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ARV Oberpfalz
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Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser – vier unerlaubte Einreisen verhindert

Waidhaus. Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Sonntagabend (11. Oktober) bei Grenzkontrollen an der A6 die mutmaßliche Einschleusung von zwei Personen verhindert. Gegen den 48-jährigen Fahrer leiteten die Bundespolizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Die beiden Mitreisenden sollen in ihr Heimatland zurückgewiesen werden. Bereits am Wochenende verweigerten die Beamten zwei weiteren Personen die Einreise nach Deutschland.

Waidhaus. Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Sonntagabend (11. Oktober) bei Grenzkontrollen an der A6 die mutmaßliche Einschleusung von zwei Personen verhindert. Gegen den 48-jährigen Fahrer leiteten die Bundespolizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Die beiden Mitreisenden sollen in ihr Heimatland zurückgewiesen werden. Bereits am Wochenende verweigerten die Beamten zwei weiteren Personen die Einreise nach Deutschland.
Foto: Bundespolizei

Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser – vier unerlaubte Einreisen verhindert

Am Sonntagabend kontrollierten Bundespolizisten bei der Einreise aus Tschechien einen mit drei Personen besetzten Pkw. Der 48-jährige aserbaidschanische Fahrer wies sich gegenüber den Beamten mit gültigen Reisedokumenten aus. Seine beiden Mitreisenden verfügten hingegen nicht über die erforderlichen Dokumente für eine Einreise nach Deutschland. Die 52-jährige aserbaidschanische Beifahrerin legte einen gültigen Reisepass und ein bereits abgelaufenes litauisches Schengenvisum vor. Der 21-jährige aserbaidschanische Mitfahrer konnte lediglich einen gültigen Reisepass vorweisen. Weitere Dokumente, die zur Einreise oder zum Aufenthalt im Schengenraum berechtigten, besaßen beide nicht. Die Bundespolizei leitete gegen den 48-jährigen Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Gegen seine beiden Mitreisenden ermitteln die Beamten wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise. Die Zurückweisung der 52-Jährigen und des 21-Jährigen über den Flughafen Frankfurt am Main nach Baku ist für Montagabend (12. Oktober) geplant.

Zwei weitere Einreiseverweigerungen am Wochenende

Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag (11. Oktober) stoppten Bundespolizisten einen 37-jährigen pakistanischen Staatsangehörigen bei der Einreise nach Deutschland. Der Mann legte bei der Grenzkontrolle lediglich ein italienisches Flüchtlingsdokument vor. Einen gültigen Reisepass oder weitere Dokumente, die ihn zur Einreise berechtigten, konnte er nicht vorweisen. Die Beamten brachten den 37-Jährigen zur weiteren Sachbearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Dort verweigerten sie ihm die Einreise und wiesen ihn nach Tschechien zurück. Zudem leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise ein.


Auch einem 39-jährigen Moldauer verweigerten Bundespolizisten am Samstagmittag (10. Oktober) die Einreise. Bei der Überprüfung seiner Reisedokumente stellten die Beamten fest, dass er die für moldauische Staatsangehörige zulässige visumfreie Aufenthaltsdauer von 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen bereits um 16 Tage überschritten hatte. Ein gültiges Visum oder einen Aufenthaltstitel konnte er nicht vorlegen. Weitere Recherchen ergaben, dass der Mann bereits Ende Juli 2026 durch die Bundespolizeiinspektion Trier wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt worden war. Damals hatten ihn die Behörden über den Flughafen Frankfurt am Main zurückgewiesen. Dennoch versuchte der 39-Jährige erneut, nach Deutschland einzureisen, obwohl die Voraussetzungen für eine erneute visumfreie Einreise nicht vorlagen.

Die Bundespolizei verweigerte ihm erneut die Einreise und veranlasste seine Rückführung. Über den Flughafen Nürnberg brachten die Behörden den Mann am Sonntag (11. Oktober) nach Chișinău in Moldau zurück.

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