Maiandacht in Tröglersricht: So fühlt sich Heimat an
Maiandacht in Tröglersricht: So fühlt sich Heimat an
Drei Tage vor dem Juni wurde es am Freitagabend noch einmal ganz maienhaft in Tröglersricht. Zahlreiche Gläubige versammelten sich an der frisch renovierten Kapelle zur zweiten Maiandacht der CSU Weiden-Ost. Mit Kaplan Wolfgang Weyer von St. Josef, Oberbürgermeister Benjamin Zeitler, CSU-Ortschef Hans Forster und vielen Bürgern wurde die Andacht zu einem Abend voller Heimatgefühl, Glauben und Gemeinschaft.
Renovierung der Kapelle weitgehend abgeschlossen
Die Idee zur Maiandacht entstand vor einem Jahr nach dem Pfingstfest, als die Renovierung der Kapelle weitgehend abgeschlossen war. Die CSU Weiden-Ost hatte damals mit ihrem Fest die Arbeiten finanziell kräftig unterstützt. Nun setzte der Ortsverband die noch junge Tradition fort.
Kaplan Weyer verlässt Pfarrei St. Josef
Kaplan Weyer zelebrierte die Andacht feierlich und zugleich herzlich. Für den beliebten Geistlichen war es ein besonderer Termin. Er verlässt die Pfarrei St. Josef und wechselt als Pfarrvikar ins Stiftland. Forster dankte ihm im Namen des Ortsverbandes für die würdevolle Gestaltung der Maiandacht und verband dies mit besten Wünschen für seinen weiteren Weg. Ganz ohne Augenzwinkern ging es dabei nicht ab: Von der CSU erhielt Weyer symbolisch einen „Zehnjahresvertrag“ für die weitere Gestaltung der Maiandacht in Tröglersricht.
„Patrona Bavaria“
Für Oberbürgermeister Zeitler stand der Abend ganz im Zeichen von Heimat und Zusammenhalt. „Patrona Bavaria“, erinnerte er in seiner Ansprache an die besondere Bedeutung der Gottesmutter für Bayern. Bereits 1616 habe Kurfürst Maximilian I. den Mai zum Monat der „Patrona Bavaria“ erhoben. Das sei zwei Jahre vor Beginn des Dreißigjährigen Krieges gewesen. „Diese Marienverehrung hat uns in Bayern getragen über die Jahrhunderte in den Dörfern und Städten“, sagte der OB.
Von Gemeinschaft geprägt
Er bekannte, dass er immer wieder gerne nach Tröglersricht komme. Nicht nur wegen des schönen Blicks hinunter auf Weiden, sondern weil der Ort von Gemeinschaft geprägt sei. „Wenn wir über Maria sprechen, sprechen wir über unsere Mutter. Und das hat viel mit Heimat zu tun.“ Eine Maiandacht an diesem Platz sei gelebte Heimat. „Wie kann man mehr Heimat erleben als bei einer Maiandacht in Tröglersricht?“, fragte OB Zeitler und beschrieb die besondere Atmosphäre rund um die Kapelle mit den Worten: „So fühlt sich Heimat an.“
„Kleinod für die nächsten Generationen“
Zugleich würdigte er das große Engagement aller Helfer und Unterstützer. Die Kapelle sei heute fast vollständig renoviert und damit „ein Kleinod für die nächsten Generationen“. Sein besonderer Dank galt den vielen „Kümmerern“, allen voran der Familie Lukas.
Restaurierung der Figuren
Auch Forster blickte zufrieden auf das bisher Erreichte. Die Kapelle sei renoviert, erklärte der CSU-Ortsvorsitzende von Weiden-Ost. Was nun noch anstehe, sei die Restaurierung einzelner Figuren. Auch diese Kosten werde der Ortsverband übernehmen.
Brotzeit bei Lukas
Unter den Besuchern befand sich auch Altbundestagsabgeordneter Georg Girisch. Nach der Andacht klang der Abend bei einer deftigen Brotzeit auf dem Hof der Familie Lukas gemütlich aus. Als kleines Dankeschön überreichte Forster an Alexandra Lukas Orchideen, verbunden mit großem Dank für die Gastfreundschaft und die Unterstützung rund um die Kapelle.







