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ARV Oberpfalz
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Waldbrand am Dießfurter Badesee

Dießfurt. Nach ersten Erkenntnissen könnte eine Selbstentzündung als Brandursache in Frage kommen. Abschließend geklärt ist dies jedoch noch nicht.

Waldbrand am Dießfurter Badesee

Der Waldbrand war nach etwa drei Stunden unter Kontrolle. Foto: Jürgen Masching

Am Mittwochmorgen gegen 6.20 Uhr war ein Radfahrer auf dem Waldweg zwischen Gmünd und Pechhof in der Nähe des Dießfurter Badesees unterwegs, als er starke Rauchentwicklung und Flammen aus dem Wald bemerkte. Er alarmierte umgehend die Integrierte Leitstelle in Weiden, die daraufhin die umliegenden Feuerwehren in Marsch setzte.

Sieben Feuerwehren bekämpfen 9.000-Quadratmeter-Feuer

Unter der Leitung von Kommandant Andreas Eckert aus Dießfurt rückten insgesamt 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Dießfurt, Pressath, Gmünd, Schwarzenbach, Riggau, Hütten und Grafenwöhr aus. Trotz bereits zu diesem frühen Zeitpunkt hoher Außentemperaturen gelang es den Kräften innerhalb von rund drei Stunden, den Brand auf einer Fläche von etwa 9.000 Quadratmetern unter Kontrolle zu bringen. Immer wieder mussten Glutnester abgelöscht werden, die das Feuer erneut zu entfachen drohten.

Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar: Da keine ausreichenden Hydranten in dem Waldgebiet verfügbar waren, legten die Feuerwehrkräfte lange Schlauchleitungen von bis zu 200 Metern aus den umliegenden Weihern zur Einsatzstelle. So konnte ein kontinuierlicher Wassernachschub sichergestellt werden.

Eine etwa 200 Meter lange Schlauchleitung musste gelegt werden. Foto: Jürgen Masching

Versorgung durch Geschäfte aus Pressath

Während des stundenlangen Einsatzes zeigten sich auch die Anwohner solidarisch: Geschäfte rund um Pressath stellten den erschöpften Einsatzkräften spontan Getränke und eine Brotzeit zur Verfügung. Als schließlich das Kommando „Wasser aus“ gegeben wurde, war die Erleichterung bei allen Beteiligten spürbar groß.

Ursache vorerst unklar – Nachkontrollen geplant

Nach ersten Erkenntnissen könnte eine Selbstentzündung als Brandursache in Frage kommen. Abschließend geklärt ist dies jedoch noch nicht. Die Ermittlungen laufen. Nachkontrollen der Brandstelle sind geplant, um ein erneutes Aufflammen von Glutnestern auszuschließen.

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