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29. WHF-Trailturnier der Western-Horse-Friends Floß

Woppenrieth. Reiterherz, was willst du mehr. Am vergangenen Samstag hatten die „Western Horse Friends (WHF) Floß“ nach Jahren der Coronaabstinenz zum mittlerweile 29. WHF-Trailturnier mit abendlichen Countryfest eingeladen und 52 Reiterinnen und Reiter stellten sich mit ihren Pferden den Herausforderungen.

29. WHF-Trailturnier der Western-Horse-Friends Floß

Mit dem Lasso wird eine „Holzpferd“ eingefangen. Foto: Franz Völkl
Gang durch die mit Wassergefüllte Holzwanne. Foto: Franz Völkl
Das Siegerfoto: von links: Fiona Rösl, Sophia Wittmann, Marina Schelter (WHF), Anna Völkl, Marco Rom (WHF), Steffi Friedl, Michal Krichenbauer und Stefanie Krichenbauer (WHF), Carina Fischer und Anja Kalla. Foto: Franz Völkl


Was sich hier ab 9 Uhr in der Früh in und um die Wälder bis nach Wampenhof beim Trail abspielte, lässt jedes Reiterherz höher schlagen. Die Zuschauer hatten an den hübschen Pferden mit schönen Reiterinnen und schneidigen, stolzen Reitersmänner ihre helle Freude.

52 Reiterteams

Seit 1991 ist diese Veranstaltung ein Muss bei den Country- und Trailfans aus nah und fern. Manch junger Mann schob mit Kinderwagen durchs Dorf, was keine Trail Sonderübung darstellte, Mama war währenddessen mit Pferd am Trail unterwegs. Insgesamt 52 Reiter/Pferd-Paare haben sich den Herausforderungen gestellt.

Herausforderungen in den Wäldern um Woppenrieth

Beim ersten Teil des Trails hatten sie an sechs verschiedenen Stationen Aufgaben zu bewältigen. Äpfel tauchen, eine Pylonen-Übung oder mit dem Lasso ein Holzpferd einfangen erforderten so manches Geschick.

Oder auch über Holzriegel mussten Reiter und Pferd ohne Berührungen marschieren, was so manchen vorbeikommenden Radfahrer dazu animierte, sein Stahlross auf die Schulter zu nehmen und die Übung ebenfalls, natürlich außer Konkurrenz zu absolvieren.

Parcours am Gursn-Hof

Am Gursn-Hof zeigten sie dann im Parcours beim zweiten Trail-Abschnitt ihre Nervenstärke und Geschicklichkeit. Tiefes Vertrauen zwischen Reiter und Pferd, sowie Einfühlungsvermögen waren hier der Schlüssel zum Erfolg.

Verschiedene Stationen hatte das WHF-Team um die beiden Vorsitzenden Michael Krichenbauer und Marco Rom aufgebaut, die es teilweise in sich hatten. Vorhandwendung, Gatter, auf einer Wippe gehen, eine aufgebaut Brückensteg überqueren waren einige der Aufgaben.

Grammer Solar
Grammer Solar

Eine echte Herausforderung war eine große Holzwanne, die mit Wasser gefüllt war und einen Holzdeckel hatte. Sobald Pferd und Reiter darüber ritten, sprudelte das Wasser aus allen Löchern, was für die Pferde gewöhnungsbedürftig war. Hier zeigte sich die vertrauensvolle Zusammenarbeit des Pferd/Reiter-Teams.

Snoopy und Gina die Sieger

Bei den Kinder- und Jugendteams konnte schließlich die achtjährige Anna Völkl aus Thumsenreuth mit ihrem 16-jährigen Haflinger-Wallach „Snoopy“ mit 74 Punkten den Sieg davontragen. Ihr folgte Fiona Rösel aus Sulzbach-Rosenberg mit ihrem dreijährigen Quarter-Horse-Hengst „SR Col Kingz Echo“ mit 69 Punkten auf Platz Zwei. Die Bronzemedaille ergattert sich die 17-jährige Sophia Wittmann aus dem Flosser Ortsteil Höfen mit der achtjährigen Connemara-Stute Mona mit 54 Punkten.

Die 16-jährige Quarter-Pony-Stute „Gina“ mit ihrer Reiterin Steffi Friedl aus Bechtsrieth auf dem Rücken siegten bei den 45 Erwachsenenteams mit 103 Punkten. Beim letzten WHF-Trail im Jahr 2019 belegte Carina Fischer vom Georgerberger Hagenhaus noch den dritten Platzen. In diesem Jahr belegte sie mit ihrem 17-jährigen süddeutschen Kaltblut-Wallach „Charly“ mit 97 Punkten den zweiten Platz, knapp gefolgt mit 96 Punkten von Anja Kalla aus Ebermannsdorf mit ihrem neun-jährigen Haflinger-Paint-Wallach der ebenfalls auf den Namen Charlie hört.

„Wir sind von den Bedingungen am Gursn-Hof und von den Woppenriethern, die uns jedes Jahr optimal aufnehmen, begeistert“, sagte Marco Rom.