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Wenn Logistik an ihre Grenzen stößt: IGZ aus Falkenberg gewinnt Innovationspreis für KI-Leitstand

Falkenberg/Erbendorf. Die Logistikbranche steht vor stetig wachsenden Herausforderungen: Online-Shopping boomt, Aktionstage wie Black Friday oder Prime Days sorgen für enorme Bestellspitzen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an immer kürzere Lieferzeiten. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, arbeiten viele Logistikzentren heute rund um die Uhr im Mehrschichtbetrieb. Doch klar ist auch: Menschen können nicht dauerhaft unter Höchstleistung fehlerfrei arbeiten. Deshalb gewinnen Automatisierung und der Einsatz intelligenter Systeme zunehmend an Bedeutung. Entscheidend für den Erfolg ist dabei eine zentrale „Leitstelle“, die sämtliche Prozesse im Lager koordiniert und jederzeit den Überblick behält.

Wenn Logistik an ihre Grenzen stößt: IGZ aus Falkenberg gewinnt Innovationspreis für KI-Leitstand

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Johann und Katharina Zrenner (Geschäftsleitung IGZ) Andreas Spangler und Alexander Hein (Innovation & Compentence Center IGZ) freuen sich über die Auszeichnung mit dem German Innovation Award. Foto: IGZ

Genau hier setzt die IGZ aus Falkenberg an. Seit über 25 Jahren entwickelt das Unternehmen innovative Lösungen für Logistik- und Produktionsprozesse. Nun wurde erneut eine IGZ-Lösung mit dem German Innovation Award in Gold ausgezeichnet. Die Experten-Jury aus der Wirtschaft würdigte insbesondere den hohen Innovationsgrad sowie den konkreten Nutzen für Anwender und Wirtschaft.

Geschäftsführung betont neue Generation der Logistikintelligenz

Geschäftsführer Johann Zrenner. Foto: IGZ

Für uns ist das nicht nur eine Innovation, es ist der Ausgangspunkt einer neuen Generation von Logistikintelligenz.

Johann Zrenner, Geschäftsführer der IGZ in Falkenberg

Im Mittelpunkt steht ein autonomer KI-Leitstand – ein intelligentes Steuerungssystem für Logistikzentren. Der Leitstand übernimmt zentrale Aufgaben, die bislang von Menschen koordiniert wurden, etwa die Planung von Aufträgen, den Personaleinsatz oder die Steuerung von Warenein- und -ausgängen. Das Besondere: Das System nutzt Künstliche Intelligenz. Zusätzlich erfassen Sensoren im Lager – etwa Kameras oder akustische Messsysteme – kontinuierlich den aktuellen Zustand und liefern Daten in Echtzeit. Die KI gleicht diese Informationen mit den geplanten Abläufen ab und passt Prozesse automatisch an, etwa bei hohem Auftragsaufkommen oder saisonalen Schwankungen.

Autonomer KI-Leitstand: Level drei von fünf und Praxisnutzen

Durch die Verknüpfung realer IST‑Daten aus Sensorik und Systemen mit dem virtuellen Zwilling wird eine KI-gestützte, autonome Steuerung komplexer Logistikprozesse ermöglicht. Foto: IGZ

Die Entwicklung erfolgt stufenweise – vergleichbar mit dem autonomen Fahren. Aktuell erreicht das System Level drei von fünf: Es steuert wesentliche Prozesse eigenständig, während Mitarbeitende vor allem bei Sonderfällen oder strategischen Entscheidungen eingreifen. In der Praxis zeigt sich bereits ein deutlicher Nutzen: Der personelle Aufwand im Leitstand kann um bis zu 70 Prozent reduziert werden, gleichzeitig steigen Effizienz und Transparenz erheblich.

Johann Zrenner, Geschäftsführer der IGZ, erklärt: „Mit dem autonomen KI-Leitstand entwickeln wir die Logistik von einer reaktiven Steuerung hin zu einem intelligenten, eigenständig agierenden System. Unsere Kunden können sich stärker auf strategische Aufgaben konzentrieren, während die KI für stabile und effiziente Prozesse sorgt.“

German Innovation Award: Bedeutung für die Region

Der Rat für Formgebung verleiht jährlich den German Innovation Award und zeichnet branchenübergreifend Produkte und Lösungen aus, die durch Innovation, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit überzeugen. Von deutschlandweit 462 Einreichungen in 2026 wurden 22 Innovationen mit dem Innovation Award in Gold prämiert.

Mit der Auszeichnung unterstreicht IGZ auch ihre Bedeutung für die Region:

Als innovativer Arbeitgeber entwickelt das Unternehmen in Falkenberg und Erbendorf zukunftsweisende Technologien „made in der Oberpfalz“ und schafft attraktive, hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der IZG

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