Russische Callcenter: Ambergerin wird Opfer der neuen Callcenter-Masche

Russische Callcenter: Ambergerin wird Opfer der neuen Callcenter-Masche
Daraufhin traf die Frau einen Geldabholer auf einem Parkplatz im Bereich Regensburger Straße/Merianstraße und übergab einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag in bar. Später erkannte sie den Betrug und ging zur nächsten Polizeidienststelle.
Tathergang und Fahndung
Der Anruf traf die Frau am Donnerstagabend, 28. Mai. Aufforderung zur Zahlung kam während eines Gesprächs, in dem der Täter erklärte, die Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und eine Kaution sei nötig. Die Übergabe fand zwischen 20 und 21 Uhr auf einem Parkplatz im Bereich Regensburger Straße/Merianstraße statt. Ermittler leiteten sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein und fanden den Geldabholer nicht.
Zeugen beschreiben den Geldabholer als männlich, ungefähr 1,75 m groß und rund 25 Jahre alt. Aussagen zufolge wirkte er schlank und habe ein osteuropäisches Aussehen sowie dunkle, kurze, glatte Haare; er trug keine Brille und keinen Bart. Bekleidung und mitgeführte Gegenstände sollen ein blaues Hemd, eine helle Hose sowie möglicherweise ein kleiner schwarzer Stoffbeutel und zwei Umschläge gewesen sein.
Die Kriminalpolizei Amberg bittet um Hinweise zu Beobachtungen, vor allem im Umfeld des Lokals „Asia Palast“. Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Amberg unter der Telefonnummer 09621/890-0 entgegen.
Warnung!
Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor dieser Masche und gibt Ratschläge zum Schutz vor Callcenter-Betrügern. „Die Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!“ Weitere Empfehlungen umfassen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, kein Geld an Unbekannte zu übergeben und im Zweifel die 110 zu wählen.
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