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Landkreis Tirschenreuth: erneut beste Aufklärungsquote Bayerns

Tirschenreuth. Beim jährlichen Sicherheitsgespräch im Landratsamt haben Vertreter des Polizeipräsidiums Oberpfalz, der örtlichen Polizeiinspektionen sowie des Landkreises die Sicherheitslage des Jahres 2025 vorgestellt und gemeinsam analysiert. Dabei wurde erneut deutlich: Der Landkreis Tirschenreuth gehört weiterhin zu den sichersten Regionen Bayerns. Mit einer Aufklärungsquote von 82,9 Prozent belegt der Landkreis erneut den ersten Platz unter allen bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Gleichzeitig ging die Zahl der Straftaten leicht zurück.

Tirschenreuth. Beim jährlichen Sicherheitsgespräch im Landratsamt haben Vertreter des Polizeipräsidiums Oberpfalz, der örtlichen Polizeiinspektionen sowie des Landkreises die Sicherheitslage des Jahres 2025 vorgestellt und gemeinsam analysiert. Dabei wurde erneut deutlich: Der Landkreis Tirschenreuth gehört weiterhin zu den sichersten Regionen Bayerns. Mit einer Aufklärungsquote von 82,9 Prozent belegt der Landkreis erneut den ersten Platz unter allen bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Gleichzeitig ging die Zahl der Straftaten leicht zurück.
(v.l.) POR Heiko Sedelmaier, Reinhard Höcht (Sachgebietsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt), EPHK Harald Fuchs, Ayla Spiegler (Abteilungsleiterin am Landratsamt), EPHK Günther Burkhard, Landrat Hubert Schicker, EPHK Kai Hoffmann, Polizeipräsident Robert Fuchs, EPHK Georg Ziegler, Wolfgang Fenzl (Büroleiter des Landrats), KOR Andreas Schieder, KK Tobias Kederer Bildquelle: Landratsamt Tirschenreuth/Dominik Göhl

Landkreis Tirschenreuth: erneut beste Aufklärungsquote Bayerns

Zu seinem ersten Sicherheitsgespräch als Landrat begrüßte Hubert Schicker zahlreiche Vertreter der Polizei im Landratsamt, darunter Polizeipräsident Robert Fuchs, die Leiter der Polizeiinspektionen Tirschenreuth, Waldsassen und Kemnath, die Leiter der Kriminalpolizei Weiden und der Verkehrspolizei Weiden sowie weitere Vertreter des Polizeipräsidiums Oberpfalz.

Die hervorragenden Zahlen zeigen, dass sich die Menschen in unserem Landkreis zu Recht sicher fühlen dürfen. Sicherheit ist die Grundlage für Lebensqualität und Vertrauen. Dass wir bayernweit erneut die höchste Aufklärungsquote erreichen konnten, ist vor allem dem engagierten Einsatz unserer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu verdanken. Dafür gilt allen Beteiligten mein ausdrücklicher Dank.

Landrat Hubert Schicker

Kriminalstatistik 2025: Zahlen und Einordnung

Im Landkreis Tirschenreuth wurden im Jahr 2025 insgesamt 2.875 Straftaten registriert. Damit liegt die Zahl leicht unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig konnte die Aufklärungsquote nochmals gesteigert werden und erreichte mit 82,9 Prozent den höchsten Wert aller 96 bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte. Zum Vergleich: In der Oberpfalz liegt die Aufklärungsquote bei 71,5 Prozent und in Bayern bei 66 Prozent. Auch die Häufigkeitszahl, also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, liegt weiterhin unter dem bayerischen Durchschnitt.

Polizeipräsident Robert Fuchs stellte bei der Präsentation der Zahlen fest: „Die Sicherheitslage im Landkreis Tirschenreuth ist das Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Polizei, Behörden und der Bevölkerung im Landkreis.“

Stabile Entwicklung in den Deliktsbereichen

Neben der Gesamtentwicklung wurden auch die einzelnen Deliktsbereiche betrachtet. Dabei zeigte sich, dass die Sicherheitslage im Landkreis insgesamt weiterhin stabil ist. Gleichzeitig wurden einzelne Entwicklungen analysiert, um frühzeitig auf neue Herausforderungen reagieren zu können. So bewertete auch die Kriminalpolizei die Sicherheitslage im Landkreis grundsätzlich positiv. Insbesondere die hohe Aufklärungsquote zeige die gute Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Dienststellen, der Kriminalpolizei und den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Straßenkriminalität (minus 26,9 Prozent), die Diebstahlkriminalität (minus 5,46 Prozent), die Sachbeschädigungen (minus 24,48 Prozent), gefährliche und schwere Körperverletzungen (minus 7,50 Prozent) und die Rauschgiftkriminalität (minus 14,74 Prozent) waren im vergangenen Jahr alle rückläufig; die Gewaltkriminalität blieb unverändert. Dafür stieg die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle von neun auf 14 Fälle.

Verkehrssicherheit: Unfälle leicht gestiegen, Folgen rückläufig

Im Bereich der Verkehrssicherheit wurden im Jahr 2025 insgesamt 2.220 Verkehrsunfälle (davon 1.068 Wildunfälle und 57 Fahrradunfälle) registriert. Dies entspricht einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Positiv entwickelten sich dagegen die Folgen der Unfälle: Die Zahl der Verletzten sank von 286 auf 242 Personen, die Zahl der Verkehrstoten ging von drei auf zwei zurück.

Witron Bewerbertag 18.07.
Witron Bewerbertag 18.07.

Auch bei den Alkohol- und Drogenunfällen war eine rückläufige Entwicklung zu verzeichnen. Die Zahl der Alkoholunfälle sank von 25 auf 18, die Zahl der Drogenunfälle von sieben auf zwei Fälle.

Gemeinsame Verantwortung für Sicherheit

Einigkeit herrschte bei allen Beteiligten darüber, dass die positive Sicherheitslage nicht selbstverständlich ist. Neben der professionellen Arbeit der Polizei leiste auch die Bevölkerung einen wichtigen Beitrag durch Aufmerksamkeit, Zivilcourage und die Bereitschaft, verdächtige Beobachtungen zu melden.

Landrat Hubert Schicker zog am Ende des Sicherheitsgesprächs ein positives Fazit: „Die Zahlen zeigen, dass wir im Landkreis Tirschenreuth sehr gut aufgestellt sind. Gleichzeitig dürfen wir uns auf diesen Erfolgen nicht ausruhen. Sicherheit entsteht dort, wo Polizei, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Verantwortung übernehmen. Genau dieses Miteinander zeichnet unseren Landkreis aus und macht ihn zu einem sicheren und lebenswerten Zuhause für die Menschen.“

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