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Raiffeisenbank Auerbach-Freihung bestätigt gute Positionierung im Regionalmarkt

Freihung/Weiherhammer. Die Raiffeisenbank Auerbach-Freihung eG mit ihren nun 7877 Mitgliedern – ein Zuwachs um 439 - hat 2022 ihren Wachstumskurs fortgesetzt.

Raiffeisenbank Auerbach-Freihung bestätigt gute Positionierung im Regionalmarkt

Neu im Aufsichtsrat: Fabian Bierl (Zweiter von links.). Foto: Siggi Bock

Die Raiffeisenbank Auerbach-Freihung eG. mit Geschäftsstellen auch in Neuhaus/Pegnitz, Neukirchen, Freihung, Weiherhammer bestätigt die gute Positionierung im Regionalmarkt und stärkt ihr Eigenkapital-Vorstandsvorsitzender Frank E. Kirchhof: „Wir sind bestens aufgestellt.“ Die Bilanzsumme hat sich zwar auf 364 Millionen Euro leicht vermindert, ist aber von deutlichen strukturellen Verbesserungen geprägt. Das Kundengesamtvolumen erhöhte sich auf 808,2 Millionen Euro.

„Wir befinden uns in einer Transformationsphase großen Ausmaßes. Insgesamt stehen wir vor der Aufgabe, die Fünffachkrise aus Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation, Energiekrise und Wetterschock zu überwinden und in hoffentlich ruhigeres Fahrwasser zurückzukehren“, sagte Aufsichtsratsvorsitzende Eva Birkmüller aus Weiherhammer in ihrer Begrüßung zur 50. Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung am Dienstag im Freihunger Gemeindezentrum.

“Genossenschaft kann Krise“

„In diesem anspruchsvollen Umfeld von nach Jahren wieder steigenden Zinsen, hohen Inflationsraten, einem aktiven Wettbewerb und überbordenden regulatorischen Anforderungen haben wir uns den Herausforderungen erfolgreich gestellt und unseren konservativen und nachhaltigen Kurs fortgesetzt. Genossenschaft kann Krise“ betonte Vorstandsvorsitzender Frank E. Kirchhof. Durch die fortschreitende
Digitalisierung gehe die Zahl der Kunden mit einer Präferenz für ausschließlich persönliches Banking über Filialmitarbeiter zurück, verdeutlichte Kirchhof.

Sind Bankfilialen notwendig?

Die Frage „Gibt es überhaupt noch Anlässe, bei denen ein Besuch in einer Bankfiliale notwendig ist?“ beantwortete Kirchhof mit einem klaren Ja. „Denn nur weil das Digitalbanking immer weiter auf dem Vormarsch ist, stirbt für uns die Relevanz der Filiale damit nicht gleich aus.“ Auch zum großen Thema Nachhaltigkeit leiste das Geldinstitut einen entscheidenden Beitrag, ließ Kirchhof anhand von Beispielen wissen.

Vorstandsmitglied Michael Sommer präsentierte 45,8 Millionen neu bewilligte Kredite, einen Anstieg der Kundeneinlagen um 1,4 Prozent auf 254 Millionen Euro. Der Trend habe sich weiter fortgesetzt: Die Anleger bevorzugten liquide Anlageformen. „Sparen wird wegen der explodierenden Energiepreise immer schwieriger“ so Sommer.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 433.000 Euro. Aus diesem wird mit 212.000 Euro einerseits das auf 27,8 Millionen angewachsene Eigenkapital gestärkt. 135.000 Euro fließen als Dividende von 1,5 Prozent auf die Konten der Mitglieder. 2022 wurden heimische Vereine und Einrichtungen mit 51.200 Euro unterstützt. Hans Wagner wurde als Aufsichtsratsmitglied bestätigt. Neu hinzu kam Fabian Bierl.

OTH Amberg-Weiden
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Ehrungen

Nach 14 Jahren stand Reinhard Schenk nicht mehr als Aufsichtsratsmitglied zur Verfügung. Seine besonderen Verdienste würdigte der Leitende Wirtschaftsprüfer Helmut Thurn mit der Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbandes Bayern.

Für 50- jährige Mitgliedschaft wurden Reinhard Ponitz, Leonhard Ehras und Hermann Rupprecht geehrt, für 40-jährige Betriebszugehörigkeit Evi Krauß (Weiherhammer), für Jahre Mario Rümpelein.