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Baumkontrollen in Amberg decken Gefahren auf: Robinie gefällt, zweite gekürzt

Amberg. Bei Kontrollen wurden zwei akute Gefahrenstellen an Robinien entdeckt. In der Katharinenfriedhofstraße fiel eine Robinie wegen Wurzelhebung sofort, am Ziegeltorplatz wird er aus Naturschutzgründen nur stark gekürzt.

Baumkontrollen in Amberg decken Gefahren auf: Robinie gefällt, zweite gekürzt

Foto: Thomas Penzkofer
Foto: Thomas Penzkofer
Foto: Thomas Penzkofer

Bei routinemäßigen Baumkontrollen sind im Stadtgebiet zwei akute Gefahrenstellen festgestellt worden, die ein sofortiges Eingreifen notwendig machten.

Gefahrenstellen bei Baumkontrollen in Amberg

In der Katharinenfriedhofstraße zeigte sich an einer Robinie eine gefährliche Veränderung im Wurzelbereich. Der Wurzelteller des Baumes hatte sich bereits angehoben. Eine Nachkontrolle bestätigte die weitere Verschärfung der Lage. Wegen akuter Gefahr wurde die Robinie umgehend gefällt. Die Maßnahme wurde durch die Polizeiinspektion Amberg abgesichert, um die Sicherheit der ausführenden Firma sowie des öffentlichen Verkehrs während der Arbeiten zu gewährleisten.

Erheblicher Schaden am Ziegeltorplatz

Auch am Ziegeltorplatz wurde bei einer Robinie ein erheblicher Schaden festgestellt. Dort fiel zunächst eine überspannte Kronensicherung auf. Bei der anschließenden eingehenden Untersuchung wurde zudem ein sogenannter „Unglücksbalken“ entdeckt, der in diesem Fall senkrecht und nicht wie üblicherweise waagerecht verläuft.

Als „Unglücksbalken“ werden Äste bezeichnet, die durch ihre Eigenlast so stark belastet sind, dass Längsrisse entstehen. Solche Schäden gelten als deutliches Warnsignal. Der betroffene Ast kann in absehbarer Zeit abbrechen. Befindet sich ein solcher Ast über einem Weg oder einer anderen Verkehrsfläche, ist aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht unverzüglich zu handeln.

Kürzung statt Fällung: Schutz von Fledermäusen

Aufgrund der massiven Rissbildung und der unmittelbaren Nähe zu einem Fuß- und Radweg wird der Baum am Ziegeltorplatz nun auf eine statisch sichere Höhe gekürzt. Auf eine vollständige Fällung wird derzeit bewusst verzichtet, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die entstandenen Risse bereits von Fledermäusen als Quartier genutzt werden.

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