Neue Standesbeamtin für Floß ernannt

Neue Standesbeamtin für Floß ernannt
Der Markt Floß hat eine neue Standesbeamtin. Joana Schönberger ergänzt das Team neben der Leiterin des Standesamtes, Nadine Schuller, und Geschäftsleiter Stefan Bäuml.
„Durch die neue Geschäftsverteilung ist bei der Besetzung des Standesamtes die Ernennung einer weiteren Standesbeamtin für den reibungslosen Dienstablauf notwendig“, erläuterte Bürgermeister Robert Lindner in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung die Rechtslage. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Grundseminars für Standesbeamte und der Zustimmung durch das Landratsamt Neustadt/WN gab es auch vonseiten des Kommunalgremiums das „Ja“. Mit der Übergabe der Ernennungsurkunde durch den Bürgermeister ist die Ernennung zum 1. Juni verbunden.
Einstimmigkeit herrschte auch bei der Beschlussfassung der Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts. „Die Verwaltung hat die beratenen Anpassungen eingearbeitet“, war dazu Lindners Anmerkung.
Ausschüsse neu besetzt
Der Haus- und Finanzausschuss besteht in der Wahlperiode 2026/2032 aus: Sebastian Kitta und Nadine Gralla-Sommer (CSU). Vertreter sind Rita Rosner und Markus Schieder. SPD: Sabine Müller und Sarah Müller (Günter Stich und Markus Staschewski). Bürgerliste: Oliver Mutterer (Wolfgang Bock).
Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsausschuss: CSU: Joachim Wagner und Markus Schieder (Rita Rosner und Sebastian Kitta); SPD: Markus Staschewski und Sarah Müller (Günter Stich und Alexander Meier); Bürgerliste: Norbert Meierhöfer und Wolfgang Bock (Christian Kunz und Oliver Mutterer).
Ausschuss für Familie, Kultur, Jugend und Sport: CSU: Rita Rosner und Nadine Gralla-Sommer (Sebastian Kitta und Joachim Wagner); SPD: Alexander Meier und Markus Staschewski (Sabine Müller und Sarah Müller); Bürgerliste: Christian Kunz (Norbert Meierhöfer).
Ausschuss Zukunft Floß: CSU: Joachim Wagner und Nadine Gralla-Sommer (Markus Schieder und Rita Rosner); SPD: Alexander Meier und Markus Staschewski (Sarah Müller und Günter Stich); Bürgerliste: Wolfgang Bock (Oliver Mutterer).
Rechnungsprüfungsausschuss: CSU: Sebastian Kitta (Vorsitzender) und Markus Schieder (Rita Rosner und Nadine Gralla-Sommer); SPD: Sabine Müller und Sarah Müller (Günter Stich und Alexander Meier); Bürgerliste: Christian Kunz und Norbert Meierhöfer (Oliver Mutterer und Wolfgang Bock).
Verwaltungsrat des Kommunalbetriebs Floß: Manfred Venzl und Mathias Schnabl (Joachim Wagner und Sebastian Kitta); Sabine Müller und Sabrina Lacher (Günter Stich und Markus Staschewski); Wolfgang Bock und Oliver Mutterer (Norbert Meierhöfer und Christian Kunz).
Als Beauftragte für Migration und Integration fungieren weiterhin Eleonore Dreßler und Christine Stahl. Die Ernennung von Senioren- und Jugendbeauftragten wird noch im zuständigen Ausschuss beraten.
Finanzen: Jahresrechnung 2025 und Kindergarten-Defizit
Die von der Kämmerei erstellte Jahresrechnung 2025 schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit einem Gesamtvolumen von 14.807.030,70 Euro. Der Sollfehlbetrag im Verwaltungshaushalt wurde mit einer Zuführung aus dem Vermögenshaushalt in Höhe von 285.527,22 Euro ausgeglichen.
Nach der von der Evangelischen Verwaltungsstelle vorgelegten Jahresrechnung 2025 für den Kindergarten „Unterm Regenbogen“ ergibt sich nach der Prüfung durch Sonja Stangl ein Defizit von 45.539,20 Euro. Den kommunalen Anteil bezifferte der Bürgermeister nach Abzug des Restbetrages aus der Betriebskostendefizitabrechnung 2024 und Überschüssen von Vorjahren auf 25.018,02 Euro. Auch dazu gab es kein Veto der Ratsmitglieder.
Bauvorhaben und Wärmeplanung
Das galt auch für den Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienbungalows mit drei Garagen in der Gemarkung Floß. „Öffentliche Belange sind nicht beeinträchtigt“, sagte Lindner.
Bei der kommunalen Wärmeplanung rechnet er mit einem Jahr Planungsdauer. Die Maßnahme soll nach einem „Kick-off-Meeting“ gemeinsam mit den Gemeinden Waldthurn, Pleystein und Georgenberg umgesetzt werden. Rita Rosner (CSU) machte Werbung für das „Hollerküchlfest“ am 7. Juli, und Markus Staschewski (SPD) bat um Klärung mit der Telekom wegen des 2025 angekündigten Netzausbaus.
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