Wohnhaus im Bungalowstil mit Nebengebäude als Katzenpension geplant
Wohnhaus im Bungalowstil mit Nebengebäude als Katzenpension geplant
Das ist jedenfalls der Inhalt der Bauvoranfrage, über die der Marktgemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend zu entscheiden hatte. In der Vorlage für den Marktgemeinderat ist das geplante Wohnhaus in seinem vorgesehenen Umfang klar beschrieben, Knackpunkt ist die Katzenpension mit mehreren Zimmern und gleicher Zimmergröße sowie einem Freilaufbereich.
Ein großes Problem
Der zunächst in der Vorlage vorformulierte Marktgemeinderatsbeschluss sah die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens ohne weitere Auflagen vor. Doch so einfach ergab sich die Entscheidung des Gremiums nicht. Martin Bodenmeier (FWG) sieht ein großes Problem, weil sich unmittelbar an das geplante Baugrundstück eine Wohnbebauung anschließt. „Echte Probleme“ sieht Martin Bodenmeier auf den Markt zukommen. Bürgermeister Reinhard Sollfrank erklärt ergänzend dazu, dass auf dem Grundstück gegenüber der geplanten Katzenpension die Firma Witron mehrere Wohnungen bauen will.
Ein Umstand, der laut Raymund Krey vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft unerheblich ist, weil bei der Beurteilung eines Vorhabens nur bestehende bauliche Anlagen, nicht solche in Planung zu berücksichtigen sind. Bürgermeister Reinhard Sollfrank sprach auch mögliche Geruchsbelästigungen an, gerade mit Blick auf die derzeit herrschenden Temperaturen. Doch immer wieder kam in der Diskussion die nicht bekannte Zahl möglicher zu beherbergender Katzen zur Sprache.
Mit drei Gegenstimmen erteilte der Marktgemeinderat das gemeindliche Einvernehmen, wobei ausdrücklich im Beschluss enthalten ist, dass die Zahl der Tiere zu beschränken ist. Eine konkrete Zahl legte das Gremium nicht fest.
Marktgemeinderat übernimmt Kosten für Feuerwehrler
Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat, die Kosten für das gemeinsame Essen der Feuerwehrmitglieder nach dem Abschluss der Modularen-Truppmann-Ausbildung zu übernehmen.
Hans Wittmann als Vorstand der Feuerwehr Parkstein hatte dem Gremium den Umfang der Ausbildung beschrieben, sodass sich daraus eine Rechtfertigung ergibt, dem Feuerwehrnachwuchs dieses Essen zu spendieren.
Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat für Festplätze (Sportheim, Basaltwand, Hammerles) die tatsächlich verbrauchte Wassermenge, die Toilettenreinigung und den Stromverbrauch den Nutzern in Rechnung zu stellen. Fremdnutzern, also alle außer Parksteiner Vereine, müssen zusätzlich noch die Bauhofkosten tragen.
Zufahrtsmöglichkeiten zum Waldkindergarten
Der Wunsch von Eltern von Kindern aus dem Waldkindergarten, die Zufahrtsmöglichkeiten dorthin zu verbessern, lässt sich nur in eingeschränkten Umfang umsetzen. Eine Verschiebung des Ortsschildes „Parkstein“ bis hin zur Zufahrt zum Waldkindergarten wird es nicht geben.
Das lehnen das Landratsamt und zuständige Polizeibehörde grundsätzlich ab, wie auch einen Geschwindigkeitstrichter, erklärte Bürgermeister Reinhard Sollfrank. Ebenso wird es generell auch keine asphaltierten Wege zum Waldkindergarten geben. Verbessert wird die Zuwegung vom gemeindlichen Bauhof aus.




