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Frauenbund aus Weiden besucht Totentanzkapelle Wondreb

Weiden. Der Frauenbund St. Elisabeth besuchte die weit bekannte Totentanzkapelle in Wondreb. Über 30 Frauen folgten Stefanie Scharnagls Führung und fanden in einer Andacht Hoffnung statt Furcht.

Frauenbund aus Weiden besucht Totentanzkapelle Wondreb

Sylvia Paarmann. Foto: Sabine Kreutzer
Altar. Foto: Sabine Kreutzer
Totentanzkapelle Wondreb. Foto: Sabine Kreutzer
Totentanzkapelle Wondreb, Mitgliederr des KDFB St. Elisabeth. Foto: Sabine Kreutzer

Einen eindrucksvollen und zugleich besinnlichen Ausflug unternahmen die Mitglieder des KDFB St. Elisabeth Weiden zur weit über die Grenzen der Oberpfalz hinaus bekannten Totentanzkapelle in Wondreb. Die Fahrt wurde von Ursula Stemmer und Sabine Kreutzer organisiert und fand bei den mehr als 30 Teilnehmerinnen großen Anklang. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von über 30 Grad Celsius machten sich die Frauen gut gelaunt mit dem Bus auf den Weg.

Führung durch die Totentanzkapelle Wondreb

Vor Ort führte Stefanie Scharnagl, die sich im Rahmen ihrer Ausbildung zur Religionspädagogin in einer Facharbeit intensiv mit der Wondreber Totentanzkapelle beschäftigt hat, durch das außergewöhnliche Bauwerk. Anschaulich erläuterte sie den geschichtlichen Hintergrund, kunstgeschichtliche Aspekte sowie die Bildreihen und Einzeldarstellungen des Totentanzes.

Hoffnung statt Angst: Die Botschaft des Totentanzes

Unter dem Leitgedanken „Das Leben ist per se (lebens)gefährlich“ wurde deutlich, dass der Tod jeden Menschen betrifft – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Stand. Die Darstellungen der Kapelle vermitteln jedoch nicht Angst, sondern Hoffnung: Nach christlichem Glauben ist der Tod nicht das Ende, sondern der Beginn eines neuen Lebens. Die Figuren des Totentanzes erinnern an die Vergänglichkeit des Lebens und ermutigen zugleich zu einem bewussten und vertrauensvollen Umgang mit dem Tod.

Passend dazu gestaltete Sylvia Paarmann eine gemeinsame Andacht unter dem Motto „Christen müssen den Tod nicht fürchten“. Die Sonnenblume stand dabei als Symbol für Freude, Hoffnung und Zuversicht. Als Erinnerung erhielt jede Teilnehmerin ein kleines Sonnenblumenbild.

Besuch der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Im Anschluss besichtigte die Gruppe die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die mit ihrer beeindruckenden Ausstattung ebenfalls großen Eindruck hinterließ.

Einen gemütlichen Ausklang fand der Ausflug bei einer deftigen Brotzeit im Hotelgasthof Igl. In geselliger Runde wurden die vielfältigen Eindrücke des Tages ausgetauscht und die Gemeinschaft gepflegt. Bereits jetzt freuen sich die Teilnehmerinnen auf die nächste gemeinsame Fahrt, die sie zur Miesbergkirche nach Schwarzenfeld führen wird.

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