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MSR Bertelshofer
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Einbruch in Bildungszentrum und Museumscafé der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Flossenbürg. Unbekannte brachen am Wochenende in Bildungszentrum und Museumscafé der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ein. Sie stahlen Bargeld. Büros wurden aufgebrochen. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

Flossenbürg. Unbekannte brachen am Wochenende in Bildungszentrum und Museumscafé der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ein. Sie stahlen Bargeld. Büros wurden aufgebrochen. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.
Spuren des Einbruchs in das Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Foto: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Einbruch in Bildungszentrum und Museumscafé der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

In der Nacht von Samstag, 11. Juli, auf Sonntag, 12. Juli, brachen Unbekannte in das Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ein. Der oder die Täter entwendeten Bargeld aus dem dort befindlichen inklusiven Museumscafé. Zu den Büros der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde sich gewaltsam Zutritt verschafft. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Weiden hat die Ermittlungen übernommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter folgender Rufnummer entgegen: 0961 / 401 22 22.

„Wir wurden Opfer eines offensichtlich kriminellen Überfalls. Das Beklauen von Sozialprojekten ist die niederträchtigste Art des Eigentumsdeliktes. Wir und das Museumscafé fühlen uns persönlich angegriffen.“, sagt Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Das Museumscafé im Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist Teil des Heilpädagogischen Zentrums Irchenrieth. Das Besondere am Café ist, dass Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung im Dienstleistungsbereich entstanden sind. Unter dem Motto „fordern und fördern“ arbeiten alle Mitarbeitenden in den verschiedenen Arbeitsfeldern, wie Service, Küche und Reinigung.

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg erinnert an das Schicksal der Häftlinge, die im Konzentrationslager Flossenbürg und seinen Außenlagern inhaftiert waren. Zwei Dauerausstellungen präsentieren die Geschichte des Lagers von 1938 bis 1945 sowie dessen Nachwirkungen bis heute. Informations- und Recherchemöglichkeiten, ein vielfältiges Bildungsprogramm sowie Wechselausstellungen gehören zum Angebot dieses internationalen Lernortes.

Rund 100.000 Häftlinge hielt die SS zwischen 1938 und 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg und seinen Außenlagern gefangen. Mindestens 30.000 von ihnen kamen ums Leben. Die SS- Führung hatte das Lager errichtet, um durch die Zwangsarbeit der Häftlinge Granitvorkommen in Flossenbürg auszubeuten.

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