Young Blue Devils danken zum Saisonschluss Spielern, Betreuern und Helfern
Young Blue Devils danken zum Saisonschluss Spielern, Betreuern und Helfern
Wieder eine Saison vorbei. „Fast“ Corona-frei, Vorsicht war aber noch geboten. Statt Corona heißt das neue „Handicap“ Putin beziehungsweise Russland und die damit verbundene Energiekrise. Es bestand das Risiko, dass das Eisstadion nicht geöffnet wird, was aber gottlob vermieden werden konnte. Trotzdem traf es den Trainingsbetrieb sehr hart, da die Freieisfläche nicht in Betrieb genommen wurde. Es mussten Trainingszeiten reduziert werden und zwei Teams mussten sich die Halle im Training teilen. Insgesamt befanden sich von der U 7 bis zur U 20 sieben Mannschaften im Punktspielbetrieb. Dazu kamen Zeiten für die Laufschule und das Training der 1 b. Trotzdem konnte man mit dem Trainingsablauf zufrieden sein.
U 17 muss absteigen
Zu den einzelnen Teams: Einen großen Zulauf hat nach wie vor die Laufschule. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer konnte der Ansturm gut bewältigt werden. Topleistungen lieferten die Bambini und die Kleinstschüler in ihren Runden ab. Die Kleinschüler und Knaben erreichten gute Mittelfeldplätze in der Landesliga, die Schüler belegten dort Platz zwei, knapp hinter Schweinfurt. Leider musste die U 17 aus der Bundesliga Süd 2 absteigen, zu unterschiedlich waren die Leistungen während der Saison.
Die Junioren hatten weniger mit den Gegnern als mit einer unglaublichen Verletzungsmisere zu kämpfen. Vom Kader her wäre mehr als der sechste Platz möglich gewesen. Doch die vielen Ausfälle waren nicht zu kompensieren und schlugen sich auf die Ergebnisse nieder.
Noch ein Wort zur 1 b. Die „Old Blue Devils“ schlugen sich mit Platz sechs wacker in ihrer ersten Saison in der Bezirksliga. Die Mannschaft ist sozusagen Auffangstation für den eigenen Nachwuchs. Ziel sollte mittelfristig sein, in die Landesliga aufzusteigen.
Mehr als 24.000 Kilometer Fahrtstrecke
Einige Zahlen: Die Nachwuchsteams der Young Blue Devils nahmen an 135 Spielen, davon 26 Turniere, im Rahmen des BEV- und DEB-Spielplans teil; 65 davon in der heimischen Hans-Schröpf-Arena, 70-mal gastierte man in fremden Stadien. Dabei legte man mehr als 24.000 Kilometer zurück – die Strecke von Weiden nach Hawaii und zurück! Fünf Spiele mussten krankheitsbedingt abgesagt werden, zwei davon wurden nicht mehr nachgeholt. Dank zweier 9-Sitzer Busse konnte man 38 Mal zu Auswärtsspielen anreisen, ohne den großen Reisebus in Anspruch zu nehmen, was eine erhebliche Kosteneinsparung bedeutete. Dabei wurden insgesamt 239 Spieler transportiert. Der Dank für diese Unterstützung gilt den Firmen Witron und Ziegler.
Negative Bilanz
Ergebnistechnisch sah es nicht immer so gut aus: 38 Siege standen 70 Niederlagen entgegen bei einem Torverhältnis von 431:619. Die Daten der U 7, U 9 und U 11 sind hier nicht eingerechnet, da in diesen Altersklassen keine Ergebnisse geführt werden. Eishockey ist ja kein körperloses Spiel, deshalb war so manche Strafzeit abzusitzen: 1.449 Strafminuten verbrachten die Kids auf der Strafbank, was einem Schnitt von 13,3 Minuten pro Spiel entspricht. Trotzdem gab es aber auch Spiele mit 0 Strafminuten.
Hohe Ausgaben
Noch eine kleine Kostenaufstellung: Für Schiedsrichter sind mehr als 14.000 Euro Aufwandsentschädigung angefallen bei den Heimspielen. Dazu kam ein fast fünfstelliger Betrag für Übernachtungskosten der Teams bei Doppelspieltagen in der Fremde. Von den
Bus- und Spritkosten ganz zu schweigen. Es ist doch ein enorm kostspieliger Aufwand für den Verein.
Eishockey ist ein außergewöhnlicher Sport. Kosten, enormer Zeitaufwand, mit drei- bis viermal Training pro Woche, bis zu zwei Spiele am Wochenende – dafür sind großer Enthusiasmus und Freude am Sport nötig. All das wäre nicht möglich gewesen ohne Trainer, Eltern, Omas, Opas, Betreuer, Fotografen, Zeitnehmer, Eismeister, Sanitär, Helfern aller Art und der Nachwuchsleitung. “Wir sagen danke, danke, danke dafür, dass die Kids ihrem Hobby nachgehen können.”
Freude auf die neue Saison
Während die Young Blue Devils die Saison jetzt ausklingen lassen, spielen die großen Blue Devils ja noch – hoffentlich – ganz lange bis zum Aufstieg. Der Nachwuchs hat noch etwas Eiszeit, vielleicht gibt es noch ein paar Freundschaftsspiele oder ein lockeres Training. Auf jeden Fall freut man sich beim Nachwuchs jetzt schon auf die nächste Saison.













