Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Weiss-Schuhe – 2026
Weiss-Schuhe – 2026

TC Postkeller: Mit einem modernen Verein in die Zukunft

Weiden. Die Jahreshauptversammlung des TC-Postkeller stand ganz im Zeichen einer neuen Ära des Tennisvereins. Der neue Vorstand möchte anpacken.

TC Postkeller: Mit einem modernen Verein in die Zukunft

Die ausgezeichneten Sportler, die alle in ihren Klassen den Meister stellten. Foto: Reinhard Kreuzer
Zum Ehrenvorsitzenden ernannte man Gernot Schreyer, der als Urgestein und Ruhepol des Vereins gilt. Foto: Reinhard Kreuzer
Langjährige Mitglieder sind durch die Vorstandschaft mit einer Urkunde ausgezeichnet worden. Foto: Reinhard Kreuzer
Die neue Vorstandschaft möchte in der kommenden Saison so richtig anpacken. Foto: Reinhard Kreuzer

Nach zwei Jahren „Aussetzen müssen“ gab es jetzt wieder eine Jahreshauptversammlung des TC Postkeller mit Neuwahlen und Ehrungen. Dabei blitzte der Sport auf, denn sechs Meisterteams konnten die Sieger in ihren Klassen stellen.

Kein leichtes Erbe

Seinen Rückblick begleitet der neue Vorsitzende Heiko Hauer am Beamer. Damit alle alles auch Schwarz auf Weiß sehen. 2020 trat er an, doch dann kam der Corona-Lockdown. „Da hatte ich Zeit zum Sichten und Bewerten, ich habe kein leichtes Erbe angetreten“, meinte er und stellte den neuen Slogan vor: “…im Wesentlichen Tennis”.

Im Blick hatte er die Gründung einer Tennisakademie mit neuen Trainer, dabei gilt das Entfernen einer kommerziellen Tennisschule ohne Bezug zum Verein. Zum ersten Mal schickte der Club wieder ein Mitglied zur Übungsleiterausbildung.

Einen modernen Verein aufbauen

Der Postkellerclub wird allen eine sportliche Heimat bieten und wird auch seinen leistungsorientierten Jugendlichen immer Mannschaften in der Liga bieten, in die sie gehören, deshalb muss keiner den Verein wechseln. Und auch Breitensport ist angesagt, er rief gar die Eltern auf: Tennis lernen und mit den Zwergen spielen.

Diese Umstrukturierung soll greifen. So sind einige Vorstandsmitglieder zurückgetreten, neue wurden bei den Wahlen bestimmt. „Wir wollen einen modernen Verein aufbauen, die Vereinsführung steht nicht aus kommerziellen Beweggründen, sondern aus Berufung und Verpflichtung für die Sache. Also professionelle Vereinsführung in ehrenamtlicher Hand wird vorgegeben“, so Hauer.

Ein Ort der Geselligkeit

Weiter sprach Hauer die Liegenschaften an, die am Vereinsheim und der Tennisanlage Veränderungen brachte. Zäune wurden saniert, baufällige Tribünen abgebaut, Sitzwürfel installiert und die Gaststätte umgebaut. Warum der Aufwand der Gastronomie?

Spedition Wagner
Spedition Wagner

„Weil Postkeller-Menschen gesellige Leute sind, heute und auch damals schon und nach dem Sport noch etwas verweilen. Doch die aktuellen Preissteigerungen werden auch die Mitgliedsbeiträge fordern. Wir überlegen“.

In den Grußworten dankte Stadträtin Sabine Zeidler für die frische Arbeit. Teams sind aufgestiegen und die Vorstandschaft steht. Sie überbrachte auch die Grüße des Oberbürgermeisters Jens Mayer. Und Alois Lukas freute sich über den aufstrebenden Verein, ebenso wie für die Freien Wähler Bernhard Schlicht und für den Stadtverband Reinhard Meier.

Umstrukturierung im Vorstand

Der besondere Dank mit einem Geschenk und Blumen reichte Hauer an Juliana Reis, Inge Schröpf, Christoph Gradl, Maxi Schaller, Leo Gomes, Tobias Langhoff, Michael Horn und Ludwig Schaller weiter. Bei den Neuwahlen durfte Heiko Hauer alle Stimmen auf sich vereinen. Zweiter Vorsitzender wurde Maximilian Schaller, für die Finanzen ist Michael Horn zuständig.

Um das Ressort Sport kümmern sich Christoph Gradl und Leo Gomes, für den Jugendsport ist Tobias Langhoff da. Ressort Administration hat Juliana Reis und das Ressort Technik betreut Ludwig Schaller. In den Vereinsausschuss gehen Carolin Gradl, Silvia Kruz, Oliver Pautsch, Inge Schröpf und Felix Schaller. Geehrt wurden die Meisterteams der Herren eins, Herren zwei, Junioren, Knaben, Bambini eins und Kleinfeld.

Ehrung für langjährige Vereinstreue

Gesammelt für die letzten zwei Jahre erhielten die Urkunde für 50 Jahre Rudolf Netzel, Roswitha Netzel, Günter Görner, Hannelore Schnurrer. 40 Jahre sind dabei Horst Peter Wolf, Jutta Glück, Hermann Hubmann. 30 Jahre: Eva Schreyer, Jürgen Nessmayr, Annette, Matthias, Angela und Wolfgang Baumann. Weiter Edith Maier, Jörg Baade, Alfred Würfl und Hans-Peter Lang.

Ein Vierteljahrhundert sind im Verein Michael und Johannes Schießl, Petra Kühnhackl. Zehn Jahre: Kilian Reis, Victoria Reis, Lena Scharnagl, Paula Nitsche, Sarah Hentschke, Christina Biebl, Alexander Marockanic, Anja Scharnagl, Marie Heigl und Juliana Reis. Vorher kein Amt bekleidet und dann über Nacht in den Sessel gehoben wurde Gernot Schreyer. Er führte zehn Jahre den Verein, war der Ruhepol und Mentor für die nachfolgenden Personen. Ihn zeichnete Hauer mit der Urkunde zum Ehrenvorsitzenden aus.