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40 Jahre Baugebiet Hinterm Rehbühl II

Weiden. 1984 beschloss die Stadt Weiden im Gebiet nördlich der Straße Hinterm Rebühl, zum Rehmühlbach hin, eine Baulücke zu schließen. Der erste Planungsentwurf sah vor, 64 Wohneinheiten in einem 4,7 Hektar großen Gebiet, das teilweise schon im Besitz der Stadt war, zu erschließen.

40 Jahre Baugebiet Hinterm Rehbühl II

Ein Teil des Hinterem Rebühl im Jahr 1986. Foto: Karl Zitzmann

In einem Zeitungsbericht wurden die Pläne vorgestellt, dabei wurde angemerkt, dass die Kleingärten am Rehmühlbach für eine Bebauung umstritten seien. Ein Gutachten sah vor, am Bachlauf einen Grünstreifen zu belassen, um die Luftumwälzung am Wasser nicht zu beeinflussen.

Allerdings wären die Bauparzellen zwischen Grünstreifen und Straße sehr groß geworden und vermutlich für Normalbürger unerschwinglich. Dies missfiel diesen Grundstückeignern, sodass sie Eingaben an die Stadt, mit Vorschlägen, wie eine Bebauung durchaus möglich wäre, machten. Mit Fürsprache eines Stadtrates und eines Planungsangestellten wurde ein neuer Plan erarbeitet, der durch Umlegung endlich auch eine Bebauung dieses Gebietes zuließ.

Die Siedlung heute

Heute gibt es eine schöne Siedlung, deren erste Häuser vor knapp 40 Jahren bezogen wurden. Es wohnt sich dort sehr ruhig und friedlich, obwohl der Lärm der Autobahn, damals nach Meinung einiger Stadträte, eine Bebauung nicht zulassen könnte. Trotzdem wurde ein schönes Gebiet zu Bauland – Wanderwege und Bachlauf ergänzten die angenehme Wohnlage, ebenso der Rehmühlbach, der gefühlt an 350 Tagen im Jahr trocken ist. Wozu wäre dann ein Steifen für die Luftumwälzung sinnvoll? Mit einem schönen Grillfest feiern die Siedler, Alt- und Jungsiedler, in diesem Jahr diesen Geburtstag „Hinterm Rehbühl II.“

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