Grüne MINT-Bildung: Wie Hightech, Natur und Landwirtschaft in der Praxis zusammenkommen

Grüne MINT-Bildung: Wie Hightech, Natur und Landwirtschaft in der Praxis zusammenkommen
Wer an die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) denkt, hat meist klassische Schulzimmer, Formeln oder Software-Entwicklung vor Augen. Für die Amberger MINT-Botschafterin Susanne Lettner fängt zukunftsfähige Bildung jedoch an einem ganz anderen Ort an: auf den Feldern, in den Wäldern und in der Praxis von Umwelt- und Agrarbetrieben.
High-Tech trifft Naturwissenschaft
Als Leiterin Marketing und Kommunikation bei der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ engagiert sich Lettner seit über zehn Jahren aktiv für die Digitalisierung und MINT-Förderung an Schulen. In den sozialen Netzwerken knackt sie in diesen Tagen die Marke von 13.000 Followern auf LinkedIn. Damit gehört die Ambergerin zu den einflussreichsten Stimmen für moderne Bildungs- und Frauenthemen in Deutschland.
Ihre Reichweite nutzt Lettner gezielt, um das Bewusstsein für sogenannte „Grüne MINT-Bildung“ zu schärfen. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt sie im regionalen Familienbetrieb vor, wie moderne Technik, Biologie und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen.
„Wir müssen aufhören, MINT als trockenes Auswendiglernen zu begreifen. Kinder wollen verstehen, wie die Welt um sie herum funktioniert. Ob Drohnentechnik in der Landwirtschaft oder nachhaltige Forstwirtschaft – in der Natur steckt die modernste Technik. Wenn wir Kindern zeigen, wie viel Zukunftspotenzial in grünen Berufen steckt, machen wir sie fit für die Herausforderungen von morgen“, so Susanne Lettner.
Mädchen für Zukunftstechnologien begeistern
Ein zentrales Anliegen bleibt für Lettner die Förderung von Mädchen in MINT-Berufen. Als Role Model bei Inspiring Girls Deutschland e.V. und Mentorin bei CoffeeCodeBreak setzt sie sich aktiv gegen überholte Rollenbilder ein.
„Mädchen brauchen keine Prinzessinnen-Klischees, sondern Vorbilder, die ihnen zeigen, was möglich ist“, erklärt Lettner. „Wenn Mädchen schon früh erleben, dass sie mit Technik und Naturwissenschaften echte Probleme lösen und unsere Umwelt nachhaltig gestalten können, gehen sie mit einem völlig neuen Selbstbewusstsein in ihre berufliche Zukunft.“
Brückenschlag zwischen Schule, Wirtschaft und Region
Ziel der MINT-Expertin ist es, Schulen, lokale Praxisbetriebe, Wirtschaft und Politik noch enger zu vernetzen. Regionale Betriebe böten die ideale Plattform, um Kindern und Jugendlichen Naturwissenschaften greifbar und erlebbar zu machen – direkt vor der eigenen Haustür.
Über Susanne Lettner
Susanne Lettner ist MINT-Botschafterin, Jurorin für „MINT-freundliche“ und „Digitale Schulen“ sowie Leiterin Marketing & Kommunikation beim größten deutschen MINT-Netzwerk „MINT Zukunft schaffen!“ (aktuell in Elternzeit).
Als Content Creatorin und Influencerin erreicht sie auf LinkedIn über 13.000 Fachkräfte, Lehrkräfte und Entscheidungsträger aus Bildung, Politik und Wirtschaft.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!




