IG BAU Oberpfalz: Junge Menschen sollen Mut zum Ausbildungs-Kick haben

IG BAU Oberpfalz: Junge Menschen sollen Mut zum Ausbildungs-Kick haben
Die IG BAU Oberpfalz ruft junge Menschen in Weiden, im Landkreis Neustadt/WN und im Landkreis Tirschenreuth dazu auf, jetzt den Schritt in eine Ausbildung zu gehen. In Weiden melden Betriebe aktuell 228 freie Ausbildungsplätze, darunter 16 im Baugewerbe und zudem vier Plätze für angehende Maler oder Lackierer. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben in Bayern rund 297.000 Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren keinen Berufsabschluss und keinen Ausbildungsplatz.
Offene Ausbildungsplätze in Weiden, Neustadt/WN und Tirschenreuth
In Weiden sind 66 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren ohne Berufsabschluss, teilt die IG BAU mit Verweis auf die Arbeitsagentur mit. Für den Landkreis Neustadt/WN stehen 501 Ausbildungsplätze bereit, davon 34 im Bau. Im Landkreis Tirschenreuth melden die Betriebe 337 offene Ausbildungsplätze, darunter 66 im Bau. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich vernünftiger bezahlt“, sagt Wolfgang Brandmüller, Vorsitzender der IG BAU Oberpfalz. Er rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.
Die IG BAU verweist darauf, dass im Landkreis Neustadt/WN 60 Prozent und im Landkreis Tirschenreuth 61 Prozent der unter 25-Jährigen Arbeitslosen keinen Berufsabschluss haben. „Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Brandmüller.
Beratung nutzen und Betriebe direkt ansprechen
Die Gewerkschaft empfiehlt Interessierten, zeitnah eine Berufsberatung zu nutzen, etwa bei der Jugendberufsagentur oder bei der Arbeitsagentur vor Ort und digital. Ein persönliches Beratungsgespräch bringt nach Einschätzung der IG BAU klare Orientierung für die nächsten Schritte.
„Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen. Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Brandmüller.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!


