Urkundenfälscher landet in den Händen der Bundespolizei
Urkundenfälscher landet in den Händen der Bundespolizei
Der Mann (24) wurde bereits im Mai 2021 am Flughafen Memmingen mit einer gefälschten französischen Identitätskarte erwischt. Er legte den Beamten die verfälschte Urkunde bei der Einreise nach Deutschland vor und wurde auf frischer Tat ertappt. Das Amtsgericht Memmingen verurteilte ihn deswegen im August 2021 wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1600 Euro. Da er seine Justizschulden nicht bezahlt hatte und sich der deutschen Justiz bisher verborgen hielt, erließ die Staatsanwaltschaft Memmingen Haftbefehl.
Schulden dann doch bezahlt
Der wurde nun an der A6 in Waidhaus vollstreckt. Bei dem Insassen eines Fernreisebusses nach Straßburg zeigte der Fahndungscomputer der Polizeibeamten den Haftbefehl an. Die Tatsache, dass sich der Urkundenfälscher dieses Mal mit einem gültigen kosovarischen Reisepass ausgewiesen hatte, half ihm nicht über seine offene Justizrechnung hinweg. Um der im Haftbefehl angeordneten Ersatzfreiheitsstrafe von 106 Tagen zu entgehen, zückte er seine Geldbörse und beglich seine Schulden bei der Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Einer Weiterfahrt nach Straßburg stand somit nichts mehr im Wege.


