Ab 6 Uhr auf den Beinen: 40. Wallfahrt auf den Barbaraberg
Ab 6 Uhr auf den Beinen: 40. Wallfahrt auf den Barbaraberg
Um 6 Uhr früh starte die Fußgruppe in der Bahnhofsiedlung. Begleitet von der aufgehenden Sonne führte der Weg über die Kollermühle, die Chreußenauen, Bärnwinkel, Grub und Pichlberg hin zum Barbaraberg. Stadtpfarrer Pfarrer Daniel Fenk und Gemeindereferentin Christine Gößl sprachen die Gebete und stimmten die Lieder an. Eine Gebetsstation legten die Wallfahrer in der Kapelle im Bärnwinkel ein.
Mesnerin Waltraud Bräutigam öffnete in Pichlberg die Kapelle und das Gemeindehaus zur Rast und zum Gebet. Bianca Regner-Hofmann folgte ab Gmünd mit einer Gruppe von Radfahrern und legte ebenfalls die Halte an den Gebetsstationen ein.
Pater Benedikt Schuster vom Kloster Speinshart empfing die Grafenwöhrer mit der Fahne der Barbarabruderschaft. Weitere Pfarrangehörige waren mit dem Bus und dem Auto zur Messe auf den Berg gekommen. Darunter auch Kreisheimatpflegerin Leonore Böhm, die damals die Anregung zu Wallfahrt gab.
Pater Benedikt stellte in seiner Predigt fest, dass dies die 40. Wallfahrt der Grafenwöhrer auf den Barbaraberg sei. Sankt Barbara sei nicht nur Schutzpatronin der Bergleute und Artilleristen. In der „Sankt Barbara Bruderschaft vom guten Tod auf dem Barbaraberg bei Speinshart“ werde sie als Schutzpatronin der Sterbenden verehrt.
Tobias Wolf und seine Helfer versorgten die Pilger nach dem Gottesdienst mit Leberkässemmeln und Getränken. Matthias Rubner brachte die Pfarrangehörigen mit dem Bus wieder sicher nach Grafenwöhr zurück.



