OTH Amberg-Weiden
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Ab auf die Wiese: Sommerfest mit Blumen und Insekten

Kastl. Beim Sommerfest im Kinderhaus Pusteblume gab es allerhand zu sehen und zu erleben für die Kinder und ihre Familien.

Ab auf die Wiese: Sommerfest mit Blumen und Insekten

Der Elternbeirat und das Team des Kinderhauses luden zum Mitfeiern ein und dank der selbstgebastelten Kulisse konnten sich die Besucher in der Mehrzweckhalle, passend zum Thema der Vorführung, wie auf einer bunten Blumenwiese fühlen. Die Begrüßung der Gäste übernahm die Elternbeiratsvorsitzende Ricarda Heining. Neben den Familien der Kinder waren Bürgermeister Hans Walter, Gemeinderäte und Gemeindearbeiter, Pfarrer Heribert Stretz und Rektorin Christine Wiesend von der Grund- und Mittelschule Kemnath gekommen.

Sie bedankte sich bei allen Spendern und Helfern. Ferner betonte sie, dass dieses Fest in Kastl immer sehr familiär sei und in ihr viele schöne Kindheitserinnerungen wecke. Kinderhaus-Leiterin Ulrike Hederer hieß ebenfalls alle willkommen und wünschte allen viel Spaß bei der Vorführung „Auf der Wiese“.

Ab auf die Wiese!

Die Kinder der Igel-Gruppe sangen „Beim Sommerfest auf der Wiese“. Dazu krabbelten Tiere, Bienen summten, Vögel pfiffen ein Lied und Kinder begrüßten alle mit einem lauten „Hallo“. Die Marienkäfer-Gruppe stellte in ihrem Lied verschiedene Blumen vor. Beim anschließenden „Blumenwalzer“ tanzten Löwenzahn, Rosen, Margeriten, Sonnenblumen, Dahlien, Vergissmeinnicht und Gänseblümchen.

In Staunen versetzten die Schmetterlings-Kinder die Zuschauer, als nun Schmetterlinge geflogen, Käfer gekrabbelt, Häschen gehoppelt, Mäuschen getrippelt und Hummeln geflogen kamen. Von den Delfinen, den Kindern der betreuten Schulkindergruppe erfuhren die Gäste noch Wissenswertes zum Besuch auf einer wilden Wiese.

Mehr Wertschätzung für die Wiese!

Eine wilde Wiese ist im Gegensatz zum „Rasen“ keine Zierwiese, sondern ein wildes Biotop für viele Pflanzen- und Tierarten. Man solle nicht wahllos Blumen und Pflanzen pflücken, denn diese sind Nahrungsgrundlage für die Wiesentiere. Die Bitte an alle war, künftig mit Wertschätzung, offenen Augen und Ohren über eine wilde Wiese zu gehen. Die
Klanggeschichte „Fred, die Wiesenameise“ sollte alle zu einem Spaziergang über eine wilde Wiese einladen. Für ihre Aufführung ernteten die Kinder großen Beifall.

Nach den Lobes- und Dankesworten, die der Erster Bürgermeister vor allem an das Elternbeiratsmitglied Stefan Weidner für seinen tatkräftigen Einsatz bei der Fertigung des neuen Sandkastens und die Kinderhaus-Leitung richtete, erhielten die Darsteller noch einen Eisgutschein. Mit Säckchen bemalen, Schminken und Tattoos, Perlen fädeln, Hüpfburg, einer Zaubervorstellung von Zauberer Wobby, Luftballontieren, einer Tombola und guter Verpflegung verging der Nachmittag wie im Flug.

Zoigltermine
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