Ortsumgehung entlastet Waldershof und verbessert Anschluss an Autobahn A 93

Ortsumgehung entlastet Waldershof und verbessert Anschluss an Autobahn A 93
Nach knapp sechs Jahren Bauzeit ist es so weit. Ein Jahr früher als geplant wurde die Ortsumgehung Waldershof an der Staatsstraße 2177 offiziell für den Verkehr freigegeben. Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel hat die neue Strecke eröffnet.
Verkehrsentlastung und bessere Lebensqualität
Bisher fuhren täglich mehr als 12.500 Fahrzeuge durch die Stadt. Das bedeutete Lärm, Abgase und eine hohe Belastung für die Menschen der Stadt. Mit der neuen Ortsumgehung wird der Verkehr aus dem Ortskern verlagert. Waldershof wird dadurch noch ein Stück lebenswerter.
Dass dieses Projekt erfolgreich umgesetzt werden konnte, ist auch der großen Unterstützung vor Ort zu verdanken. Insbesondere beim Grunderwerb zeigte sich die hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Rund 100 Grundstückseigentümer und Pächter waren beteiligt und haben das Vorhaben konstruktiv unterstützt. „Mit der Ortsumgehung schaffen wir eine spürbare Entlastung für die Menschen in Waldershof und die umliegenden Dörfer und Gemeinden. Gleichzeitig verbessern wir die Verkehrsanbindung der gesamten Region. Dass wir dieses anspruchsvolle Projekt sogar ein Jahr früher als geplant fertigstellen konnten, ist dem großen Einsatz aller Beteiligten und der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Waldershof, den Behörden sowie den Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern vor Ort zu verdanken“, betonte Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel.
Investitionen und Anbindung an die Region
Rund 45 Millionen Euro investierte der Freistaat Bayern in dieses Infrastrukturprojekt. Damit werden die Anbindung des nordwestlichen Landkreises Tirschenreuth an die Autobahn A 93 und die Stadt Marktredwitz deutlich verbessert. Gleichzeitig profitieren Pendler, Unternehmen und Besucher von der neuen Verkehrsanbindung.
Brückenbau und technische Umsetzung
Die neue Strecke ist 3,4 Kilometer lang. Im Zuge der Bauarbeiten entstanden sieben Brücken. Darunter eine Eisenbahnbrücke der Bahnlinie Nürnberg–Schirnding. Das neue 63 Meter lange und 4.250 Tonnen schwere Bauwerk wurde komplett neben der Bahntrasse errichtet und anschließend quer in seine endgültige Position eingeschoben. Bereits nach vier Tagen konnte der Bahnverkehr wieder planmäßig rollen.
Höhere Lebensqualität durch neue Verkehrsanbindung
Mit der Verkehrsfreigabe ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für die Region erfolgreich abgeschlossen. Die Ortsumgehung verbessert die Mobilität, entlastet den Ortskern und schafft dauerhaft eine höhere Lebensqualität für die Menschen in Waldershof.
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