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Weihejubiläum 30 Jahre Dorfkapelle St. Georg in Georgenberg

Georgenberg. Die Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg feiert am Sonntag, 30. August, die 30. Wiederkehr der Weihe mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr. Altar- und Marienbild stammen vom Künstler Reinhold Schultes.

Georgenberg. Die Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg feiert am Sonntag, 30. August, die 30. Wiederkehr der Weihe mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr. Altar- und Marienbild stammen vom Künstler Reinhold Schultes.
Das Altarbild hat der bekannte Georgenberger Kunstmaler Reinhold Schultes gemalt. Foto: Josef Pilfusek

Weihejubiläum 30 Jahre Dorfkapelle St. Georg in Georgenberg

Die Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg feiert am Sonntag, 30. August, die 30. Wiederkehr der Weihe. Diese hat am 25. August 1996 der damalige Diözesanbischof Manfred Müller vorgenommen.

Jubiläum und Weihegeschichte

Der Grundstock für den Neubau der Dorfkapelle St. Georg ist am 15. Juni 1985 in der Gründungsversammlung des Kapellenbauvereins gelegt worden. Was daraus geworden ist, können Einheimische und Gäste seit inzwischen 30 Jahren bewundern. Die Kapelle ist zu einem Schmuckstück nicht nur für die Ortschaft Georgenberg, sondern für die gesamte Gemeinde geworden.

Die Weihe hat am 25. August 1996 der damalige und bereits verstorbene Diözesanbischof Manfred Müller vorgenommen. Zu den weiteren Höhepunkten zählen unter anderem das zehnjährige Weihejubiläum, zu dem der zu diesem Zeitpunkt emeritierte Bischof ebenfalls gekommen war, oder das 20-jährige Weihejubiläum 2016 mit dem Abt des tschechischen Klosters Tepl, Filip Zdeněk Lobkowicz OPraem.

Die Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg feiert die 30. Wiederkehr der Einweihung des Gotteshauses. Foto: Josef Pilfusek

Festprogramm und Mitwirkende

„Das Patrozinium wird zwar in der Regel um den Namenstag des heiligen Georg am 23. April gefeiert, anlässlich der 30. Wiederkehr der Weihe in diesem Jahr jedoch am Sonntag, 30. August“, erzählt Stefan Schultes, der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg. Dazu findet um 10 Uhr in der Kapelle der Festgottesdienst mit Pfarrer John Subash Vincent statt. Es singt der Kirchenchor unter der Leitung von Reinhold Schultes.

Broschüre dokumentiert den Werdegang

Zum zwölfjährigen Bestehen hatte der Kapellenbauverein, der sich seit der Realisierung des Bauprojekts „Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg“ nennt, eine Broschüre herausgegeben. In dieser ist der ganze Werdegang, angefangen von der Vereinsgründung bis hin zur Fertigstellung mit der Weihe, enthalten.

Zusammengestellt hatte das Werk Johann Ermer. Georgenbergs Ehrenbürger stand von der Gründung bis 2012 an der Spitze des Vereins. Am 16. Juli 2022 ist er gestorben. Nachfolger war Altbürgermeister Albert Kick. Seit 19. August 2022 steht Stefan Schultes an der Spitze des Vereins.

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Kunst und Entstehung der Dorfkapelle

Bereits die Titelseite mit einem Abdruck eines Bildes des Georgenberger Kunstmalers Reinhold Schultes – er ist seit der Vereinsgründung auch Schriftführer des Vereins – lädt zum Durchblättern ein. Im Vorwort weist Ermer auf die schon zu Zeiten von Pfarrer Michael Wagner entstandene Diskussion um den Bau einer Dorfkapelle in Georgenberg hin und schildert dann anschaulich den Werdegang der Baumaßnahme, der mit der Stiftung des Grundstücks durch Franziska und Reinhold Schultes beginnt.

Der Verfasser stellt unter anderem den ortsbildprägenden Charakter des Gotteshauses heraus und ist überzeugt, „dass uns die Erhaltung, Betreuung und Pflege der gesamten Anlage sowie deren bedarfsgerechte weitere Ausstattung durch die Mithilfe der Dorfgemeinschaft und all unserer Freunde, Helfer und Gönner gelingen wird“. Nicht fehlen darf der Dank an alle, die zur Verwirklichung beigetragen haben.

An der Stelle des abgebrochenen Elternhauses von Reinhold Schultes steht die Dorfkapelle St. Georg. Foto: Reinhold Schultes

Inhalte der Festschrift

Nach Erzählungen und der Legende über den heiligen Georg als Namenspatron der Kapelle, dem Gedenken an die bisher verstorbenen Vereinsmitglieder und einem Abdruck der Einladung zur Gründungsversammlung einschließlich einer Niederschrift und der Mitgliederliste mit den Gründungsmitgliedern geht Ermer chronologisch auf den Ablauf des Projekts ein. Enthalten sind auch die Gedichte „Das Kirchlein“ von Elfriede Süß und „St.-Georgs-Glocke“ von Reinhold Schultes. Der bekannte Kunstmaler hat übrigens das eindrucksvolle Altarbild gemalt.

Mehrere Seiten sind der Weihe der Kapelle gewidmet, wobei die Festpredigt von Diözesanbischof Manfred Müller im Wortlaut abgedruckt ist. Außerdem stellt Ermer das Gotteshaus sowohl außen als auch innen detailliert vor, führt die unentgeltlich am Bau geleisteten Arbeitsstunden auf, nennt die Spender sowie die am Bau und an der Ausstattung beteiligten Firmen. Enthalten ist schließlich eine Übersicht über die angefallenen Kosten mit dem Stand 30. Juni 1997.

Glocke, Gottesdienste und Jubiläumssanierung

„Die Glocke des kleinen Gotteshauses ruft die Georgenberger seitdem nicht nur zum Angelus-Gebet auf, sondern lädt auch zur Feier der Eucharistie ein und erfüllt damit den größten Wunsch aller Gläubigen“, sagt Stefan Schultes. „Jeden zweiten Dienstag im Monat wird um 17.30 Uhr in Georgenberg die Heilige Messe gefeiert.“ Für den Festtag hoffen alle Vereinsmitglieder auf zahlreiche Gottesdienstbesucher aus nah und fern.

Anlässlich des Jubiläums hat der Verein eine Außensanierung der Kapelle in Auftrag gegeben. Zudem hat Reinhold Schultes das an der Stirnseite angebrachte Marienbild neu gestaltet. Schon am alten Schultes-Haus, das an dieser Stelle stand und in dem der Maler aufwuchs, war nach alter Tradition ein Muttergottesbild angebracht. Dieses fand nach dessen Abriss ein neues Zuhause über dem Eingangsbereich der Kapelle. „Das neue Bild zeigt eine Szene der Heiligen Familie bei einer Rast auf der Flucht“, weist der Kunstmaler hin.

Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg

Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg
Gründung als Kapellenbauverein Georgenberg am 15. Juni 1985

Aktuelle Vorstandschaft:
Vorsitzender Stefan Schultes
stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Bock
Schriftführer Reinhold Schultes
Kassier Robert Götz

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