Bundespolizei stellt Waffen und Pyrotechnik in Waidhaus und Waldsassen sicher

Bundespolizei stellt Waffen und Pyrotechnik in Waidhaus und Waldsassen sicher
Am Wochenende, 15. bis 17. Mai, stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei Kontrollen an der Autobahn A 6 und in Waldsassen zahlreiche verbotene Gegenstände sicher. Die Einsatzkräfte fanden unter anderem Elektroimpulsgeräte, Reizstoffsprühgeräte, Schlagringe, Springmesser und Pyrotechnik. Sie leiteten mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz ein.
Kontrollen in Waldsassen: einzelne Funde und Ermittlungsverfahren
Am Samstag, 16. Mai, kontrollierten Beamte in Waldsassen einen serbischen Staatsbürger, 49 Jahre alt, der zuvor mit seinem Auto über den Grenzübergang Waldsassen aus Tschechien eingereist war. Obwohl er das Mitführen solcher Gegenstände zunächst verneinte, fanden die Einsatzkräfte bei der Durchsuchung des Fahrzeugs im Kofferraum vier verschiedene Elektroimpulsgeräte. Im Handschuhfach befand sich zudem verbotene Pyrotechnik der Kategorie F4, die die Beamten beschlagnahmten. Die Beamten leiteten Verfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz ein und ließen den Mann anschließend seine Reise fortsetzen.
Bei weiteren Kontrollen in Waldsassen entdeckten Kräfte bei einem 16-jährigen Deutschen zwei Schlagringe, die er im Auto unter der Fußmatte versteckt hatte. Die Einsatzkräfte stellten die Schlagringe sicher, informierten die Erziehungsberechtigten und leiteten ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Ebenfalls in Waldsassen fanden Beamte bei einem 26-jährigen Deutschen ein Elektroimpulsgerät, das als Lippenstift getarnt war und in der Unterhose verborgen lag. Ein weiterer Fall betraf einen 21-jährigen Rumänen, bei dem die Beamten zwischen Rücksitzbank und Rückenlehne ein Springmesser entdeckten.
An der Autobahn A 6 in Waidhaus stellten die Einsatzkräfte in vier weiteren Fällen ein Elektroimpulsgerät, ein verbotenes Reizstoffsprühgerät, ein Springmesser und einen Schlagring sicher. Die Beamten leiteten in allen Fällen Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Sämtliche sichergestellten Gegenstände verwahrten die Einsatzkräfte in der Asservatenkammer der Bundespolizeiinspektion Waidhaus.
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