Titel-Triple für Wiesauer Motorsportler
Titel-Triple für Wiesauer Motorsportler
Was den Fußballern des FC Bayern auch in diesem Jahr verwehrt bleibt, schaffte Manfred Keller vom MSC Wiesau mit seinem fast 50 Jahre alten Kadett: Der Routinier, seit über fünf Jahrzehnten motorsportlich aktiv, entschied alle drei im nordbayerischen Raum angesiedelten Meisterschaften im historischen Slalom-Sport für sich.
Besonders eng ging es in der größten und bedeutendsten Pokalrunde zu. Exakt 100 Fahrerinnen und Fahrer platzierten sich am Ende und bis zum Finale hatte Günter Hartmann aus dem mittelfränkischen Ottensoos allerbeste Chancen, seinen im Vorjahr errungenen Titel erfolgreich zu verteidigen. Im allerletzten von 14 Rennen konnte Manfred Keller auf dem Flugplatz in Speichersdorf das Blatt überraschend noch wenden und sicherte sich mit einem winzigen Vorsprung von 0,07 Punkten seine zweite Meisterschaft nach 2015.
17-Jähriger wurde erfolgreichster „Rookie“
Helmut Burner vom MSC Wunsiedel komplettierte mit seinem NSU TT das Siegertreppchen. Pokale konnten sich auch Reinhard Bayer (Waldershof, Platz 6), Hansi Walter (MSC Wiesau, Platz 10) sowie Torsten Hilpert und Laura Sollfrank vom MSV Falkenberg auf den Rängen elf und zwölf sichern. Hilpert gewann zudem die Sonderwertung für Fahrzeuge, die noch nicht das geforderte Mindestalter erreicht haben, Laura Sollfrank den Damenpokal.
Auch ein dritter Aktiver des MSV Falkenberg wurde am Ende ganz oben gelistet: Der 17-jährige Tobias Bayer wurde zum erfolgreichsten „Rookie“. Etwas deutlicher konnte sich Manfred Keller im Nordost-Oberfranken-Pokal absetzen, wo er am Ende vor Helmut Burner und Christian Gebelein (AMSC Bindlach) triumphierte.
Neu: Old- und Youngtimer-Slalom-Pokal des ADAC
In die Pokalränge schafften es zudem Hansi Walter und Helmut Dostler (AC Waldershof) als Sechster bzw. Siebter, Manred Bayer (MSV Falkenberg) beendete die Saison als 15. In der Mannschaftswertung belegte der MSC Wiesau den zweiten Rang hinter dem AMSC Bindlach.
Neu eingeführt wurde 2023 der Old- und Youngtimer-Slalom-Pokal des ADAC Nordbayern, in dem die drei besten Fahrer ausgezeichnet werden. Manfred Keller lag hier wiederum knapp vor Günter Hartmann, Dritter wurde Herbert Hofmann vom AMSC Bindlach.




