Fahrraddiebstahl in Hahnbach und zwei verletzte Rehkitze in Sulzbach-Rosenberg

Fahrraddiebstahl in Hahnbach und zwei verletzte Rehkitze in Sulzbach-Rosenberg
Mehrere Schockanrufe erreichten am Mittwoch den Bereich Sulzbach-Rosenberg sowie Hahnbach. Unbekannte Täter gaben sich am Telefon als Angehörige oder Polizeibeamte aus und behaupteten, dass die Tochter der Angerufenen in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei und dringend Geld für eine Kaution benötigt werde. In allen bislang bekannt gewordenen Fällen reagierten die Angerufenen vorbildlich, beendeten die Gespräche umgehend und übergaben weder Bargeld noch Wertsachen. Die Polizei weist erneut darauf hin: „Legen Sie im Zweifel sofort auf und kontaktieren Sie Ihre Angehörigen unter den Ihnen bekannten Rufnummern. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.“
Fahrraddiebstahl in Hahnbach
Ein bislang unbekannter Täter entwendete in der Zeit von Dienstag auf Mittwoch aus einer unversperrten Garage in Hahnbach drei hochwertige Fahrräder der Marke Cube. Die Räder umfassten ein Rennrad, ein E-Bike sowie ein Gravelbike. Der Geschädigte, ein 37-jähriger Mann, beziffert den entstandenen Beuteschaden auf rund 10.000 Euro. Hinweise zu dem Diebstahl nimmt die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg unter der Telefonnummer 09661/87440 entgegen.
Schwer verletzte Rehkitze nach Mäharbeiten
Mitarbeiter einer Firma in der Eisenhämmerstraße baten am Nachmittag des 21. Mai 2026 um Hilfe, nachdem ihnen eine schreiende Rehgeiß auf einer abgemähten Wiese aufgefallen war. Bei einer Nachschau entdeckten die Mitarbeiter zwei Rehkitze, bei denen Mäharbeiten nach bisherigen Erkenntnissen die Läufe schwer verletzten beziehungsweise abtrennten. Aufgrund der schweren Verletzungen erschossen die Polizeibeamten die Rehkitze vor Ort mit zwei Schüssen, um sie von ihrem Leiden zu erlösen. Die Verantwortlichen verständigten die Rehkitzrettung Amberg-Sulzbach leider nicht, obwohl die ehrenamtlichen Retter mittlerweile acht Drohnen im Einsatz haben und für die Absuche der betreffenden Wiese maximal drei Minuten benötigt hätten. Zudem leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen Verstößen nach dem Tierschutzgesetz ein.
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