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Achtjährige löst mit falschem Notruf Polizeieinsatz aus

Schwandorf. Kinder setzten einen falschen Notruf ab und die Polizei ermittelt. Außerdem kehrte ein vermisstes Mädchen zurück und zwei Störer wurden gestellt und wegen Hausfriedensbruch angezeigt.

Schwandorf. Kinder setzten einen falschen Notruf ab und die Polizei ermittelt. Außerdem kehrte ein vermisstes Mädchen zurück und zwei Störer wurden gestellt und wegen Hausfriedensbruch angezeigt.
Foto: OberpfalzECHO/David Trott

Achtjährige löst mit falschem Notruf Polizeieinsatz aus

Am Mittwoch, gegen 17.30 Uhr, ging bei der ILS Amberg ein Notruf eines Kindes ein, in dem behauptet wurde, „ein anderes Kind sei gestürzt und habe sich den Arm gebrochen“. Vor Ort traf der Rettungsdienst ein Kind an, auf das die Beschreibung des angeblich gestürzten Kindes passte. Die neunjährige Schülerin aus Schwandorf wusste jedoch nichts davon, dass sie gestürzt sein soll, und reagierte überrascht über das Erscheinen des Rettungsdienstes.

Den Kräften des Rettungsdienstes fielen allerdings eine achtjährige Schülerin und ein 13-jähriger Schüler auf, beide mit Wohnsitz in Schwandorf und mit bulgarischer Staatsangehörigkeit, die sich in der Nähe aufhielten. Bei einem Rückruf auf der Nummer, von der der Notruf abgesetzt worden war, stellte sich heraus, dass vom Handy der Mutter der beiden Bulgaren der Notruf abgesetzt worden war. Die Polizeiinspektion Schwandorf wurde bei diesem Einsatz von einer Streife des Einsatzzuges aus Amberg unterstützt.

Durch die Beamten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Missbrauchs von Notrufen eingeleitet und die Kinder wurden in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. An dieser Stelle darf darauf hingewiesen werden, dass es sich hierbei um kein Kavaliersdelikt handelt.

Neben einem Strafverfahren drohen bei falschen Notrufen generell auch die Auferlegung von Einsatzkosten und die Sicherstellung des Handys.

Vermisste Siebenjährige kehrt wohlbehalten zurück

Am Mittwoch, gegen 19.30 Uhr, ging bei der Polizeiinspektion Schwandorf ein Notruf ein, dass ein siebenjähriges Mädchen mit ihrem Tretroller nicht mehr nach Hause gekommen sei. Laut Angaben der Mutter: „Das Mädchen habe mit seinem Tretroller kurz um den Block fahren wollen und eigentlich nach wenigen Minuten wieder da sein wollen.“ Die Polizei leitete unverzüglich Suchmaßnahmen mit mehreren Streifen und einem Diensthundeführer ein. Noch beim Aufbau der Suchmaßnahmen kehrte das Mädchen wohlbehalten nach Hause zurück, nachdem es unterwegs eine Freundin getroffen und sich bei dieser aufgehalten hatte.

Hausfriedensbruch

Am Mittwoch, gegen 10:00 Uhr, traten zwei notorische Störenfriede erneut vor dem Schwandorfer Rathaus auf. Durch das Ordnungsamt wurde die Polizei zur Hilfe gerufen. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten die 23-jährige Schwandorferin, mit deutscher und kasachischer Staatsangehörigkeit und ihr 20-jähriger Begleiter, ein 20-jähriger Schwandorfer, mit deutscher Staatsangehörigkeit, und konnten schließlich, durch den Einsatz mehrerer Streifen der PI Schwandorf und der Autobahnpolizei gestellt werden. Da die beiden bei ihrer Flucht in das umzäunte Gelände einer Baustelle eindrangen, dürfte ihnen das teuer zu stehen kommen. Der Haus- und Bauherr stellte nämlich Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs. Warum sich die beiden Personen der Kontrolle durch die Polizei entziehen wollten, blieb unklar.

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