Bezirksliga Nord: Später erster Saisonsieg für Schwarzenfeld in Etzenricht
Bezirksliga Nord: Später erster Saisonsieg für Schwarzenfeld in Etzenricht
SV Etzenricht – 1. FC Schwarzenfeld 2:3 (1:0)
Tore: 1:0 (15.) Tom Griesbeck, 1:1 (52.) Dardan Berisha, 2:1 (66.) Johannes Janker, 2:2 (78.) Dardan Berisha, 2:3 (90+1) Ilyes Ghermoul – SR: Julian Reinwald – Zuschauer: 140 – Rote Karte: (90+5) Adrian Imeri
Stimmen zum Spiel
Die Niederlage gegen den zuvor punktlosen 1. FC Schwarzenfeld war so nicht zu erwarten. Aber aufgrund der bei hochsommerlichen Bedingungen von den Gästen abgelieferten Fleißarbeit und der bis in die Nachspielzeit bewiesenen Moral nicht unverdient. „Ein außergewöhnlich turbulentes Spiel mit keinem guten Ende für uns und eine Bestätigung, dass es die Liga, auch bezogen auf die Ausgeglichenheit, in sich hat“, beschrieb SVE-Abteilungsleiter Manfred Herrmann seine Eindrücke in der Pressekonferenz.
Für den FCS lieferte Torhüter Stefan Seitz eine kurze und knackige Spielanalyse, sprach von „toller Mentalität, die für wichtige Punkte gebraucht worden war“. Der Keeper vertrat den etatmäßigen Trainer Mathias Meßmann, der letztmals wegen einer Sperre nicht auf der Bank Platz nehmen durfte, in der Öffentlichkeitsarbeit des Klubs. Im Übrigen war der Schlussmann ein Garant für den Erfolg. Vor allem in Minute 81, als er die erneute Führung des SV Etzenricht nach einem ideal getimten Freistoß von Stephan Herrmann von der Strafraumgrenze mit einer spektakulären Parade vereitelte.
Spielverlauf und Chancen
Der Etzenrichter Spielertrainer Andreas Wendl erklärte: „Wir sind mit der Niederlage total bedient und alles andere als zufrieden. Schwarzenfeld war heute sehr effizient, hat alles reingeworfen und war läuferisch brutal stark und aggressiv. Unsere eigene Leistung hat das heute nicht gebracht, was wir uns vorgenommen hatten, und wir müssen es in Amberg wieder besser machen“. Am Mittwoch geht es zum SV Inter Bergsteig und dessen Trainer Markus Kipry war Zeuge der Vorstellung am Samstag.
13 Minuten vor dem Schlusspfiff war die Welt für die Anhänger des SVE noch in Ordnung. In einer, für die Hitze, mit viel Laufarbeit und Zweikämpfen im Mittelfeld ablaufenden ersten Hälfte musste eine Standardsituation herhalten, um die favorisierten Etzenrichter in Front zu bringen. Tom Griesbeck vollendete nach einem Eckball. Die Wendl-Elf ließ nach dem Wechsel einige gute Chancen liegen. Johannes Janker hatte unmittelbar nach dem Wiederanpfiff eine ganz dicke Gelegenheit. Weitere folgten. Dabei wurde der 1. FC mutiger und mit einer feinen Kombination über rechts kam Dardan Berisha in eine perfekte Schussposition, die er auch nutzte. Mit einer beherzten Einzelaktion stellte Johannes Janker den alten Abstand wieder her und der vierte Saisonsieg schien in trockenen Tüchern zu sein. Das ließen die FCler nicht zu, drehten noch einmal auf und kamen wiederum mit einer Musterkombination zum Ausgleich. Damit nicht genug: Ilyes Ghermoul wurde nicht entscheidend gestört oder ausgebremst und schloss sein Solo in der Nachspielzeit zum umjubelten 2:3 ab.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!









