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Zoll nimmt die Baubranche ins Visier

Nordoberpfalz. Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktaktion gegen die Schwarzarbeit haben Beamte des Hauptzollamts Regensburg die Baubranche näher unter die Lupe genommen und einige „Unregelmäßigkeiten“ entdeckt.

Zoll nimmt die Baubranche ins Visier

Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit nehmen eine Baustelle genauer unter die Lupe. Foto: Hauptzollamt Regensburg

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) führte jetzt im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktaktion Kontrollmaßnahmen auf Baustellen durch. Ziel der Überprüfungen war die Aufdeckung illegaler Beschäftigung, von Scheinselbstständigkeit und des sog. Leistungsbetrugs. Außerdem kontrollierten die eingesetzten Zöllnerinnen und Zöllner die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten und des Mindestlohns.

73 Beamte waren im Einsatz

Die im Bezirk des Hauptzollamts Regensburg eingesetzten 73 Beamten überprüften insgesamt 22 Arbeitgeber und führten rund 250 Personenbefragungen durch. In 34 Fällen fanden sich Unregelmäßigkeiten, die weitere Prüfungen durch die FKS des Hauptzollamts Regensburg erfordern.

An die durchgeführten Prüfungen schließen sich umfangreiche Nachermittlungen an, indem die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen werden und weitere Geschäftsunterlagen geprüft werden. Hierbei stehen die Zoll-Ermittler in engem Informationsaustausch mit anderen Behörden und der Rentenversicherung. Der Zoll legt bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit besonderes Augenmerk auf das Baugewerbe. Immer wieder werden hier Verstöße in den unterschiedlichsten Manipulations- und Begehungsformen festgestellt.

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