha Hildmann. Nach der deutlichen Niederlage in Hoffenheim wird es darauf ankommen, von Beginn an entschlossener in die Zweikämpfe zu kommen, den Gegner weniger leicht kombinieren zu lassen und die eigenen Möglichkeiten konsequenter zu nutzen.