OTH Amberg-Weiden
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Kinderfeuerwehr Weiherhammer übt Notruf und Erste Hilfe

Weiherhammer. 32 Kinder der Kinderfeuerwehr trainierten im Feuerwehrhaus Erste Hilfe, das Absetzen eines Notrufs und UVV. Ein realistischer Leitstellen-Anruf nahm Angst und gab Sicherheit für den Ernstfall.

Weiherhammer. 32 Kinder der Kinderfeuerwehr trainierten im Feuerwehrhaus Erste Hilfe, das Absetzen eines Notrufs und UVV. Ein realistischer Leitstellen-Anruf nahm Angst und gab Sicherheit für den Ernstfall.
Foto: Rainer Vater

Kinderfeuerwehr Weiherhammer übt Notruf und Erste Hilfe

Wie setze ich einen Notruf richtig ab? Was ist bei einem Unfall zu tun? Und wie funktioniert die stabile Seitenlage? Mit diesen wichtigen Fragen beschäftigten sich jetzt 32 Mädchen und Jungen bei der Kinderfeuerwehr in Weiherhammer. Im Feuerwehrhaus stand ein intensiver Übungstag auf dem Programm.

Kinderfeuerwehr Weiherhammer übt Erste Hilfe und Notruf

Unter der Anleitung der Trainer Erika Prün, Bernhard Prün und Stefanie Langner lernten die Nachwuchsfeuerwehrler die Grundlagen der Ersten Hilfe. Besonders im Fokus stand das Absetzen eines Notrufs. In einer realitätsnahen Übung wurde ein Anruf bei der Leitstelle simuliert, um den Kindern die Angst vor dem Helfen zu nehmen und ihnen Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen zu geben. Schritt für Schritt übten sie, ruhig zu bleiben, die fünf W-Fragen zu beantworten und klare Angaben zu machen.

Neben der Ersten Hilfe stand auch ein UVV-Unterricht (Unfallverhütungsvorschriften) auf dem Plan. Dabei erklärten die Betreuer anschaulich, welche Gefahren im Feuerwehrhaus lauern können und worauf besonders zu achten ist. So lernten die Kinder, dass Sicherheit bereits im Alltag beginnt – auch dort, wo man sich eigentlich gut auskennt. Mit viel Eifer und Konzentration waren alle bei der Sache.

Sicherheit und Unfallverhütung im Fokus

Andreas Solter, der sich gerne einmal persönlich ein Bild von der engagierten Arbeit der Kinderfeuerwehr machen wollte, verfolgte die Übungen aufmerksam. „Die Kinder haben die Übungen wirklich hervorragend gemeistert – vielleicht sogar besser als so mancher Erwachsene“, lobte er am Ende des Übungstages. Gleichzeitig dankte er den Trainern für ihren großartigen Einsatz. „Man merkt wirklich, dass ihr mit dem Herzen dabei seid. Das ist Ehrenamt aus echter Leidenschaft“, betonte er anerkennend.

Darüber hinaus wurden noch interessante Gespräche über die zukunftsweisenden Themen der Feuerwehr mit dem ersten Kommandanten Christoph Wagner und dem stellvertretenden Kommandanten Hierold Christian geführt. Als Besucher verfolgten auch Vater Rainer, Saskia Bäuml und Florian Pfannenstein interessiert das Geschehen und zeigten sich beeindruckt vom Engagement und Können der jungen Nachwuchsretter.

Engagement gewürdigt: Gespräche mit Führungskräften und Besuchern

Als kleine Belohnung für ihren engagierten Einsatz gab es zum Abschluss noch Gummibärchen. Doch die wichtigste Erkenntnis nahmen die jungen Feuerwehranwärterinnen und -anwärter ohne Zweifel mit nach Hause: Helfen kann jeder – man muss nur wissen, wie es geht.

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