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MSR Bertelshofer
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Finanzministerium fördert Gigabitausbau in Bayern mit 17,4 Millionen Euro

München. Der Freistaat fördert den Gigabitausbau mit über 17,4 Millionen Euro: 33 Kommunen aus allen sieben Regierungsbezirken erhalten Bescheide. Schon 99 Prozent der Haushalte haben schnelles Netz, 76 Prozent sind gigabitfähig.

München. Der Freistaat fördert den Gigabitausbau mit über 17,4 Millionen Euro: 33 Kommunen aus allen sieben Regierungsbezirken erhalten Bescheide. Schon 99 Prozent der Haushalte haben schnelles Netz, 76 Prozent sind gigabitfähig.
Symbolbild: pixabay

Finanzministerium fördert Gigabitausbau in Bayern mit 17,4 Millionen Euro

Der Freistaat Bayern stellt über 17,4 Millionen Euro für den Gigabitausbau bereit. Von den insgesamt 33 geförderten Kommunen profitieren in der Nordoberpfalz mehrere Gemeinden in den Landkreisen Tirschenreuth und Neustadt/WN.

Bayern investiert in Gigabit – Kommunen in der Nordoberpfalz dabei

„Schnelles Internet ist längst unverzichtbar – denn eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist die Basis für wirtschaftlichen Erfolg, gesellschaftliche Teilhabe und zukunftsfähige Kommunen! Der Freistaat Bayern investiert seit Jahren freiwillig und mit großem Engagement in den Glasfaserausbau. Mit Unterstützung des Bundes und bayerischen Fördermitteln entstehen über 150.000 Kilometer Glasfaserleitungen – das entspricht fast viermal dem Umfang der Erde – und mehr als 500.000 direkte Glasfaseranschlüsse. Unser Ziel ist klar: Gigabit-Internet für jeden Haushalt in Bayern. Heute erhalten 33 Kommunen aus allen sieben Regierungsbezirken insgesamt über 17,4 Millionen Euro Förderung nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Aktuell verfügen bayernweit bereits mehr als 99 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition mit über 30 Mbit/s. Zudem sind 76 Prozent der Haushalte gigabitfähig erschlossen, bei weiteren sieben Prozent befindet sich der entsprechende Anschluss im Bau.

Kofinanzierung entlastet Kommunen

Seit 2014 investiert der Freistaat im Rahmen der Breitbandförderung über 2,7 Milliarden Euro und stärkt mit der Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 die Förderung des Bundes. Dadurch heben die bayerischen Mittel die meist 50-prozentige Bundesförderung häufig auf bis zu 90 Prozent Gesamtförderquote an. So sinkt der kommunale Eigenanteil in der Regel auf etwa zehn Prozent, was die Projekte für viele Gemeinden finanziell nutzbar macht. Gleichzeitig entscheiden die Kommunen im Rahmen ihrer Planungshoheit selbst über die Teilnahme an einem Förderverfahren und über den Zuschnitt der Fördergebiete.

In der Nordoberpfalz unterstützt der Freistaat mehrere Orte im Landkreis Tirschenreuth: Die Gemeinde Pechbrunn erhält 563.850 Euro, die Gemeinde Krummennaab 392.002 Euro, die Gemeinde Friedenfels 95.933 Euro, der Markt Konnersreuth 368.711 Euro und die Stadt Tirschenreuth 259.981 Euro. Im Landkreis Neustadt/WN profitiert die Gemeinde Trabitz mit 818.569 Euro. Außerdem bekommt im Landkreis Schwandorf der Markt Neukirchen-Balbini 329.278 Euro.

Bedeutung für Haushalte und Betriebe

Mit den nun überreichten Förderbescheiden treiben die betroffenen Kommunen den Glasfaserausbau gezielt voran. Davon profitieren Haushalte und Unternehmen in ländlichen Räumen ebenso wie Gewerbestandorte, die auf stabile Bandbreiten angewiesen sind. Die geringeren Eigenanteile entlasten die Gemeindehaushalte und erhöhen die Chance, bislang unterversorgte Gebiete schneller an die Glasfaser anzuschließen.

Witron Zoiglbrotzeit
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