Siemens investiert 200 Millionen in Zukunftsfabrik in Amberg

Siemens investiert 200 Millionen in Zukunftsfabrik in Amberg
Siemens investiert 200 Millionen Euro in den Standort Amberg und plant dort den Bau einer KI-basierten, digitalisierten und automatisierten Zukunftsfabrik. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt am 4. März 2026 in München die Entscheidung und sagt Unterstützung des Freistaats bei Bedarf zu. Das Unternehmen plant, die rund 2.400 Beschäftigten in Amberg in den digitalen Wandel einzubeziehen.
Investition von 200 Millionen Euro in Amberg
Der Minister würdigt die Entscheidung mit den Worten: „Die Siemens-Zukunftsfabrik in Amberg ist ein starkes Bekenntnis zum Standort Bayern und eine weitsichtige Entscheidung für die Perspektive des Unternehmens“. Diese Aussage unterstreicht die Bedeutung des Projekts für den Industriestandort.
In einer weiteren Erklärung sagt Aiwanger: „Diese Investitionsentscheidung von Siemens ist ein klares Bekenntnis zum Fertigungs- und Entwicklungsstandort Bayern. Sie zeigt, wo unsere Stärken liegen: bei KI, Robotik und Automatisierung – kurz: bei Hightech in Verbindung mit hochqualifizierten Mitarbeitern und exzellenter Forschung. Das ist eine weitsichtige Entscheidung für die Zukunft eines für den Freistaat sehr wichtigen Unternehmens. Ich freue mich für die Beschäftigten und für den Standort. Gerne begleiten wir Siemens bei Bedarf bei allen relevanten Themen.“
Einbindung der Belegschaft und regionale Förderung
Siemens setzt bei der geplanten Fabrik auf künstliche Intelligenz, digitale Prozesse und weitreichende Automatisierung und bezieht die Belegschaft in den digitalen Wandel ein. Damit stärkt der Konzern den Hightech-Standort Oberpfalz und erhöht die Sichtbarkeit Ambergs in der industriellen Produktion.
In den vergangenen zehn Jahren hat das Wirtschaftsministerium Investitionen in der Oberpfalz mit mehr als 300 Millionen Euro aus der gewerblichen Regionalförderung unterstützt. Die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz mit Standorten in Amberg, Regensburg und Weiden fördert der Freistaat mit etwa drei Millionen Euro.
Bedeutung für die Nordoberpfalz
Für die Nordoberpfalz eröffnet die Zukunftsfabrik zusätzliche Impulse für Digitalisierung, Robotik und industrielle Forschung. Unternehmen in der Region erhalten damit einen weiteren Anknüpfungspunkt an ein technologisch führendes Produktionsumfeld, das Fachkräften attraktive Entwicklungsperspektiven bietet.


