Polizei warnt vor Betrugsanrufen in Burglengenfeld

Polizei warnt vor Betrugsanrufen in Burglengenfeld
Mehrere Bürger aus Burglengenfeld meldeten am Mittwoch, 21. Januar 2026, vormittags drei mutmaßliche Betrugsanrufe. Ein unbekannter Mann gab sich in jedem Fall als Kriminalbeamter der Kriminalpolizei Schwandorf aus. Er behauptete, Einsatzkräfte hätten in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen und dabei eine Liste gefunden, auf der das Anwesen der Angerufenen stehe. Anschließend forderte er Gold, Schmuck und Bargeld und kündigte an, ein angeblicher Polizist werde die Wertsachen vor Ort abholen. Alle Betroffenen erkannten den Betrugsversuch, legten auf und informierten die Polizei. Die Täter erlangten kein Geld.
So gingen die Anrufer vor
Zunächst fragte der Mann nach der Höhe der vorhandenen Wertsachen. Danach variierte er seine Forderungen, die sich im vier- bis fünfstelligen Bargeldbereich bewegten. Er nutzte unterschiedliche Erzählungen, die an das Umfeld der Angerufenen anknüpften, und zielte auf die Herausgabe von Vermögenswerten. Die Vorfälle betrafen das Stadtgebiet Burglengenfeld und ereigneten sich binnen kurzer Zeit am Vormittag.
Polizei beschreibt typische Maschen und rät zu konsequentem Vorgehen
Die Polizei weist darauf hin, dass Betrüger häufig am Telefon als angebliche Polizeibeamte auftreten und verschiedene Geschichten wie Einbruchsversuche, ein angebliches Unfallgeschehen oder die Erkrankung eines Angehörigen sowie betrügerische Kaminkehrer schildern, um an Geld und Schmuck zu gelangen. In vielen Fällen fordern die Täter anschließend die Übergabe an einen Abholer. Bürger sollen ruhig bleiben, keine Angaben zu Wertsachen oder Bargeld im Haus machen, wenn möglich die angezeigte Nummer notieren, das Gespräch beenden und Angehörige sowie die Polizei informieren. Die Polizei fragt niemals nach Wertsachen und fordert niemals die Herausgabe von Wertsachen oder Bargeld.


