Baumkontrollen in Amberg decken Gefahren auf: Robinie gefällt, zweite gekürzt
Baumkontrollen in Amberg decken Gefahren auf: Robinie gefällt, zweite gekürzt
Bei routinemäßigen Baumkontrollen sind im Stadtgebiet zwei akute Gefahrenstellen festgestellt worden, die ein sofortiges Eingreifen notwendig machten.
Gefahrenstellen bei Baumkontrollen in Amberg
In der Katharinenfriedhofstraße zeigte sich an einer Robinie eine gefährliche Veränderung im Wurzelbereich. Der Wurzelteller des Baumes hatte sich bereits angehoben. Eine Nachkontrolle bestätigte die weitere Verschärfung der Lage. Wegen akuter Gefahr wurde die Robinie umgehend gefällt. Die Maßnahme wurde durch die Polizeiinspektion Amberg abgesichert, um die Sicherheit der ausführenden Firma sowie des öffentlichen Verkehrs während der Arbeiten zu gewährleisten.
Erheblicher Schaden am Ziegeltorplatz
Auch am Ziegeltorplatz wurde bei einer Robinie ein erheblicher Schaden festgestellt. Dort fiel zunächst eine überspannte Kronensicherung auf. Bei der anschließenden eingehenden Untersuchung wurde zudem ein sogenannter „Unglücksbalken“ entdeckt, der in diesem Fall senkrecht und nicht wie üblicherweise waagerecht verläuft.
Als „Unglücksbalken“ werden Äste bezeichnet, die durch ihre Eigenlast so stark belastet sind, dass Längsrisse entstehen. Solche Schäden gelten als deutliches Warnsignal. Der betroffene Ast kann in absehbarer Zeit abbrechen. Befindet sich ein solcher Ast über einem Weg oder einer anderen Verkehrsfläche, ist aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht unverzüglich zu handeln.
Kürzung statt Fällung: Schutz von Fledermäusen
Aufgrund der massiven Rissbildung und der unmittelbaren Nähe zu einem Fuß- und Radweg wird der Baum am Ziegeltorplatz nun auf eine statisch sichere Höhe gekürzt. Auf eine vollständige Fällung wird derzeit bewusst verzichtet, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die entstandenen Risse bereits von Fledermäusen als Quartier genutzt werden.





