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IG Metall erhöht den Druck auf die Arbeitgeber

Nordoberpfalz. Heute gibt es wieder bayernweit Warnstreiks in insgesamt 20 Betrieben, auch in der Oberpfalz.

IG Metall erhöht den Druck auf die Arbeitgeber

Warnstreiks Siemens_Kemnath
Die IG Metall ruft zum Warnstreik auf. Foto: IG Metall (Archivbild)

Nach dem Wochenende setzt die IG Metall in Bayern ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie fort. In 20 Betrieben beteiligen sich heute wieder Tausende Beschäftigte. Die regionalen Schwerpunkte liegen dabei in Unterfranken, Oberbayern und der Oberpfalz.

Unsere Warnstreiks gehen weiter, um den Druck auf die Arbeitgeber vor der vierten Tarifverhandlung zu erhöhen. Es gibt noch viele weitere Betriebe und Schichten, die bereit für Warnstreiks sind. Wir erwarten von den Arbeitgebern nun ein deutlich verbessertes, substanzielles Angebot.

Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern

Der Arbeitgeberverband vbm hatte in der dritten Tarifverhandlung eine prozentuale Entgelterhöhung in Aussicht gestellt – innerhalb einer Laufzeit von 30 Monaten und ohne eine Zahl oder Zeitpunkte zu nennen. Die IG Metall fordert für die rund 855.000 Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die vierte Tarifverhandlung in Bayern findet am Dienstag statt.

Streiks in der Oberpfalz

Siemens Luhe-Wildenau: Warnstreik mit Kundgebung, 14 Uhr, Werkstor

Siemens Cham: Frühschluss mit Kundgebung, 13.30 Uhr, Parkplatz vor Hauptpforte

Läpple Teublitz: Frühschluss mit Kundgebung, 13 Uhr, Parkplatz vor Hauptpforte

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