OTH Amberg-Weiden
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Europäischer Tag des Notrufs 112: Vergelt’s Gott, liebe Helferinnen und Helfer!

Nordoberpfalz. Heute steht europaweit eine Zahl im Mittelpunkt, die Leben rettet – die 112. Drei Ziffern, die jeder kennt. Drei Ziffern, die im Ernstfall den Unterschied machen können. Der Europäische Tag des Notrufs erinnert daran, wie wichtig es ist, im Notfall richtig zu handeln – und vor allem daran, wer Tag für Tag bereitsteht, wenn Hilfe gebraucht wird.

Europäischer Tag des Notrufs 112: Vergelt’s Gott, liebe Helferinnen und Helfer!

Am Samstagabend rückte ein Großaufgebot der Feuerwehr nach Buch aus. Der Bewohner eines Einfamilienhauses im Ortskern wurden mit Rauchvergiftung ins Klinikum eingeliefert.
Foto: OberpfalzECHO/David Trott

Ob Verkehrsunfall, Brand oder medizinischer Notfall – ein Anruf genügt, Hilfe ist unterwegs. Die 112 gilt in allen EU-Mitgliedsstaaten, kostenlos und rund um die Uhr, ganz gleich, ob vom Handy oder Festnetz.

Doch hinter der 112 steckt weit mehr als eine Telefonnummer. Es sind die Menschen am anderen Ende der Leitung, die ruhig bleiben, Fragen stellen, koordinieren und Entscheidungen treffen. Disponentinnen und Disponenten in den Leitstellen, die in Sekunden die richtige Einsatzkette in Bewegung setzen.

Wenn andere weglaufen, laufen sie los

Gerade in ländlichen Regionen sind es oft Ehrenamtliche, die innerhalb weniger Minuten aus ihrem Alltag in den Einsatzmodus wechseln. Vom Arbeitsplatz direkt ins Feuerwehrhaus. Vom Familienabend ins Rettungsfahrzeug. Diese Selbstverständlichkeit verdient Respekt – und Anerkennung – und ein ganz herzliches Dankeschön ❤️

Nicht vergessen: Was im Notfall zählt

So wichtig die Einsatzkräfte sind: Auch wir alle können einen Unterschied machen. Wer einen Notruf absetzt, sollte – wenn möglich – die sogenannten fünf W-Fragen beantworten:

  • Wo ist es passiert?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Verletzte oder Betroffene gibt es?
  • Welche Art von Verletzungen liegt vor?
  • Warten auf Rückfragen!

Keine Angst vor einem „falschen“ Notruf – im Zweifel lieber einmal zu viel als zu wenig. Und wichtig: Nicht selbst auflegen, bis die Leitstelle keine Fragen mehr hat.

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